mein Foto-Hobby

 

 

startete ich mit 14 Jahren... als ich von einem Bekannten

eine alte Ricoh 35L Sucherkamera geschenkt bekam. 

 

 

 

 

 

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Die hier abgebildete RICOH 35L  Bj.1962 war meine erste eigene Kamera, eine gebrauchte die ich von einem wohlhabenden Mann, den ich oft Sonntag früh am Fluss traf wenn ich Angeln ging, geschenkt bekam. Er hatte selber keine Kinder und freute sich sehr mir diese Kamera zu schenken. Er hatte sich einige Zeit vorher zwei neue Leica Kameras zugelegt mit denen er Blumen und Landschaften, oft auch die Angler am Fluss fotografierte. 

Die Ricoh 35L bringt mit dem 50mm Objektiv 780gr. und mit 135mm Tele 850gr. auf die Waage. Als Sucherkamera mit der Grösse einer Spiegelreflex gibt sie schon was her.

Blitzer ist eingebaut. Diese Kamera zu besitzen war mein ganzer Stolz, ich benutzte sie bis ca. 1973. Besonderheit:  sie hat den Film-Transport Hebel unten am Boden wodurch man nicht ganz so schnell nachladen kann wie bei oben liegendem Hebel.


 

 

1971 verliebte ich mich in MIRANDA...

... meine erste Spiegelreflex. Habe sie in Deutschland gekauft für 980.-- DM inkl. 3 Objektive wie auf den Fotos. Die Ricoh kam nun in der Vitrine zu ihrem wohlverdienten Ruhestand. 

MIRANDA Kameras gehörten zu ihrer Zeit in die obere Klasse. Sie konnten problemlos mit den damals führenden Zeiss-Ikon, CANON, Minolta, NIKON, Pentax etc. mithalten.  

Die Miranda SENSOMAT funktioniert rein mechanisch, und das immer noch sehr gut, hat nur eine Batterie für den eingebauten TTL Belichtungsmesser. (Zeiger +/-). Ist die Batterie leer kann man weiter fotografieren wenn man Verschluss und Blende manuell einzustellen weiss. Zubehör 3 Festbrennweiten Objektive  50mm/1:1,8  -  35mm/1:2,8  - 135mm/1:3,5 plus auswechselbaren Schachtsucher mit Lupe. Das grosse Zoom habe ich später auf einem Flohmarkt für 10.- DM ergattert.


 

 

 

Ab ca. 1974 fotografierte ich mehr und mehr mit Minolta...

lange Zeit mit der ST-T303b, aber auch die Nikkormat, Nikon F2 kamen zum Einsatz.

Die DYNAX Modelle kaufte ich alle gebraucht, wirklich gemocht habe ich jedoch nur die Dynax 7000i und die 8000i. - ...dann endlich 1985 kamen zwei neue Modelle...

die Minolta Dynax 7000i... und "meine" neue MINOLTA ... die 9000 AF.

( mit diesem Modell wollte Minolta Profis gewinnen )

Sie lag sehr gut in der Hand, war auch mit Motor nicht sooo schwer... sie konnte automatisch und manuell, was ich heute noch oft bevorzuge ...und so hatte ich sie schnell ins Herz geschlossen. - Neben den original Minolta Optiken verwendete ich auch einige Objektive von KIRON, TOKINA, Vivitar und Osawa.  

Auch heute fotografiere ich mit den digitalen gerne auch manuell. 

 

 

Minolta SRT303b


Minolta DYNAX 5000i

Minolta DYNAX 7000i

Minolta DYNAX 8000i



 

 

 

    ca. 1992

    kam noch dieses Bijou

    die edle

    CONTAX RTS III

    in mein Sortiment.


 

 

 

dann... der Umstieg in die Digital-Fotografie

Lange Zeit habe ich mich gesträubt.

Erste Versuche unternahm ich gemeinsam mit meinen Foto Kollegen bereits 1989 mit einer Sony Mavica. Sie speichern die Bilder auf Magnetdisketten wie man diese in den Anfängen der Computertechnik zum speichern von PC-Daten benutzte. Ein CCD Sensor in der Mavica generiert ein analoges Videobild welches magnetisch auf einer sogenannten Floppy Disc (Magnetscheibe) gespeichert wurde. 

also nix Digital.   Mavica = Magnetic Video Camera. 

Spätere Modelle der Mavica verwendeten MiniDisc und Speicherkarten.

 


Einer meiner Kollegen kaufte

im Dez. 2002 die hp photosmart 850 

( Horrorpreis Fr. 650.--)

Er war jedoch mit der Qualität nicht zufrieden... so hat er mir die Kamera für 50.-- verkauft. Ergebnis nach einigen Tests, Sie war wirklich "max. befriedigend" um nicht zu sagen schlecht. Zu diesem Preis hätte man besseres erwarten dürfen.

 


 

 

Aus weiteren getesteten Kameras gingen damals die 8MP "Bridge-Kameras"

KONICA-MINOLTA Dimage A2 ( 1100.-€ und die "preiswerte" ) Dimage A200

als einzig brauchbare" hervor.... wobei die A2 schon echt gut war (zu dieser Zeit)

... überzeugt war ich noch immer nicht. 

 

 

 

2005 las ich Testberichte der neu angekündigten SONY DSC R1... habe mir 2006 eine im Foto-Laden zum testen geholt und diese nach positivem Empfinden auch gekauft.

Die R1 ist eine 10MP "Bridge-Kamera" Spiegellos mit fest montiertem Objektiv. 

Sie liefert auch heute noch hervorragende Bilder... dank der guten Zeiss Optik.

ist jedoch aus dem unten angeführten Grund nur noch bedingt einsatzfähig.

 

Positiv ist:   Das fix angebaute Zeiss Vario Sonnar 24-120mm ist von sehr guter Qualität.

Positiv ist:  Man kann mit ihr auch manuell fotografieren, was ich sehr begrüsse. 

Sie ist leicht mit einer Hand bedienbar, der Akku hält ewig, auch nach so vielen Jahren

und unendlichen Ladezyklen. - Auflösung 10MP CMOS Sensor JPG + RAW.

Negativ ist:

Das Display ist winzig... aber kaum brauchbar. Sucher ist O.K

Der AF ist sehr träge, es gibt keine Software-Updates um dies zu ändern. 

...aber da man mit ihr auch manuell arbeiten kann ist sie nach wie vor für alles was sich nicht extrem bewegt immer noch sehr gut wenn man mit den vorhandenen 10 MP auskommt.

Interessant: die R1 harmoniert mit dem CHINON Blitz von 1982 sehr gut trotz Fremdling mit 25 Jahren Altersunterschied.


Die R1 ist inzwischen auch schon nahe dem Ruhestand

mit den neuen SONY geht es nun weiter...  

 

Die letzte Profi-MINOLTA war die 9000 AF ( in USA Minolta 9000 AF Maxxum ) 

und in Japan hiess sie Minolta Alpha 9000

MINOLTA wurde von KONICA übernommen ( Ergebnis = KONICA-MINOLTA ). 

KONICA-MINOLTA wurde kurze Zeit später von SONY "geschluckt".

SONY Kameras tragen die Bezeichnung Alpha in Anlehnung an die Minolta Alpha Modelle.

 

 

 

 

Einige der letzten MINOLTA Kameras der Dynax Serie (in USA = Maxxum)

 

trugen erstmals das ALPHA Symbol.



 

 

 

 Analoge Objektive aus meiner Sammlung

 

Nur wenige analoge können mit guten "für Digitalfotografie berechneten" mithalten... das ist auch mir bewusst... dennoch ergeben Tests mit "guten" analogen Optiken an Digitalkameras teilweise erstaunliche Ergebnisse. 

...ehrlich gesagt... sind sehr viele "Digital Objektive" auch nicht das Gelbe vom Ei.

 

 

 

Zoom 100-300m / F1:4

                                                                                                 an der APS-C Kamera = F/ 160-480mm

Schnappschuss / Sony APS-C / Tokina 100-300mm / Distanz ca. 80m ( Bild anklicken )

 

mein TOKINA AT-X 100-300mm SD / F4 verwende ich auch heute noch gerne...

zum experimentieren so nach dem Thema  "der alte Mann und das Objektiv"

 

Mit diesem schönen Oldie erzielt man auch "an einer digitalen" ganz passable Bilder.

Diese Optik Baujahr 1994 befindet sich trotz jahrelanger Benutzung in 100% neuwertigem Zustand, ohne Kratzer.  ( Diese Teile werden bei mir auch gehätschelt und gepflegt ) 

- Zubehör Gegenlichtblende. Das Filtergewinde hat einen ∅ von 77mm

- Stativ Halterung ist fix montiert. Man ist gut daran ein Stativ zu benutzen.

  ( mit einem Brust Stativ ist man z.B. schnell und mobil unterwegs.) 

- Gewicht: 1.540,6 g, gemessen. Die Balance ist mit div. Kameras gut bis perfekt. 

  Für einige Kameras ist teilweise ein Stativabstandhalter erforderlich (z.B. Nikon AH-5) 

- Sonnenblende: Aluminium mit doppeltem Gewindeeinsatz wird zur  Aufbewahrung über

  die Vorderseite der Linse geschraubt. 

- Optik

  SD: Super-Low-Dispersionsglas (wid. mit Nikon ED und Canon UD ). 

  Frontgruppenfokus. Internes Zoomen, feste hintere Gruppe.

- Nahfokus minimal 2m. ( Vergrösserung 1:5.6 )

- Konstruktion: 15 Elemente in 11 Gruppen, 9 Blendenlamellen. 

- Masse:  83mm x 230mm  / Gewicht 1540 gr.  

- Das Tokina AT-X 100-300mm ist ein Vollformat Objektiv.

  jedoch genauso auch verwendbar an APS-C Kameras. ( Sichtfeld 160mm - 480mm ) 

- Schärfe: ist echt super bei 100-120 mm. 

  Bei 200mm + 300mm 1:4 wirkt das Bild eher weich, bei Blende  8-11 ist alles wieder 1A.

- Bei 300mm und offener Blende kommt das Tokina AT-X mit der Schärfe nicht ganz an das

  Nikkor 100-300 mm 1: 5,6 welches weit öffnet und bei 300 mm superscharf ist.)  

Die Schärfe ist in der unteren Hälfte des Zoombereichs sehr gut. Verzerrungen sind keine sichtbar. Kissenverzerrungen sind unten schwach im oberen Zoombereich keine sichtbar. 

Bei langer Brennweite und weit offener Blende wirkt die Abbildung etwas weicher  jedoch nicht unscharf (an Vollformat), mit APS-C und "auch noch passenden Lichtverhältnis" sind kaum Fehler sichtbar.- Seitliche Farbsäume keine sichtbar  (Tests mit Sony + Nikon) 

- Verzerrungen:

sind in der unteren Hälfte unsichtbar, am langen Ende  leichte Nadelkissenverzerrungen.

( Korrektur mit Objektivverzerrungsfilter von Photoshop CS2 bei Bedarf möglich ) 

- Mechanik 

- Das Schiebezoom ist nach wie vor sehr genau ohne jeglichen Schlupf... lässt sich auch manuell leicht und präzise zoomen und fokussieren. 

Zoomen verläuft inwendig absolut lautlos, wodurch das Objektiv unabhängig von der gewählten Brennweite konstant bleibt... sich also in seinen Abmessungen nicht verändert.   

- Das Objektiv dreht sich beim zoomen nicht. ( pos. bei Verwendung eines Pola-Filters ) 

Innen und aussen eloxiertes Aluminium und hochwertige Verarbeitung sind typisch für diese Oldie AT-X Gäser von Tokina. Präzisionstechnik für die Ewigkeit. Auch innen Aluminium kein Messing. Zoom- und Fokusringe laufen auch heute noch (Jh.2020) sanft und präzise. 

 

 

 

Das AF 70-210mm bietet Minolta-Qualität in Vollmetall mit eingebauter Gegenlicht-blende. Die Optik ist über den gesamten Bereich sehr ausgeglichen und liefert auch an einer Digital ML Kamera tolle Bilder. Qualität bleibt eben Qualität. Das einzig übrig gebliebene "Minolta Rohr" meiner ehemaligen Sammlung.

 

 

 

Vivitar VMC Serie 1 Schiebe-Zoom,70-210mm f 3.5 ( made by Kiron )

eines der Besten Zoom Objektive aus den 1970er Jahren... und heute noch gut... aus der Vivitar Serie 1 gebaut bei KIRON. Die Lichtstärke ist akzeptabel... das Teil ist echt schwer aber trotzdem handlich. Einige neigen nach 30-40 Jahren dazu, sich bei Schräglage zu verschieben. In horizontal Position ist jedoch alles O.K.    

( Nicht mehr in meinem Besitz, habe diese Optik 2018 einem jungen Sammler geschenkt ) 

 

 

 aus den 1970 / 80er Jahren

Vivitar wurde um 1970 in Californien gegründet als reines Handelsunternehmen.

Bis auf wenige Ausnahmen sind Vivitar Optiken hervorragende hochwertig gebaute Objektive. Sie wurden alle bei spezialisierten Herstellern in Japan produziert, allen voran  Komine, Kiron und Tokina.  Schon die Modelle der Serie 1 aus den 1970er Jahren von Kiron und Komine sind für ihre hervorragende Qualität bekannt.

 

Hinweis :  Die KIRON Corp. in Carson USA war eine Tochtergesellschaft der Kino Precision Tokyo Japan, gegründet 1978 um in den USA Kiron Optiken verkaufen zu können. Nach der Auflösung Ende der 1980er Jahre wurden in EU und AU einige Zeit noch Objektive mit Namen Kiron verkauft, die jedoch bei Tokina produziert wurden (nicht von Kino Precision). Die Firma Kino Precision Tokyo produzierte noch weitere Jahre für andere Hersteller.

 

Aus der Serien Nummer können Sie lesen wer die Optik produziert hat.

 

ID Code = manufacturer

Vivitar Produzent / producer
ID Code Vivitar Produzent / producer
ID Code
 Olympus  6 (06)    Bauer
42
Cosina 9 (09)    Perkin Elmer  (made in USA) 44
 Schneider Optik Kreuznach  13    CHINON
 47
Kiron  (Kino Precision Tokyo Japan) 22    Tokyo Trading 51
Ozone Optical
25
   Kyoe Schoji
 56
Komine  28    Samyang Optical Co. Ltd. Korea
 61
Makinon
 32    Hoya Optical
 75
Asanuma
 33    Kobori MfG. Co. Ltd.
 77
Tokina
 37    Polar  81

 

Beispiel Serien Nr.  /  sample serial No.

serial No.  2216381 = KIRON   /   28475520  = Komine   /   3731199 = Tokina 

Die Ziffern 1 + 2 zeigen den Hersteller Code

Für Cosina + Olympus... ist nur die erste Ziffer zuständig ( 6 / 9 )

 

Die 3. Ziffer ist das Produktionsjahr ... 6 kann bedeuten 1976 / 1986 / 1996... je nach Dekade in welcher das Objektiv produziert wurde. Um dies genau herauszufinden ist es von Vorteil wenn man in etwa weiss wann das Objektiv in den Handel kam oder verkauft wurde.  

 

Die 4. und 5. Ziffer zeigt die Woche in der das Objektiv produziert wurde... 01....52 

Vivitar nutzte dieses Code System von 1970 bis 1990. 

Nach dem Verkauf der Fa. Vivitar führten einige der älteren Hersteller dieses Code-System weiter, einige der neu hinzu gekommenen Objektiv-Lieferanten nutzten es jedoch nicht mehr.  

Wenn Ihr Objektiv keine Serien No. hat die mit diesem System übereinstimmt, wurde es entweder vor 1970 gebaut oder nach 1990 als diese Codierung nicht mehr von allen Herstellern benutzt wurde. 

Es wurden nicht alle Objektive aus einer Serie immer beim gleichen Hersteller produziert. Es kann also sein dass diesbezüglich techn. Abweichungen vorhanden sind.

Es gab auch einige wenige Vivitar Optiken die man "je nach Hersteller" nicht rühmen kann. 

RL Edition. In den 1980er Jahren gab es von Vivitar eine Objektiv-Reihe mit der Bezeichnung RL Edition. Es handelte sich um relativ preiswerte Objektive in meist guter Qulität (made by Kobori). Serien No.77xxxxxx. Mir ist jedoch nicht bekannt wieviele Objektive dieser Serie angeboten wurden. Das 28-80mm RL Edition das ich mal testen konnte war wirklich gut. 

Grundsätzlich gesehen sind dies jedoch "keine echten Zoom Objektive"

sondern Vari-Focal Objektive, bei denen sich der Focus beim zoomen verändert.

( wie bei vielen anderen als zoom Objektiv angepriesenen Objektive ).

 

Was die Qualität dieser Vivitar RL Objektive betrifft gehen die Meinungen verschiedener Test's stark auseinander. Daraus könnte man schliessen, dass möglicherweise nicht alle Objektive dieser Edition von gleicher Qualität waren. 


 

 OSAWA gute Qualität... wenig bekannt

OSAWA Objektive sind bei uns in der Schweiz eher selten anzutreffen. Es sind grundsätzlich gute Optiken aus den 1980er Jahren. Mein Schiebe-Zoom im Bild oben bleibt von 75-220mm sehr neutral. Am Zoom Ende braucht es etwas mehr Licht. Alle beweglichen Teile laufen immer noch präzise und ohne Schlupf. Eine Gegenlichtblende ist eingebaut. Gewicht 720 gr. Das Handling ist sehr gut. Zustand trotz häufiger Nutzung durch gute Pflege immer noch wie neu.. 

unten:  OSAWA MC 60-300mm..  dieses habe ich beim Brand 2001 verloren.