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bis ca. Ende Sept.

deshalb sind zeitweise nicht alle Inhalte

erreichbar. ...danke fürs Verständnis.

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Vorwort

Hier aufgeführt werden soweit möglich alle im ehemaligen Hauptwerk der Lenco AG Burgdorf in der Schweiz, im Zweigwerk Steg (Kt.Wallis) und im Werk Osimo bei Ancona (Italien) produzierten Plattenspieler, Lautsprecher, Cassetten und Stereogeräte.

...mit eingeschlossen sind - auf einer separaten Seite - die bei der KOMET Radio AG in Mitlödi/GL produzierten und mit eigener Elektronik der KOMET bestückten Lenco Geräte, die unter dem Label KOMET.. Ex Libris.. und KOMET exlibris in der Schweiz verkauft wurden.

...später aus Asien zugekaufte Geräte mit dem Namen Lenco werden soweit ich noch Infos und Unterlagen habe auch gezeigt, sie gehören jedoch nicht in die Kategorie der klassischen Lenco's. 

Vorliegende Dokumentation zur Geschichte der Firma Lenco AG Burgdorf entstammt meinen ehemals persönlichen und geschäftlichen Kontakten zur Firma Lenco. Alle vorhandenen Informationen in dieser Webseite sind Gegenstand meiner langjährigen persönlichen Recherchen und Aufzeichnungen, aus Gesprächen mit ehem. Lenco Mitarbeitern, Kennern und Betroffenen.

 

Einige Infos in dieser Dokumentation stammen

von Herrn Max. A. Dipl. Elektroniker, Rainbow Electronic Solothurn. www(at)resus.ch  - ehemaliger Mitarbeiter der Lenco Audio AG.  Danke Max für deine Mithilfe. 

Diese Dokumentation unterliegt keinerlei kommerziellen Interessen, sie dient einzig und allein der Information und ist für jedermann kostenlos zugänglich. 

Hinweis: ...ohne meine Einwilligung darf nichts kopiert und/oder im Internet und anderen Medien veröffentlicht werden. Bilder dürfen auch nicht für Auktionen (ebay etc.) oder andere Inserate verwendet werden. Dies gilt sowohl für Gewerbliche Anzeigen wie auch für Privatpersonen. Verstösse werden verfolgt.

 

Sollten meine Aufzeichnungen fehlerhafte Angaben im Text enthalten, können sich besser informierte Personen gerne - bitte per e-mail - bei mir melden damit eine Korrektur erfolgen kann. Eddie A. Flueckiger, Dipl. Elektroniker © 1970-2017 by Elacord Electronic Switzerland audio engineering (Inh. und Webmaster dieser Webseite - occaphot-ch.com)


Geschichte der Lenco AG Switzerland

 

Im Jahre 1925 eröffnete in der ländlichen schweizer Kleinstadt Burgdorf (mit heute ca. 15'000 Einw.) ein junger, weitsichtiger Techniker sein eigenes Radio und Elektronik-Geschäft.

Der 1896 geborene Fritz Laeng, gelernter Elektriker und Fotograf war einer von der neu aufkommenden Tontechnik begeisterter Elektrotechniker und Visionär.

Fritz Laeng fand in seiner zukünftigen Frau Marie Stucki die ideale Partnerin. 1929 heirateten die beiden. Marie Laeng-Stucki war ihrem Mann ein Leben lang bis zu ihrem Tod eine grosse Stütze in allen seinen Aktivitäten. Sie war Herz und Seele und in gewissem Sinne auch der treibende Motor der Firma Lenco. Wegen ihrer herzlichen Art wurde SIE von ihren Mitarbeitern allgemein Mama Laeng genannt.

 

Ehepaar Marie und Fritz Laeng

Gründer der Lenco AG Burgdorf / Switzerland

in Erinnerung und Anerkennung an Ihre Leistung und Ihr Lebenswerk

 

Im Jahr 1946 gründeten die beiden ihre Lenco Fabrik für elektronische Geräte. Der erste Betrieb startete in der Friedegg (in Burgdorf).

Als mehr Platz benötigt wurde bezog man in Hasle Rüegsau neue Räumlichkeiten.

Später erfolgte ein erneuter Umzug nach Burgdorf. Ein zweites Werk wurde gebaut in Oberburg an der Grenze zu Burgdorf. Den Namen LENCO verdanken wir Marie Laeng. Sie entwarf dieses Logo aus einer Abkürzung ihrer Familiennamen.

Nicht weniger fasziniert von der neuen Radio und Tontechnik war seine Frau Marie. SIE war als Herz und Seele der Firma allseits beliebt, in vielem die treibende Kraft des Unternehmens und unterstützte ihren Mann in all seinem Wirken.

Durch die stark zunehmende Verbreitung der Schallplatten erkannten die beiden die vor ihnen liegende Nachfrage nach guten Geräten wie Plattenspielern und so fassten Sie gemeinsam den Entschluss, sofort eine eigene Fabrik zu eröffnen zur Herstellung von Motoren, Plattenspielern und elektronischen Geräten.

 

Herrn Rudolf Laeng zeigt auf seiner Webseite ebenfalls interessante Infos aus Familienbesitz zur ehemaligen Lenco AG Burgdorf.   -   http://www.rlaeng.ch/lenco-home

 

 


Im Dezember 1946 gründeten Marie und Fritz Laeng, zusammen mit dem Radiotechniker Bruno Grütter aus Roggwil (Oberaargau Kt.Bern) die Firma Lenco AG Burgdorf. In den ersten Jahren ab 1947 wurde ein erster Motor konstruiert, produziert und so als einzelnes Bauteil an den Fachhandel verkauft. Bald darauf im Jahre 1949 kam der erste komplette Plattenspieler Mod. F50-8 in den Handel.

 

 

Ehem. Hauptsitz der Lenco AG Burgdorf

Hier wurden die legendären Lenco Plattenspieler, damals noch  von Hand am Reissbrett  entworfen... und im eigenen Betrieb produziert. In den 1970er Jahren kam die Entwicklung und Produktion diverser Cassetten Tape Decks hinzu.

 

Das Lenco-Zweigwerk in Steg Kt. Wallis. 

Hier wurden hauptsächlich Transformatoren, Kleinteile und Audio Verstärker produziert.

 

 

1961 wurde das Zweigwerk in Osimo/Italien gegründet. Zum Start der Lenco  konnte ein Fabrikationsgebäude übernommen werden, in dem zuvor Musikinstrumente produziert wurden. In Feinmechanik ausgebildete Mitarbeiter waren bereits vorhanden und wurden grösstenteils übernommen. 

Produziert wurden Motoren und Bauteile, später Mechaniken für Cassettengeräte etc.

Ab dem Jahr 1970 auch Plattenspieler.

1974 konnte in Osimo der neu errichtete Neubau (Bild) bezogen werden. Produziert wurde weiterhin nun in grösseren Mengen Plattenspieler, Cassettengeräte Cassetten- Wechsler-Mechaniken und Elektromotoren.

Das Lenco Werk Italien beschäftigte nun bereits 400 Mitarbeiter. Es wurden auch im Auftrag anderer Firmen Geräte für die Industrie produziert. Alle Cassettenmechaniken und Laufwerke für Blaupunkt Autoradios und Cassetten-Geräte und Cassetten Decks wurden von 1967-1978 hier in Osimo bei Lenco produziert. (nicht erst vor dem Konkurs zum Überleben, wie das andernorts behauptet wird)

 

Das Institut für Industrie und Wirtschaft in Osimo wurde im Jahre 2010 zu Ehren der ehemaligen Lenco Fabrik und Ihrer Inhaber umgetauft in:  Istituto Maria Laeng.


 

Ein Partner bis zum Ende

Bis zum bitteren Ende der Lenco Schweiz im Jahre 1978 war die KOMET Radio AG in Mitlödi, (Kt./GL) ein langjähriger Partner von Lenco.

Die einzige kaum bekannte Elektronik und Radiofabrik im Kanton Glarus.

 

 

erfahren Sie mehr über die KOMET Radio AG 

wie KOMET für Lenco wirkte.  

 ...klicken Sie auf das Logo 



 

Bei LENCO entworfen und gebaut wurden neben Plattenspielern in unzähligen Variationen auch sogenannte Stereo-Center, Kombigeräte mit eingebautem Verstärker und Plattenspieler wie die L350, L500, L750, L900, L930... Studio 3040 ...L8000/9000 usw.

Die von der KOMET Radio AG produzierten Modelle für ExLibris beinhalteten jeweils einen Plattenspieler von Lenco. 

 

Lenco Lautsprecher wurden z.T. im Werk Steg und in Italien produziert, teilweise zugekauft, meist von Deutschen Herstellern.

Kaum jemand weiss dass Lenco Boxen teilweise bei Willi Studer (Revox) in Löffingen DE produziert wurden, so alle Boxen mit der Bezeichnung Studio. Baugleiche Boxen lieferte Studer auch an die MIGROS (MEL-60 / melectronic Studio 140 u.ä.) Das war die Zeit als es der Fa. Revox leider auch schon nicht mehr so gut ging, da war jeder Auftrag willkommen um die Arbeiter zu beschäftigen. Willi Studer tat jeweils alles damit er keine Mitarbeiter entlassen musste.

 

Die Elektronik zu diesen Geräten wurde teilweise im eigenen Werk in Steg produziert, anderes extern zugekauft. Die unter dem Label Komet und exLibris verkauften Geräte enthielten meist hochwertigere Elektronik Elemente, die bei Komet Radio AG in Mitlödi Kt. Glarus produziert wurden. Diese Komponenten waren gegenüber Bauteilen anderer Hersteller qualitativ hochwertiger .

 

Für die Lenco Stereo-Center wurde die Elektronik bei der Firma HEA in Wien eingekauft. Diese LENCO Stereo Kombigeräte wurden von HEA selber auch unter dem Namen HEA Studio verkauft. Auch die Firma KAPSCH in Wien verkaufte Lenco Stereo Center unter ihrem eigenen Namen.

Lenco Geräte wurden in Oesterreich auch unter dem Label Donauland angeboten. Donauland heisst der grösste Schallplatten Club in Österreich, ähnlich wie Ex Libris in der Schweiz. 

 

Plattenspieler mit S-Tonarm wurden ausschliesslich in Italien gebaut. Besonderes Merkmal der S+SE Modelle: sie haben nur 3 Geschwindigkeiten. (16rpm fehlt weil Sprachplatten nicht mehr aktuell waren)

Man erkennt die Lenco Plattenspieler aus italienischer Produktion leicht

am Schriftzug LENCO of Switzerland = made in Italy. - Original hatten die Geräte aus Italien auch immer den feingerippten Plattenteller Gummi.

In der Schweiz hergestellte tragen die Bezeichnung Made in Switzerland

 

Das Hifi-Cassetten Deck Lenco C-2003 war eine 100% LENCO Konstruktion und Produktion aus dem Hauptwerk Burgdorf, aufwändig und 'grundsätzlich' in Top Qualität. Leider als Toploader am Markt vorbei konstruiert, denn genau in dieser Zeit kamen die Japaner mit ersten Frontladern auf den Markt.

Hinzu kam dass dieses eigentlich hochwertig konstruierte Gerät immer noch technische Mängel aufwies. Die Geräte mussten nachträglich "Werk intern" nochmals nachbearbeitet werden. Der Konstrukteur drängte auf die Markteinführung weil er sich offenbar bewusst war, dass man damit bereits zu spät am Markt ankommen würde. Dies alles behinderte den Erfolg, kurz darauf wurde die Produktion wieder eingestellt.

Hier möchte ich doch noch anfügen dass es auch Exemplare dieser C-2003 gab, die nach div. technischen Eingriffen einwandfrei funktionierten, da es grundsätzlich sehr gute Geräte waren. Zwei dieser Geräte hatte ich 3-4 Jahre im Einsatz.

 

Das Cassetten Deck Lenco C-1000 wurde bei LENCO Italia konstruiert und produziert, das elektronische Innenleben kam aus dem Hause HEA Oesterreich. 

Die  Cassetten Deck's Lenco C-1102 und C-1202 kamen von SeoUm Electronics in SüdKorea. Sie wurden in Italien fertig gebaut und von dort ausgeliefert. Als silberne Variante wurde das Modell C-1102 dann noch speziell für Blaupunkt produziert.

 


 

Richtigstellungen

Lenco war nie eine Handelsmarke der MIGROS.

Das Internet Gerücht, Lenco sei in den 1980er Jahren nur noch eine Handelsmarke des Grossverteilers MIGROS gewesen ist falsch.

Lenco war nie eine Handelsmarke der MIGROS... und schon gar nicht in den 1980er Jahren weil da

1. die Fa. Lenco AG in der Schweiz gar nicht mehr existierte...und

2. der Markenname Lenco bereits an die Fa. Horst Neugebauer in Lahr/DE veräussert war.

Die MIGROS verkaufte Lenco Geräte seit den 1950er Jahren bis 1980 über ihre Tochterfirma ExLibris. ExLibris betreibt in der Schweiz viele Verkaufsläden und ist der grösste Schweizer online-Versand für Schallpaltten, Videospiele, Bücher, CD, DVD etc. 

 

Richtig ist dass die Lenco Plattenspieler bis zum Ende der Firma Lenco in der Schweiz exklusiv über den Buch und Schallplatten Club ExLibris verkauft wurden, gemäss einem Vertrag den noch die ehem. Lenco-Gründer Marie und Fritz Laeng mit ExLibris abgeschlossen hatten.

(exlibris = Tochterunternehmen der MIGROS, siehe Infos oben).

 

Diese durch exlibris verkauften Lenco Geräte liefen unter dem Label exlibris, KOMET exlibris   ...und ExLibris-Grammo-Club.

Die Elektronik wie Verstärkerteile etc. zu diesen Geräten wurden nicht bei Lenco produziert. Hersteller dieser recht hochwertigen Elektronikteile war die Firma Komet Radio AG im Kt. Glarus. (Mit dem Konkurs der Lenco AG stellte auch die Komet Radio AG die Produktion von Elektronik ein).

 

Ausserhalb der Schweiz

wurden alle Plattenspieler ganz normal unter dem Markennahmen Lenco verkauft.

Generalvetrieb für DE und Nordeuropa hatte die Rank Gruppe (Rank-Arena Vertriebsbüro Hamburg).

Wichtig: ..Die Rank Gruppe (Rank-Arena) war nie Eigentümer von Lenco. (wie es einige behaupten) Es bestand jedoch eine enge Zusammenarbeit dahingehend, dass Rank-Arena die Exklusiv Vertriebsrechte für Deutschland und Nordeuropa inne hatte.

 

Der Radio-TV Fachhandel verkaufte die Lenco Player in der Schweiz unter dem Namen APCO, über den Grossimporteur und Fachhandels-Lieferanten Apco AG Zürich. Mehr Infos weiter unten im Text.

 

Dass TESLA für Lenco Burgdorf produzierte trifft nicht zu.

Die LENCO AG in Burgdorf liess nie bei Tesla produzieren... alle Lenco Plattenspieler wurden in den eigenen Werken in der Schweiz und Italien produziert.

Erst nach dem Konkurs der Lenco Schweiz wurden erstmals durch die Lenco Audio AG neue Plattenspieler bei Garrard in England geordert.

Aus der Produktion der Tesla (später SEV Litovel/CZ) wurden erst nach der kompletten Auflösung aller Lenco Betriebe zwischen 1984-1990 von den neuen Besitzern der Lenco Namensrechte und von versch. Firmen durch Lizenzvergabe, verschiedene Modelle aus der Produktion der Tesla/SEV Litovel ins Programm genommen.

So die Mod. L800..=Tesla NC470.. L430../ L450..=Tesla NC450.. 

und der L435..=Tesla NC580/HC58.. - (meist orig. Tesla Modelle mit geänderter Bezeichnung, wie sie auch an NAD und andere geliefert wurden)

 

Geschäftliche Beziehungen bestanden in Europa zu Goldring, Dynatron, Portogram, LEAK, Goodmans und GARRARD in England (die verkauften im Königreich auch LENCO Geräte und liessen welche bei Lenco produzieren)...

In den USA waren es vorwiegend die Fa. David Bogen in New York, Benjamin Electronic und Apollo Electric. 

Ein langjähriger Geschäftspartner waren die HEA Werke in Wien (AT) (Houben Elektro Akustik) und Kapsch Elektronik ebenfalls in Wien. Ein guter Kunde war in Oesterrich auch der Buch und Schallplatten Club "Donauland". (ähnlich wie exLibris Schweiz)

Wie oben bereits kurz erwähnt bestand eine enge Zusammenarbeit mit der Komet Radio AG in Mitlödi Kt. Glarus. Die Komet Radio AG produzierte hochwertige Elektronik-Komponenten zu den Geräten die via exlibris und Apco AG verkauft wurden.

 

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 Dunkle Wolken ziehen auf

Am 27. Aug. 1974

stirbt Marie Laeng-Stucki. Marie Laeng war Herz und Seele der Firma. Sie war jederzeit unermüdlich und mit aussergewöhnlicher Begabung an der Führung der Firma Lenco AG beteiligt.

Der treibende Motor der Firma ist verstummt. Ein schwerer Verlust, menschlich wie auch für das ganze Unternehmen und ganz offensichtlich für alle ein lange anhaltender Schock.

Es scheint als gäbe es doch Menschen die nicht ersetzbar sind, auch wenn oft behauptet wird, jeder sei ersetzbar - aber Marie Laeng war es nicht.

In diesen Zeiten steckte die ganze Weltwirtschaft in Schwierigkeiten, die Ölkrise mit Sonntags-Fahrverboten verängstigte die Konsumenten zusätzlich.

Eine gewisse Übersättigung des Marktes und all die wirtschaftlichen Ereignisse liessen die Nachfrage nach Luxusprodukten wie Hifi Geräten vorübergehend stark sinken.

Ein weiteres Problem kam aus dem Land der aufgehenden Sonne. Asien überflutete Europa mit einer unüberschaubaren Menge an verschiedenen Plattenspieler-Modellen aller Hersteller. Viele relativ gut und preiswert. Das reicht jedoch bereits aus um eine kleine Firma in Schwierigkeiten zu bringen was dann bei LENCO (und vielen anderen Produzenten) zu massivem Personalabbau führte.

 

Am 7. Nov. 1974

deuten erste Hinweise darauf, dass auch in Burgdorf die aufkommende Rezession ihre Spuren hinterlässt. Erste Entlassungen werden gemeldet, darunter auch von der Firma Lenco AG.

 

Am 11. Februar 1976

kann Fritz Laeng, Inhaber und Gründer der noch florierenden Lenco AG seinen 80. Geburtstag feiern.

 

Am 28. Februar 1978

stirbt Fritz Laeng, der visionäre Fabrikant und tatkräftige Förderer seiner einst so erfolgreichen im Jahre 1946 gegründeten Firma Lenco AG.

 

Am 25. Sept. 1978

meldet die Lenco AG Burgdorf/Oberburg ernsthafte finanzielle Schwierigkeiten. Als Hauptgrund werden angegeben: Der Dollarkurs und Billigprodukte der Konkurrenz aus Asien. Die Burgdorfer Behörden bieten ihre Vermittlungsdienste an.

 

Am 2. Okt. 1978 werden bei der Lenco AG in Burgdorf 60 Mitarbeiter/Innen entlassen.

 

Der Untergang beginnt

Am 17. Nov. 1978 muss die Lenco AG beim Richteramt die Nachlassstundung einreichen. Es werden vier Monate Nachlassstundung gewährt. ( in dieser viel zu kurzen Zeit konnten jedoch kaum rettende Massnahmen hergezaubert werden)

 

Am 11. April 1979 findet im Stadthaus Burgdorf die Gläubigerversammlung statt, wobei die Liquidation  der Lenco AG eingeleitet wird.

 

Sofort wurde die Lenco Audio AG als Übergangslösung gegründet. Diese Firma produzierte keine neuen Plattenspieler. Ihre Aufgabe war in erster Linie die Sicherstellung von Reparatur und Garantie-Service und Kundenbetreuung für bestehende Lenco Geräte.

Hergestellt wurden unter der Leitung der Lenco Audio AG nur noch die Zubehörartikel Lencoclean L, Lencobrush, Lencosweep, Lencolamp und Lencofix. Zusätzlich wurden auch noch Hifi Komponenten aus Asien ins Programm genommen. (siehe weiter unten)

 

Unter der Obhut der Lenco Audio AG - durften offene Aufträge zu Ende geführt werden.

Durch die Lenco Audio AG wurden dann noch folgende Geräte in den Handel gebracht...

die alle aus dem Liquidationslager (Konkursmasse) der Lenco AG erworben wurden.

Plattenspieler Modelle L-830DD / L833DD, L-744DD und die L133 / L143... L236 / L246 / L247

und auch die Receiver R-600, Verstärker A-600, Tuner T-600, die Cassetten Decks 1102+1202 (alle made by SeoUM Electronic Südkorea)Anmerkung: Zur Firma WANGINE Taiwan hatte die Lenco AG nie eine geschäftliche Beziehung.

 

Neu ins Programm genommen wurde 1981-1983 durch die Lenco Audio AG folgende Geräte:

LA-5000, LT-5000, LC-5000.... dann das LCP 1010 ein Billig Cass. Walkman.

...und die Plattenspieler LRP-5250 (manuell) LRP-5350 (Halbautomat) LRP-5450 (Vollautomat) ..mit Riemenantrieb.  1982 die Direct-Drive Mod. Lenco LRP-5550DD + Lenco LRP-5650 DD.

Die kamen alle aus dem Hause Garrard England. Produziert wurden sie jedoch in Japan.

 

1980 wurde die Lenco AG Burgdorf definitiv geschlossen. Lenco Italia hatte ab 1980 eine eigene Produktionslinie die vorwiegend in Italien verkauft wurde. Aber auch das half nicht zum überleben.

Nach der Auflösung der Lenco Italia - wurde durch die Lenco Audio AG auch eine grosse Menge Material, Werkzeuge und Produktionsmaschinen aus der Liquidationsmasse der Lenco Italia erworben.

 

Im Jahre 1984 wird die Lenco Audio AG des öfteren von Horst Neugebauer aus Lahr/DE besucht... der später - nach dem erlöschen der gesamten Lenco - als erster die Lenco Namenrechte kaufte. (mehr dazu weiter unten).

 

Das Werk in Osimo bei Ancona/Italien

wurde 1978 zu einer selbständigen Firma Lenco Italia. (Lenco Italiana S.p.A.) Produktion und Vertrieb liefen vorläufig weiter. Ab 1980 mit eigener Produktelinie, die vorwiegend in Italien verkauft wurde. Verschiedene Plattenspieler Modelle wurden - aus bestehenden Beständen neu kreiert. So entstanden viele Varianten der bereits bekannten Lenco Plattendrehern.

Aus Asien wurden diverse "Hifi Geräte" zugekauft welche die Firma auch nicht weiter brachten. Die Mitarbeiter bangten nicht ohne Grund um ihre Anstellung. Das richtige Management fehlte. So lief dieser Betrieb leider auch nur noch wenige Jahre, bis 1983 die endgültige Schliessung erfolgte. Später wurde auch die Lenco Audio AG in der Schweiz wieder aufgelöst.

Schon in den 1970er Jahren, bevor sich der Konkurs abzeichnete kaufte Lenco Elektronik in Asien ein, teilweise mit wenig Erfolg. So weiss ich aus verlässlicher Quelle von ehemaligen Mitarbeitern, dass damals bei ganzen Lieferungen aus Asien die Elektronik Bauteile im Geräteinnern überhaupt nicht miteinander verbunden waren und deshalb im Lenco Werk - vor Auslieferung noch verlötet werden mussten, (teilweise ohne Schaltpläne etc.) da dies in Korea 'ganz einfach vergessen' wurde... was zeigt dass auch keinerlei Endprüfungen vorgenommen wurden. (vermutlich aus reiner Schlamperei und um die Liefertermine einhalten zu können... muss man vermuten ??)

Geräte wie Tuner Verstärker Receiver...A50 / T30 / R25 / R50 / A600 / T600 / R600 usw. wurden alle von SeoUm Electronic Korea produziert.


 

Im Jahre 1967 kam der heute noch legendäre Plattenspieler LENCO L-75 auf den Markt, der meistverkaufte aller Lenco Modelle. Zusammen mit Modellen anderer Hersteller führte er einige Jahre die Liga der Plattenspieler an.

Der L75 ist - wenn richtig gewartet - ein super Plattendreher...

aber echt kein potentieller Studio-Plattenspieler ...auch wenn ihn manche Vertriebs-Organisationen in ihren Prospekten früher als Studiogerät betitelten.

(aber für den Studio Dauerstress müsste er schwerer und stabiler gebaut sein)

...dennoch war dieser doch eher filigran gebaute L75 teilweise auch in diversen Radio- und Tonstudios zu finden. - auch in den Abbey Road Studios in London waren die L75 einige Zeit vertreten.

 

...In den unzähligen Discotheken und Tanzstudios die damals wie Pilze aus dem Boden schossen war der Lenco L75 Dauergast und absolute Spitze als beinahe unverwüstliches präzises Arbeitstier, nur mit ihm konnte die Geschwindigkeit stufenlos geregelt werden... und nach Verschleiss war er ohne viel Aufwand und finanzielle Investition zu ersetzen. 

 

Genau das was alle wollten und deshalb war der L75 genau das Richtige... 

Ein Gerät wie den Lenco L75 gab es von keinem anderen Hersteller.

 

Sein Teller ist 4Kg schwer, Ø 312mm, ausgerüstet mit einem - wenn gepflegt präzisen Tonarm (auch hier gibt es andere Meinungen) mit schraubbarer Wechsel-System-Halterung inkl. hochwertigem SHURE Tonabnehmer-systemen damals ein MUSS für jeden Schallplattenfreund.

 

Manch einer meckerte dass die Schrauben in der Head-Shell beim häufigen Magnetsystem-Wechsel nicht lange halten würden. (logisch wenn man an diesen "mikro-Dingern" dauernd rumschraubt. ...ist bei anderen genauso)

Die lieben Leute hatten das System leider einfach nicht begriffen !   

Die Wechsel-Halterung ist dazu da, dass man unterschiedliche Abtastsysteme auf verschiedene Tonkopf-Halterungen montiert... und bei Bedarf sind die in Sekunden leicht zu wechseln. - Zudem muss jedes Abtastsystem nur einmal richtig in der Shell justiert werden ...pasta. Man kaufte halt eben 2-3 verschiedene der Alu Head-Shells. So werden zusätzlich die Magnet-Systeme vor mechanischer Beschädigung geschützt. (später war dies bei allen Jap. Herstellern genauso).

Lenco war diesbezüglich anderen doch etwas voraus (?)

 

Rationale Produktionsmethoden und ein Top Management führten - zumindest in diesen Jahren - die Firma weiter nach oben. Um der stetigen Nachfrage gerecht zu werden wurde Anfang der 1970er Jahre eine weitere Produktionsstätte gegründet, im Rhonetal in dem kleinen Ort Steg (Kanton Wallis), nahe der Grenze zu Italien. Auch viele Frauen aus dem benachbarten Domodossola (Italien) fanden hier nun einen Arbeitsplatz.

 

In guten Zeiten betrug die gesamte Belegschaft der Lenco AG gut und gerne um die 1000 Mitarbeiter/Innen. LENCO produzierte in allen drei Werken (Burgdorf/Steg/Osimo) Plattenspieler und Zubehör für die ganze Welt und exportierte in den 1960er/70er Jahren in über 80 Länder der Erde.

 

Die von selbsternannten "Hifi-Besserwisser-Kennern" ins Internet gesetzten Behauptungen, Lenco sei kaum bekannt gewesen, wird auch durch diese Tatsache eliminiert. Solche Aussagen sind sowieso absoluter Quatsch. 

 

Lenco verkaufte bereits ab 1952 zig Tausende Plattenspieler nach USA Canada und ganz Europa. Der Markt in Frankreich wurde über die Firma Jaques Barthé in Paris bedient, einer der ganz grossen der Branche in Frankreich..

Geliefert wurde an: die Firma David Bogen, Apollo Electronic und einige andere in den USA. In England an Goldring, Goodmans, LEAK, Grant, Portogram... und sogar für SONY Japan wurde 1967 der B55 in einer Sonderversion produziert. 

 

Der 1953 vom Ehepaar Laeng mit ExLibris abgeschlossene Exklusivvertrag brachte LENCO auch Lieferbeschränkungen. Er beinhaltete nämlich eine Klausel, wonach die LENCO Plattenspieler in der Schweiz nur über ExLibris vertrieben und nicht an den Fachandel geliefert werden durften. 

 

LENCO brauchte jedoch auch den Radio-TV-Fachhandel...und da hatte man sich zu früh ein Eigentor geschossen. Dennoch, entgegen anderer Behauptungen im Internet waren Deutschland und Frankreich damals der grösste Absatzmarkt in Europa. (und weitere 80 Länder weltweit)

 

Den Vertrieb für Deutschland übernahm zu Beginn die Firma Interphone GmbH in Frankfurt a.M., ab 1972 die Dänische Firma RANK-ARENA, Produzent und Vertriebsorganisation (später RANK-ARENA). Die RANK Gruppe managte über ihr Verkaufsbüro in Hamburg den Vertrieb der Lenco Plattenspieler für ganz West-Deutschland und Skandinavien. Gleichzeitig lieferte LENCO auch Einzel-Chassis der Mod. B55.. L75.. L78 für den Einbau in die von RANK-ARENA gebauten Compact-Stereo-Center.... z.B. die Anlage Rank-Arena MR-20 und andere Modelle.

 

Der Vertrieb von Lenco über den Schweizer Fachhandel war wie oben erwähnt durch den auf unbestimmte Zeit abgeschlossenen Vertrag zwischen Lenco und ExLibris unterbunden. 

Damit auch der Schweizer Hifi-Fachhandel mit Lenco Geräten beliefert werden konnte wurde Anfangs der 1970er Jahre eine kleine List angewendet. Die Firma Apco AG in Zürich war Generalimporteur vieler Markengeräte und Lieferant der Schweizer Radio-TV Fachhändler.

Lenco übertrug nun der Apco AG den Alleinvertrieb der Lenco Plattenspieler via Fachhandel in der Schweiz. Da diese Geräte jedoch wegen dem bestehenden Exklusiv Vertrag mit ExLibris nicht den Namen Lenco tragen durften, gab man diesen Geräten kurzerhand den neuen Namen APCO. So wurden alsbald alle Lenco Plattenspieler im Schweizer Fachhandel unter dem Markennamen APCO angeboten. (L75 = Apco A75 / L78 = APCO A78)

 

Was die Lenco Stereo Center betreffen bestand ein Unterschied. Die Kombi-Geräte welche von ExLibris vertrieben wurden trugen den Namen KOMET und hatten eine sehr hochwertige Elektronik  drin, welche von der KOMET Radio AG im Kt.Glarus produziert wurde....

 

Wohingegen die Lenco Anlagen L600 - L500 - L750 - L900 -L950 bis zum Studio 9000.. alle die Elektronik der Firma HEA in Wien beinhalten.

 

Wahrscheinlich wurden von Lenco auch Kunden ohne off. Radio-TV Laden direkt beliefert. Jedenfalls konnte ich (als reiner Produzent ohne Verkaufsladen) bis 1976/77 Plattenspieler und Zubehörteile für die Produktion meiner Discotheken Anlagen bei Lenco Burgdorf beziehen (direkt abholen). 

Im selben Jahr wurde im Werk Italien der 'neue' L-76 und L-76S produziert, ein leicht modifizierter L-78 in schwarz... der L-76S mit jap. S-Arm von Jelco.

 


 

Der fatale Fehler    ...oder wirtschaftlicher Suizid ?

Schon zu Beginn der 1970er Jahre arbeiteten Ingenieure bei LENCO an der Entwicklung eines Direktantriebs. In Ihren Augen war dies die ZUKUNFT der Lenco Plattenspieler.  

Der Ingenieur E. Langenbacher entwickelte den ersten Lenco Direct-Drive Motor welcher 1976 als ausgereiftes Modell vorhanden war, ...doch die Geschäftsleitung verweigerte die Markteinführung. Gründe sind nicht bekannt... war ihnen der Motor nicht gut genug ? Die ersten DD Motoren hatten alle ein Rumpel-Problem das es zu lösen galt. Vielleicht lag dort der Grund der Ablehnung. ? Jedenfalls wollte die Geschäftsleitung nichts von Direct Drive wissen und an ihren 'traditionellen' Reibrad-Playern festhalten... die ihnen so viel Erfolg bescherten. 

Ein fataler Fehler der wahrscheinlich den Untergang der Firma noch zusätzlich beschleunigte... die Frage taucht auf, hätte die Firma vielleicht noch gerettet werden können, hätte man sofort reagiert und die Voraussicht der Ingenieure befolgt. ? wir wissen es nicht. (die ab 1980 einsetzende "Hi-Fi Krise" war auch schon leicht absehbar).

Ein neuer Lenco mit Direktantrieb wurde entwickelt und war 1976 auch schon da... 1977 präsentierte Lenco dann trotzdem ihre neu entwickelten Direct Drive Modelle L744DD / L833DD / L830DD. Entwickelt und gebaut bei LENCO, doch der DD-Motor stammte von Matsushita (Panasonic) Japan. In nur 'relativ' geringer Stückzahl wurden diese Modelle noch gebaut... aber noch im selben Jahr kam der Konkurs über Lenco. Die Restbestände aus der Konkursmasse (Liquidationslager) wurden durch die Lenco Audio AG noch in den Handel gebracht. Heute sind die L744DD / 833DD gefragte Oldies und Sammlerstücke. 

 

 

 

 

 

 

 

Lenco

kommt in fremde Hände

 

Ab Mitte der 1970er Jahren überschwemmten die Hersteller in Asien den Weltmarkt mit einer unüberschaubaren Menge von Direct Drive Plattenspielern... neben dem schon viel zu grossen Angebot an Riemen getriebenen.

LENCO hätte ebenso die ersten Plattenspieler mit Direktantrieb in grosser Zahl plazieren können...  wenn man rasch genug reagiert hätte... aber offensichtlich fehlten visionäre Entscheidungsträger wie Fritz und Marie Laeng es gewesen waren.

LENCO erholte sich von der Ende der 1970er Jahre einsetzenden Hifi-Krise nicht und musste im Jahre 1978 Konkurs anmelden... siehe Infos weiter oben.

Die Lenco AG Burgdorf wurde 1980 geschlossen, nachdem das Konkursverfahren abgeschlossen war.

 

Das Lenco Werk in Osimo bei Ancona (Italien) wurde ab diesem Zeitpunkt als eigenständige Firma "Lenco Italia" weitergeführt und produzierte weiterhin Plattenspieler... lancierte neue aus Asien zugekaufte Produkte, Verstärker, Tuner etc. und versuchte sich über Wasser zu halten.

Das ging drei Jahre mehr schlecht als recht bis 1983 auch die Lenco Italia geschlossen werden musste und der Name Lenco eine Weile verstummte. Später wurde auch die Lenco Audio AG ebenfalls geschlossen.

Gemäss Handelsregister muss es in Burgdorf nach der Lenco Audio AG noch eine  "wahrscheinlich als weiterer Retter fungierende" Firma Lenco Systems AG gegeben haben... die jedoch gem. Handelsregister auch wieder aufgelöst wurde. ( das ist noch nicht 100% klar... wird noch recherchiert )

 

Lenco und die neuen Besitzer  (ab 1984) 

Die Firma Horst Neugebauer KG in Lahr (DE) übernahm nach der vollständigen Schliessung der Lenco Fabriken den Markennamen LENCO und verkaufte unter diesem Label ein paar Jahre jede Menge Elektronik-Produkte... die mit den ehemaligen Lenco's überhaupt nichts gemeinsam hatten... alles bunt gemsicht, gesamthaft gesehen jedoch mit nur mässigem Erfolg.

Neugebauer verkaufte die Lenco Namenrechte auch an andere Hersteller, woraus - eine gewisse Zeit lang -  ein buntes Durcheinander verschiedener "Lenco" Produkte resultierte.

Unter der Firma Neugebauer wurden - mehr oder wenuger erfolgreich - allerlei Geräte mit dem Namen Lenco angepriesen.

Die Fa. Horst Neugebauer KG wurde am 30.4.2007 aus dem Handelsregister gelöscht... zwischenzeitlich auch alle Firmen die irgendwie was mit Lenco zu tun hatten, wie die wie Lenco Electronics GmbH usw. 

 

Otto Versand Hamburg erwarb UHER Namen-Lizenzen und liess die UHER Reference 1 in Asien bauen (baugleiche Modelle wie die Lenco Acoustic Research Serie), und dies noch bevor Harman eine UHER Lizenz besass. - Auch Conrad Electronic bot baugleiche Geräte an.

Die gleichen Geräte findet man ebenso auch mit dem Label PHILIPS, HanTor ..LIVE usw.

Spätere von Harman verkaufte UHER Geräte wurden bei Harman Deutschland entwickelt und in Asien gebaut. 

INKEL Korea war auch Lieferant für verschiedene Hifi Komponenten. (die produzierten baugleiches auch für die Marken Uher/Philips/Palladium usw.

Baugleiche Modelle gab es so unter dem Namen Palladium bei Neckermann.

UNIVERSUM Geräte - ehemals Versandhaus QUELLE in Fürth - kamen aus SüdKorea von HanTOR,  SeoUM und GoldStar.... so z.B. die Universum Hifi-Dynamic Serie.

Der Industrie Konzern LOTTE mit ca. 60'000 Mitarbeitern und grossen Produktions- Werken in SüdKorea war bei der Produktion dieser Geräte ebenfalls stark beteiligt.

 

 

 

Die letzte erfolgreiche Übernahme

wurde im Jahre 1992 vorgenommen

durch die STL Group BV in Venlo Niederlande, mit über dreissig Jahren Erfahrung in der Unterhaltungselektronik. STL übernahm die gesamten Aktivitäten der Firma Lenco und ebenso auch den Markennamen Lenco.

Seither ist der Name Lenco wieder erfolgreich auf dem weltweiten Markt etabliert. Die heutige Firma (lenco.eu) "lässt in Asien produzieren" und vertreibt alle heute wichtigen Produkte der Unterhaltungselektronik. Millionen neue Lenco Plattenspieler wurden seit der Übernahme durch die STL Gruppe verkauft. Lenco.eu hat überall auf der Welt Zweigstellen.

 

Aus dem Hause www.lenco.eu kennen wir viel neues, das mit der ehem. Lenco AG nichts gemeinsam hat. Aber so hat zumindest der Name Lenco in der Unterhaltungselektronik wieder seinen Platz gefunden.