Herzogenbuchsee mit Oberönz liegt in einem der stärksten Wirtschaftsgebiete im Schweizer Mitteland und es bietet den Menschen die hier wohnen und arbeiten in allen Bereichen eine erstklassige Infrastruktur.

Auf der Karte findet man Herzogenbuchsee in der nord-östlichen Ecke des Kantons Bern im Oberaargau. Das Gebiet grenzt am Jurasüdfuss entlang im Westen und Norden an den Kanton Solothurn, etwas nordöstlich dann an die Kantone Aargau und Luzern.  

 

"Unser Dorf" beherbergt knapp 7200 Einwohner ...in total 3611 Haushaltungen. (Stand Jan. 2016) 

Davon sind 4832 Stimmberechtigte (inkl. Auslandschweizer).  1190 Personen sind Ausländer.

 

Uns allen und auch den umliegenden Regionen bietet Herzogenbuchsee in jeder Hinsicht eine ausgewogene Infrastruktur und vielfältige Einkaufs- und Freizeitmöglichkeiten. Die vielen hier ansässigen Firmen und Industriebetriebe bieten eine Menge Arbeitsplätze.

Herzogenbuchsee ist ein beliebtes Wohngebiet. Die Menschen fühlen sich hier wohl und wir werden immer mehr. Nicht zuletzt wegen der ausgezeichneten Verkehrslage an einer der wichtigsten Verkehrsachsen der Schweiz. Die Bahn fährt alle 30 min. Busse erschliessen die ganze Region. Die Autobahn Bern-Zürich-Basel-Luzern erreichen wir in ca. 7 Min.

Die Attraktivität von Herzogenbuchsee wird zusätzlich durch den Bau weiterer Wohnungen und Eigenheime gefördert. Die Zukunftsplanung für Herzogenbuchsee sieht vor, dass das ganze ehemalige VLG Industriequartier (hinter dem Bahnhof) grösstenteils abgerissen und mit neuen Immobilien bereichert wird. So soll in den nächsten Jahren mehr Gewerbe- und Wohnraum entstehen. 

Die ganze Region bietet uns auch ein wunderschönes unerschöpfliches Naherholungsgebiet. So können wir z.B. Wandern über Hügel Wiesen und Felder, durch Wälder und Auen, entlang an immer neu zu entdeckenden Flüssen und kleinen Seen. Der Oberaargau ist ein kleines Paradies im schweizer Mittelland.

 

 

Das Kornhaus Herzogenbuchsee

 

In alter Zeit war es die Vorratskammer. Heute beherbergt das innen komplett modernisierte Gebäude Verwaltungs-büros, die Bibliothek und zudem auch noch Räumlichkeiten für div. Anlässe.

Herzogenbuchsee blickt auf eine lange Geschichte zurück. Bereits vor zehntausend Jahren war die Gegend rund um den Burgäschisee und den Inkwilersee besiedelt. An verschiedenen Stellen rund um die heutige reformierte Kirche wurden Fundamente von römischen Gebäuden gefunden, die aus der Zeit um 200 n.Chr. stammen.

Die erste urkundliche Erwähnung unter dem Namen puhsa (sprich=Buchsa) aus dem Lateinischen buxum, was Buchs / Buchse (mit Buchs bewachsen) bedeutet ,datiert aus dem Jahre 886 in den Schriften des Klosters St.Gallen. In den folgenden Jahrhunderten stand "Buchsi" unter der Herrschaft verschiedener Herren wie der Burgunder, der Zähringer, Kyburger und den hohen Herren von Bern.

Um das Jahr 1090 gehörte " Buchsi " zum Hause der Grafen von Rheinfelden. Das Wappen von Herzogenbuchsee zeigt 6 Buchsblätter und die Krone des Herzogs Berchtold II von Zähringen, welcher durch die Heirat mit der Gräfin Agnes von Rheinfelden die Kirchensätze von Seeberg, Buchse und Huttwil in Zähringer Besitz brachte. Die beiden gründeten am 3.Juni 1109 in Buchse als neuen Verwaltungssitz eine Propstei und unterstellten diese ihrem eigenen Kloster St.Peter im Schwarzwald. Ab diesem Datum nannten sie unser Dorf Herzogenbuchsee. Erst im Jahre 1912 wurde dann die Krone des Herzogs in das Wappen von Herzogenbuchsee eingebunden.

Herzogenbuchsee hat eine Fläche von 982ha, davon sind 240ha Wald. Die Gemeindestrassen sind insgesamt 32 Km lang und da kommen noch 16 Km Trottoirs dazu.

 

Im Durchschnitt haben wir um die 560 Schüler in unserem Dorf. ( alle inkl. Kindergarten ab 5 Jh. bis Sekundar- und Oberschulen )

 

Wir alle zusammen verbrauchen pro Jahr so um die 39'931'609 kWh Strom, die ab insgesamt 36 Trafostationen mit einer Gesamtleistung von 32'890 KVA geliefert werden. Gas verbrauchen wir so ca. 46'268'606 kWh pro Jahr.

 

Unsere Quellen und Pumpwerke liefern 5'400 h/min. Trinkwasser von aller bester Qualität. Unser Wasserreservoire fasst 5 Mio Liter und zur Löschwasserversorgung stehen über das Gemeindegebiet verteilt total 275 fest eingebaute Hydrante zur Verfügung.

 

Unsere Kommunikationsabteilung bietet über die Gemeinde eigene GGA ein sehr leistungsstarkes, mit modernster Glasfasertechnik ausgerüstetes Kommunikations-Netz. Internet, Telefonie und über 350 Radio und TV Sender, viele in HDTV und in mehreren Sprachen.

Webseite: http://www.ewk-herzogenbuchsee.ch/   

 

Herzogenbuchsee war eine der ersten Gemeinden in der Region Oberaargau, welche das fortschrittliche Digital-System VERTE in Betrieb hatte. Hiermit kann man via TV Gerät Filme mieten... TV Sendungen bis zu 24 Std. nach der Ausstrahlung noch sehen... "ganz normal" Fernsehen und gleichzeitig 5 Filme aufzeichnen... ohne dass man einen Videorecorder benötigt... zudem kann man auch noch Pizza bestellen... und vieles mehr.

 

Die Gemeinde investiert pro Jahr um die 11 Mio Franken  für Bildung,  Gesundheit, Soziale Wohlfahrt, Umwelt, Raumordnung, Volkswirtschaft, Verkehr und öffentliche Sicherheit. (Angaben 2011) 

zur Heraldik :   Das Wappen zeigt einen silbernen Rechtschrägbalken auf rotem Grund, belegt mit sechs (6) Buchsblättern die oben von einer goldenen Krone begleitet sind.     

 

Energiestadt Herzogenbuchsee

Ein wenig stolz sein dürfen wir auf die Auszeichnung Energiestadt. Zeigt dies doch auch nach aussen die von Seiten unserer Behörden-Vertreterinnen und Vertretern laufend unternommenen Anstrengungen, unser schönes Dorf Herzogenbuchsee in jeder Hinsicht zu Gunsten seiner Bewohner, Gewerbe und der Umwelt attraktiv zu gestalten.

Herzogenbuchsee bietet ein der Zeit angepasstes Bildungsangebot, eine gut ausgebaute Infrastruktur und umfangreiche Einkaufsmöglichkeiten. Eine ganze Menge  Arbeitsplätze in dem vielfältigen Gemisch der in Buchsi und Umgebung ansässigen Gewerbe- Handels und Industriebetrieben. Auch die grosse Anzahl von Freizeit- Kultur und Sportangeboten, die interessanten Naherholungsgebiete schaffen eine hohe Lebensqualität. Dies alles trägt dazu bei, dass Herzogenbuchsee als Wohn- und Arbeitsort längstens einen der vordersten Plätze einnimmt und auch als einer der führenden Wirtschaftsstandorte im Kanton Bern gilt. ( gem.  Ranking der Kant. Handels- und Industrievereins ) Herzogenbuchsee ist im Inventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz (ISOS) eingetragen.

Im Rahmen der Umsetzung des neuen Energierichtplans wird die Gemeinde Herzogenbuchsee ihre bisherige Vorbildfunktion weiter ausbauen. Dazu gehört unter anderem das angestrebte Ziel, das Label Energiestadt Gold zu erlangen, das bis jetzt erst 18 Orte in unserem Land erreicht haben. Seit 2008 ist Herzogenbuchsee bereits Energiestadt (aber noch ohne Gold).

Vorderhand werden alle Gemeinde eigenen Bauten vorbildlich saniert und nach Möglichkeit wird man deren Stromverbrauch zu 80% aus erneuerbarer Energie schöpfen.

Schon heute produziert die Solaranlage auf dem Dach des Hallenbades Herzogenbuchsee die komplette Energie zur Deckung des eigenen Strombedarf... zudem noch 'Überschuss' welcher ins öffentliche Stromnetzt eingespeist werden kann.

 

Der neue Energierichtplan ist ein Teil der neuen Ortsplanung und sieht total 26 verschiedene energietechnisch interesante Massnahmen vor, wobei Herzogenbuchsee noch weiter geht als die Vorgaben von Kantonaler Ebene es verlangen.

So werden zu gegebener Zeit - neben vielen anderen - auch Möglichkeiten geschaffen die es erlauben, durch ein Förderprogramm Hauseigentümer - die bereit sind Energie zu sparen - finanziell zu unterstützen. Was dies alles beinhaltet wird im Moment noch erarbeitet.

 

Bei Neubauten wird die Fotovoltaik (Solarstrom) Pflicht und massiv gefördert. (ab 2014 dürfen Solaranlagen auf Privathäusern ohne Baubewilligung realisiert werden) Die Bevölkerung wird im grossen Rahmen sensibilisiert und zum Energie sparen animiert. Neubauten ohne Sonnenkollektoren werden in Zukunft die Ausnahme sein. Die heute etwas über 7000 Einwohner verbrauchen zur Zeit einen Wärmebedarf von ca. 126 Gigawatt/Std. (Heizungen etc.) pro Jahr. Obwohl die Bevölkerung in den nächsten Jahren stetig wachsen wird liegt das angestrebte Wärmeverbrauchsziel bis im Jahr 2035 bei 100 Gigawatt/Std. pro Jahr. Eine Ersparnis um 20% ist das Ziel.

 

Beim Stromverbrauch sieht es nicht anders aus... auch hier wird in Zukunft gespart, auf saubere erneuerbare Energien und Technische Einrichtungen gesetzt welche diesem Ziel gerecht werden. Im Erdgasnetz sollen zukünftig bis 30% Biogas eingespeist werden usw.

 

Nicht umsonst wird unser Dorf  die Krone der Region genannt. 

Herzogenbuchsee findet man im schönen Oberaargau mitten im Herzen der Schweiz angrenzend an die Kantone Solothurn, Aargau, Luzern. 

Nun merkt auch jeder fremde dass der Oberaargau nicht im Kanton Aargau liegt, sondern im Kanton Bern... genauer gesagt in dessen nördlichster Ecke welche bis zum Jurasüdfuss reicht.

 

Seit 2008 gehören auch die rund 900 Einwohner von Oberönz samt ihrem Dorf  zur Gemeinde Herzogenbuchsee (auf 465MüM) womit unser Dorf nun etwas mehr als 7150 Einwohner zählt. Sie alle wohnen in ca. 3420 Haushalten an verkehrstechnisch optimaler Lage im Oberaargau, zwischen Jura und Emmental.

 

Hier im Oberaargau wird unser Dorf in Kurzform nur " Buchsi " genannt. ( nicht verwechseln mit Münchenbuchsee 'Buchsi' bei Bern ).

 

 

Durch die zahlreich vorhandenen Industrie- und Gewerbebetriebe bietet unsere Region auch viele Arbeitsplätze. 

Einkaufsmöglichkeiten sind in nächster Nähe vorhanden, die nächste Stadt erreicht man mit Bus, Bahn od. Auto in 10 Min.

 

Auch für die med. Versorgung wird in der Region gut gesorgt und die Spitex Org. Herzogenbuchsee betreut pflegebedürftige Menschen zu Hause.

 

Auch kulturell hat Herzogenbuchsee einiges zu bieten. So werden regelmässig allerlei Veranstaltungen abgehalten. So z.B. wöchentlich im Kulturzentrum "altes Schlachthaus" Auch die örtlichen Vereine tragen vieles zum geselligen und kulturellen miteinander bei. 

 

 

3363 Oberönz  ..seit 2008 Ortsteil von Herzogenbuchsee

Herzogenbuchsee Oberönz

Das Siedlungsgebiet von Oberönz ist lückenlos mit Herzogenbuchsee und Niederönz verbunden. Das Wappen von Oberönz ist nun nicht mehr Gemeinde- sondern Ortswappen und wird weiterhin bei Anlässen und in Publikationen von Parteien und Vereinen verwendet. klicke auf das blaue Schild 

 

 


Daten und Statistik

Merke : Vorligende Daten sind soweit möglich auf dem neusten Stand gehalten. Es handelt sich jedoch teilweise um Durchschnittswerte der letzten 4-5 Jahre. Deshalb sind kleine Abweichungen möglich.

Herzogenbuchsee mit Ortsteil Oberönz

Herzogenbuchsee     000 Oberönz
Gesamtfläche    6.8 Km2    3 Km2
Siedlungsfläche   29.9%   13.7%
Landw. Fläche   35.1%   48.5%
Wald/Gehölz   35%   37.8%
unprod. Flächen   0%   0%
Einwohner  / Jan. 2016   7200   950 ca.             
Einwohner p. Km2   814   317
Zunahme/letzte 10 Jahre   6.5%    8% 
Ausländeranteil    17%    11% 
Einwohner  0-19 Jahre    22%    23% 
Einwohner  20-64 Jahre   60%    62% 
Einwohner  64 + Jahre    18%    15% 
Privathaushalte    2330    360 
Personen pro Haushalt    2.8    2.4 
Hauptsprache    Deutsch    Deutsch 
zweite Sprache    Italienisch    Türkisch 
dritte Sprache    Albanisch    Albanisch 
Bildungsstand  (25-64 Jh)        
ohne nachoblig. Ausbildung   22%   23%
Sekundarstufe II   53%   61%
Tertiärstufe/Höhere Bildung   25%   16%
Arbeit und Beschäftigung        
Beschäftigte Erwerbstätige   3330   248
Erwerbstätig sind (15-64Jh)    81%    80% 
Arbeitslosenquote    1.85%    1.45% 
Arbeitgeber Total Betriebe   326    28 
Wohnsituation         
Wohneigentumsquote    40%    60% 
Leer stehende Wohnungen    1.8%    0% 
Mobilität / Fahrt zur Arbeit         
mit öffentl. Verkersmittel    17%    15% 
mit Privatauto    42%    52% 
zur Arbeit pendeln auswärts   50%   84%
alle Angaben ohne Gewähr        

Zur Heraldik : Das neue Wappen der Gemeinde Herzogenbuchsee

Blasonierung : In rot ein silberner Rechtschrägbalken, belegt mit sechs (6) Buchsblättern, oben begleitet von einer goldenen Krone.

Bedeutung : Die Krone weist auf Herzogenbuchsee hin welches als die Krone der Region bezeichnet wird. Die sechs Buchsblätter stehen als Symbol für die sechs Orte des früheren Gerichts Herzogenbuchsee -Herzogenbuchsee, Oberönz, Niederönz, Wanzwil, Röthenbach, Heimenhausen.

Vor der Fusion suchte man unter Beteiligung der Einwohner von Oberönz und H'Buchsee nach einem neuen gemeinsamen Wappen für "das neue Herzogenbuchsee"

 

Aus diversen Ideen standen dann im Dezember 2006 die unten abgebildeten Vorschläge zur Auswahl.  

Ganz links sehen wir das alte Buchsiwappen mit 9 Buchsblättern, ein sehr altes Wappen aus Zähringerzeit mit lange unbestimmter Form. Die heutige Form entstand 1945.

dann an 2. Stelle von links nach rechts Vorschlag 2, 3, + 4.

Vorschlag 1 wurde schliesslich angenommen, es war das nun neue Wappen wie wir es oben sehen, das eigentlich bisherige jedoch mit nur noch sechs (6) Buchsblättern.

Vorschlag 2 / Blasonierung : unter einer eingezogenen silbernen Spitze in Blau ein silbernes Mauritiuskreuz, darüber in Rot eine goldene Krone und ein silberner Helm (aus dem Oberönzer Wappen). Anmerkung: Mir persönlich hätte dieses Wappen ebenfalls sehr gefallen, hier wäre auch der Helm der fusionierten Gemeinde enthalten. Man einigte sich dann auf Vorschlag 1 in dessen Bedeutung Oberönz auch vorkommt, wenn auch nicht optisch. Soweit die Infos zum neuen "Buchsiwappen".