Fotografieren ist mein Hobby

seit meiner Jugendzeit

Fotos entstehen manchmal unvorhersehbar

wenn sich eine für mich interessante Gelegenheit ergibt.

 

meine Webseite = occaphot = occasion= Gelegenheit / photographie

so bin ich ein Gelegenheitsfotograf ...was immer das auch beinhalten mag

 

Als Schüler war ich oft am Fluss zum Angeln. Dort traf ich immer einen älteren Herrn der allerlei fotografierte... die Landschaft, Blumen, Angler am Fluss etc.

Irgendwann fragte er mich ob ich auch fotografiere. Würde ich gerne sagte ich... aber ich kann mir noch keine Kamera leisten da ich noch Schüler bin. Kurz nach meinem fünfzehnten Geburtstag stand er eines Tages wieder am Fluss und übergab mir seine alte Ricoh Kamera.

Er hatte sich seit langem zwei Leica's zugelegt. Meine Dankesrede kam mir unendlich vor. Wortkarg wie er war sagte er nur... schon gut, mach was draus. Dann übergab er mir die Anleitung und zeigte mir die wichtigsten Funktionen. Diese Kamera lehrte mich vieles...

Es ist diese hier im Bild, die RICOH 35 L  Bj. 1962, gross und schwer, die ich als schöne Erinnerung immer noch besitze. Sie wiegt stolze 780 gr. und ist so gross wie die guten alten Spiegelreflex Kameras ... ich benutzte sie bis 1972/73.

Besonderheit: sie hat den Film Transport Hebel unten am Boden

man kann dadurch nicht so schnell "nachladen" wie bei obenligendem Hebel



 

 

 

 

1972 lernte ich MIRANDA kennen

nein, nicht meine erste Freundin

meine erste Spiegelreflex Kamera

 

Habe sie damals in Deutschland gekauft für knapp 980.-- DM inkl. 3 Objektive wie hier auf dem Bild zu sehen. Sie wiegt 850 gr. mit dem 135mm Tele und gehörte in die obere Klasse der damals angebotenen Spiegelreflex Kameras. -  MIRANDA Kameras waren gleich von Anfang an von hervorragender Qualität. Sie konnten problemlos mit den damals führenden Marken wie Zeiss-Ikon, CANON, Minolta, NIKON, Topcon, Pentax etc. mithalten.

Die Miranda funktioniert rein mechanisch, hat jedoch eine Batterie für den eingebauten TTL Belichtungsmesser. (Zeiger +/-) Ist die Batterie leer kann man immer noch fotografieren wenn man Verschluss und Blende manuell einzustellen weiss.

Sie lieferte auf Grund guter Objektive ausgezeichnete Bilder und funktioniert noch heute einwandfrei. Objektive:  50mm/1:1,8  -  35mm/1:2,8  - 135mm/1:3,5 Tele.

Sie verfügt über einen auswechselbaren Sucher, so dass man je nach Wunsch oder Situation den Schachtsucher aufstecken kann. Was ich sehr gerne benutzte.


 

 

 

 

zwischen 1972-2001 hatte ich mir eine Kamera-Sammlung aufgebaut,

ca. 1000 Stück, nur wenige sind übrig geblieben... denn 

meine ganze Sammlung wurde im Juni 2001 durch einen Brand zerstört...

...als " eine scheinbar unbekannte Täterschaft "  eines Nachts mehrere ehemalige Fabrikgebäude absichtlich in Brand steckten, in denen sich die Warenlager

von dreissig anderen Mietern im Wert von x-Millionen Schweizer Franken

und ebenso auch mein Geräte-Lager und die Elektronik-Werstatt befanden.

Neben den Kameras hatte ich ca. 6000 Hifi Geräte aller Gattungen, elektr. Orgeln,

E-Gitarren,  Echogeräte und Verstärker, Kisten voller Zubehör,Ersatzteile, Schaltpläne,

Kassetten aller Formate, Tonbänder, Lehr- u.Fachbücher, ca. 900 elektr. Nähmaschinen

und etliches mehr... alles war gedacht um nach der Pension ein Museum zu eröffnen.

war gedacht... aber wie sang schon Juliane Werding...

wenn Du denkst... Du denkst... dann denkst Du nur   Du denkst ?

 

Unten sind noch ein paar meiner früheren Oldies aufgelistet...

die meisten habe ich inzwischen an Sammler verschenkt.

analog Fotografiert habe ich am liebsten mit Minolta

 

 

Minolta 9000 AF

Minolta SRT303b

Minolta 7000i

Minolta 5000i

Canon FTb

Minolta Dynax 800si

Minolta 8000i

Minolta X-700



 

 

Umstieg in die Digital-Fotografie

Lange Zeit habe ich mich gesträubt.

Erste Versuche machte ich um das Jahr 1989/90 mit einer Sony Mavica aber das war nix. Diese Kameras waren technisch etwas neues... aber nicht wirklich Digital. Diese ersten Sony Mavica speicherten die Bilder auf eine 2" Floppy Disc, ab 1997 auf eine 3." Floppy Disc, wie man diese in den Anfängen der Computertechnik zum speichern von PC-Daten benutzte. - In Wirklichkeit generierte ein CCD Sensor in der Mavica ein analoges Videobild. Dieses wurde magnetisch auf einer Floppy Disc gespeichert, also nix Digital.  Daher auch der Name Mavica = Magnetic Video Camera.

Spätere Modelle hatten Disch und Speicherkarten... das war aber immer noch nicht das Ziel.

 


 

 

Für weitere Versuche hatte ich 1997/98 eine kompakte Minolta Dimage 2330 zur Verfügung.

...siehe Bild unten, aber auch das war's noch nicht... es reichte gerade für erste Internet Bilder.

( Die Dimage 2330 wurde bei Skanhex Taiwan gebaut, nicht von Konika oder Minolta. )

 

Darauf folgten (2003) Test's mit der Dimage A1 (2004) mit Dimage A2 + Dimage A200

ich war immer noch nicht überzeugt, wenn auch die A2 und die A200

für diese Zeit schon echt gute digitale Kameras waren.

2005 las ich dann einen Testberich über die neu erscheinende SONY DSC R1.

Das ist meine erste Digitalkamera war mein Gedanke... und so war es dann auch.


 

2006 kaufte ich eine SONY DSC-R1

Eine Bridge-Kamera mit fix angebautem Zeiss Vario-Sonnar 24-120

sie liefert noch immer hervorragende Bilder.

Positiv:   Das fix angebaute Zeiss-Objektiv ist hervorragend.

Positiv:  man kann mit ihr auch manuell fotografieren. Sie ist problemlos mit einer Hand bedienbar, das Handling ist 1A und der Akku läuft ewig.  10MP CMOS Sensor / JPG / RAW.)

Negativ: der AF ist viel zu träge, es gibt keine Software-Updates um dies zu ändern.  Aber für alles was sich nicht extrem bewegt ist sie immer noch top.  Mich stört das wenig, da ich sie meist manuell benutze. - Sony hat die R1 kurz nach Erscheinen wieder eingestellt. Sie war anscheinend im eigenen Hause für die anderen Neuentwicklungen eine Konkurrenz.

Die Sony R1 hat im CHINON Blitz von 1982 ihren ultimativen Freund gefunden. Beide harmonieren ( zu meiner Verwunderung ) einwandfrei zusammen.

mit SONY geht es nun weiter...

An den neuen gibt es kaum was auszusetzen... einzig dass der Akku relativ schnell leer ist, ein Makel den ich ab all den anderen Qualitäten gerne übersehe und mit Reserve Akku's in der Tasche gut überbrücke. Oft fotografiere ich mit diesen Kameras manuell und verwende neben den neuen auch ältere analoge Objektive mit positivem Ergebnis. Zwischendurch fotografiere ich auch noch analog... einfach weils Spass macht.  Aber die neue Sony generation ist absolut top.

 


 

 Analoge Objektive

aus meiner früheren Sammlung.

 

Nur sehr wenige analoge Objektive können mit guten " für Digitalfotografie berechneten " mithalten... und dennoch ergeben Tests solcher Optiken an Digitalkameras teilweise erstaunliche Ergebnisse.

( aber auch eine Menge "Digital Objektive" sind absolut nicht das Gelbe vom Ei )

 

 

Das AF 70-210mm bietet Minolta-Qualität in Vollmetall mit eingebauter Gegenlichtblende. Die Optik ist über den gesamten Bereich sehr ausgeglichen und liefert auch an einer SONY ML tolle Bilder.   Qualität bleibt eben Qualität. Das einzig übrig gebliebene Minolta meiner ehemaligen Sammlung von ca. 1000 alten Kameras und Objektiven.

Alle anderen sind im Jahre 2001 einem absichtlich verursachten Grossbrand zu Opfer gefallen, als "jemand ?" die Fabrikhallen in denen sich auch meine Lager und die Elektronik-Werkstatt befanden in Brand gesteckt hat.


 

OSAWA gute Qualität... aber sehr selten

Eines das auch verschont wurde... Zuhause in der Fototasche... und bis heute geblieben ist.

OSAWA Objektive sind bei uns eher selten anzutreffen. Es handelt sich grundsätzlich um sehr gute Optiken aus den 1980er Jahren.  Dieses Schiebe-Zoom zeigt über den Bereich 75-220mm ein sehr neutrales Verhalten in jeder Hinsicht. Am Zoom Ende braucht es etwas mehr Licht... aber alles andere ist O.K. Alle Teile laufen auch nach 35 Jahren butterweich. Eine Gegenlichtblende ist eingebaut. Gewicht 720 gr. Das Handling ist sehr gut. Benützen tu ich diese Optike kaum noch, aber das Teil ist noch wie Neu, weshalb ich es  bisher noch nicht weggeben konnte (woolte) Es gab auch noch ein OSAWA 60-300mm Zoom... dieses habe ich leider beim Brand verloren.


Vivitar VMC Serie 1 Schiebe-Zoom,70-210mm f 3.5 eines der Besten aus den 1970er Jahren... und heute noch gut... aus der Vivitar Serie 1  ( made by Kiron ). Die Lichtstärke ist absolut akzeptabel... das Teil ist schwer aber dennoch handlich. Einige neigen nach 40 Jahren dazu, sich bei Schräglage selbständig zu verschieben. In horizontal Positin ist jedoch alles O.K.     ( Dieses Objektiv habe ich inzwischen verschenkt )

 

 

 Objektive   aus den 1970 / 80er Jahren

Vivitar wurde um 1970 in Californien gegründet als reines Handelsunternehmen. Die meist hervorragenden Objektive wurden bei top spezialisierten Objektiv Herstellern produziert, allen voran  Komine, Kiron und Tokina.  Bereits die Modelle der Serie 1 aus den 1970er Jahren von Kiron und Komine  sind für ihre hervorragende Qualität bekannt.

 

Aus der Serien Nummer können Sie lesen wer der Hersteller (Produzent) war.

ID Code = producer

Vivitar Objektiv Produzent / producer
ID Code Vivitar Objektiv Produzent / producer
ID Code
 Olympus  6 (06)    Bauer
42
Cosina 9 (09)    Perkin Elmer  (made in USA) 44
 Schneider Optik Kreuznach  13    CHINON
 47
Kiron    (Kino Precision) 22    Tokyo Trading 51
Ozone Optical
25
   Kyoe Schoji
 56
Komine  28    Samyang Optical Co. Ltd. Korea
 61
Makinon
 32    Hoya Optical
 75
Asanuma
 33    Kobori MfG. Co. Ltd.
 77
Tokina
 37    Polar  81

Serien Nr. / Serial No. ...Beispiel / sample :  28475520  = Komine  /   3731199 = Tokina

 

Die Ziffern 1 + 2 zeigen den Hersteller Code (Cosina + Olympus 1 Ziffer)

Die 3. Ziffer ist das Produktionsjahr ... 6 kann bedeuten 1976 / 1986 / 1996... je nach Dekade in welcher das Objektiv produziert wurde. Um dies genau herauszufinden ist es von Vorteil wenn man in etwa weiss wann das Objektiv in den Handel kam oder verkauft wurde.  

Die 4. und 5. Ziffer zeigt die Woche in der das Objektiv produziert wurde... 01....52 

Vivitar nutzte dieses Code System von 1970 bis 1990.

 

Nach dem Verkauf der Fa. Vivitar führten einige der älteren Hersteller dieses Code-System weiter, einige der neu hinzu gekommenen Objektiv-Lieferanten nutzten es jedoch nicht mehr. 

 

Wenn Ihr Objektiv keine Serien No. hat die mit diesem System übereinstimmt, wurde es entweder vor 1970 gebaut oder nach 1990 als diese Codierung nicht mehr von allen Herstellern benutzt wurde.

 

Es wurden nicht alle Objektive aus einer Serie immer beim gleichen Hersteller produziert. Es kann also sein dass diesbezüglich techn. Abweichungen vorhanden sind. - Eher selten, aber ab und zu gab es / je nach Hersteller / auch Vivitar Objektive die man nicht besonders rühmen kann.

RL Edition

In den 1980er Jahren gab es von Vivitar eine Objektiv-Reihe mit der Bezeichnung RL Edition. - Es handelte sich dabei um relativ preiswerte Objektive in - meist - guter Qulität (made by Kobori). Serien No.77xxxxxx.  Mir ist jedoch nicht bekannt wieviele Objektive dieser Serie angeboten wurden. Das 28-80mm RL Edition das ich mal testen konnte war wirklich gut.

Grundsätzlich gesehen sind dies "keine echten Zoom Objektive" sondern Vari-Focal Objektive, bei denen sich der Focus beim zoomen verändert. ( genauso wie viele andere als zoom Objektiv angepriesene es ebenfalls sind).

Was die Qualität dieser Vivitar RL Objektive betrifft gehen die Meinungen verschiedener Test's stark auseinander. Daraus könnte man schliessen, dass möglicherweise nicht alle Objektive dieser Edition von gleicher Qualität waren.