mein Foto-Hobby

 

 

startete ich mit 14 Jahren als Schüler 

 

 

 

 

 

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Die RICOH 35L  Bj.1962  hier im Bild war meine erste Kamera, eine gebrauchte die ich von einem wohlhabenden Mann - den ich oft Sonntags beim Angeln am Fluss traf - geschenkt bekam. Er hatte selber keine Kinder und freute sich sehr als er von mir hörte dass ich mich als Jugendlicher ebenfalls für die Fotografie interessierte. Er kannte jedoch auch meine Situation und wusste dass ich mir - damals als Schüler -  finanziell keine Kamera leisten konnte. Er hatte sich einige Zeit vorher zwei neue Leica Kameras zugelegt mit denen er Blumen und Landschaften, oft auch die Fischer am Fluss fotografierte. Die Ricoh war 780 gr. schwer und gross wie alte Spiegelreflex Kameras ... ich war stolz eine solche Kamera zu besitzen und benutzte sie bis 1972/73.

Besonderheit:  sie hat den Film-Transport Hebel unten am Boden wodurch man nicht ganz so schnell nachladen kann wie bei oben liegendem Hebel.


 

 

1972 lernte ich MIRANDA kennen

nein... keine Freundin... meine erste Spiegelreflex 

Habe sie in Deutschland gekauft für 980.-- DM inkl. 3 Objektive wie hier zu sehen. Sie wiegt 850 gr. mit dem 135mm Tele.

Die Ricoh kam in der Vitrine zu ihrem wohlverdienten Ruhestand.

 

MIRANDA Kameras waren von hervorragender Qualität. Sie gehörten in die obere Klasse der damals angebotenen Spiegelreflex Kameras und konnten problemlos mit den führenden Zeiss-Ikon, CANON, Minolta, NIKON, Topcon, Pentax etc. mithalten. 

 

Die Miranda SENSOMAT funktioniert rein mechanisch, und das immer noch sehr gut, hat nur eine Batterie für den eingebauten TTL Belichtungsmesser. (Zeiger +/-). Ist die Batterie leer kann man weiter fotografieren wenn man Verschluss und Blende manuell einzustellen weiss. Zubehör 3 Festbrennweiten Objektive  50mm/1:1,8  -  35mm/1:2,8  - 135mm/1:3,5 plus auswechselbaren Schachtsucher mit Lupe. 


 

 

 

Ab 1975/76 fotografierte ich zu 80% mit Minolta

...ab und zu mit der MIRANDA und der Nikon F2.

Aliebsten mochte ich...  die MIRANDA.. die Nikon F2..

                                          MINOLTA ST-303  und  MINOLTA 9000AF

Auch heute fotografiere ich mit den neuen spiellosen SONY gerne manuell. Neben Minolta Optiken benutzte ich auch Objektive von Vivitar, Tokina und Osawa. 

Hier sind weitere Bilder meiner ehemaligen Oldies 

 

Minolta SRT303b

Minolta 7000i

Minolta 8000i

Minolta 5000i


 

 

 

Umstieg in die Digital-Fotografie

Lange Zeit habe ich mich gesträubt.

Erste Versuche machte ich 1989 mit einer Sony Mavica. Die Kameras waren nicht wirklich Digital. Sie speichern die Bilder auf Magnet Disketten wie man diese in den Anfängen der Computertechnik zum speichern von PC-Daten benutzte. Ein CCD Sensor in der Mavica generiert ein analoges Videobild welches magnetisch auf einer sogenannten Floppy Disc (Magnetscheibe) gespeichert wurde, nix Digital.  Mavica = Magnetic Video Camera. 

Spätere Modelle der Mavica verwendeten MiniDisc und Speicherkarten.


 

 

Aus vielen weiteren unbefriedigenden Tests ging damals als einzige die

KONICA-MINOLTA Dimage A200 als die erste "brauchbare"

hervor.... aber überzeugt war ich noch nicht. 

2005 las ich den Testbericht der neu erscheinenden SONY DSC R1.

Nach kurzem Test im Laden habe ich 2006 eine SONY DSC-R1 gekauft.

 

 

 

 

Die SONY DSC-R1 ( Bild unten ) mit Zeiss Vario-Sonnar 24-120

liefert auch heute nach vielen Jahren immer noch hervorragende Bilder.

Positiv:  Das fix angebaute Zeiss-Objektiv ist von sehr guter Qualität.

Positiv:  Man kann mit ihr auch manuell fotografieren, was ich sehr begrüsse.

               Sie ist leicht auch mit einer Hand bedienbar, der Akku hält ewig,

               auch nach so vielen Jahren und unendlichen Ladezyklen.

Auflösung 10MP CMOS Sensor JPG + RAW.

Negativ:

- Das Display ist leider sehr klein... ( obwohl in alle Richtungen drehbar ).

- Der AF ist sehr träge, es gibt keine Software-Updates um dies zu ändern. 

...aber für alles was sich nicht extrem bewegt ist sie immer noch top und ich verwende sie nach wie vor für Portraits oder Landschaftsaufnahmen, auch zum abbilden von Schnecken und anderen Kriechtieren ist sie ideal (haha)

Sony hat die R1 kurz nach Erscheinen wieder eingestellt. Sie war im eigenen Hause für die anderen Neuentwicklungen offenbar eine Konkurrenz. Nach der Übernahme von Konica/Minolta durch SONY konzentrierte man sich bei SONY auf die eigenen Entwicklungen. Meine Sony R1 und der CHINON Blitz von 1982 harmonieren interessanterweise sehr gut zusammen. ( trotz 25 Jahren Altersunterschied )

und mit SONY geht es weiter... ( MINOLTA wurde von Sony übernommen )

An den spiegellosen SONY gibt es kaum was auszusetzen... 

 

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 Analoge Objektive meiner Sammlung

die ich positiv auch an digitalen Sony Modellen ausprobiert habe.

 

Nur wenige analoge Objektive können mit guten " für Digitalfotografie berechneten " mithalten... das ist eindeutig und auch mir bewusst... dennoch ergeben Tests mit "guten" analogen Optiken an Digitalkameras teilweise erstaunliche Ergebnisse. 

...ehrlich gesagt... sind sehr viele "Digital Objektive" auch nicht das Gelbe vom Ei.

 

 

Das AF 70-210mm bietet Minolta-Qualität in Vollmetall mit eingebauter Gegenlicht-blende. Die Optik ist über den gesamten Bereich sehr ausgeglichen und liefert auch an einer Digital ML Kamera tolle Bilder. Qualität bleibt eben Qualität. Das einzig übrig gebliebene "Minolta Rohr" meiner ehemaligen Sammlung.

 

 

 

 

Zoom 100-300m / F1:4

Mein TOKINA AT-X 100-300mm SD / F4 durchgehend 

mit Baujahr 1994 damals für meine Nikon gekauft - bringt auch an einer spiegellosen Sony mit Adapter echt passable Bilder.

Das Teil ist hochwertig aus eloxiertem Aluminium. Die Optik auch heute noch wie 100% neuwertig. Die Schärfe ist in der unteren Hälfte des Zoombereichs sehr gut. Verzerrungen sind keine sichtbar. Kissenverzerrungen sind unten schwach im oberen Zoombereich keine sichtbar.

Bei langer Brennweite und weit offener Blende wirkt die Abbildung etwas weicher  jedoch nicht unscharf... (an Vollformat) an einer APS-C und passendem Licht sind kaum Fehler sichtbar.

Das Schiebezoom ist nach wie vor sehr präzise ohne jeglichen Schlupf. Es verläuft inwendig wodurch sich das Objektiv beim zoomen in seinen Abmessungen nicht verändert.  

Zubehör: Gegenlichtblende. Das Filtergewinde hat einen von 77mm

Man ist gut daran ein Stativ zu benutzen, denn mit einem Gewicht von 1220gr. liegt das Handling an der Obergrenze. - Ab und zu benutze ich es jedoch immer noch "als Erinnerung an analoge Zeiten", zum Spass oder für Experimente. 

 

 

 

 

OSAWA gute Qualität... wenig bekannt

OSAWA Objektive sind bei uns eher selten anzutreffen. Es sind grundsätzlich sehr gute Optiken aus den 1980er Jahren. Dieses Schiebe-Zoom zeigt über den Bereich 75-220mm ein sehr neutrales Verhalten in jeder Hinsicht. Am Zoom Ende braucht es etwas mehr Licht... aber alles andere ist jedenfalls bei meinem Exemplar O.K. Alle Teile laufen auch nach über 35 Jahren butterweich und ohne Schlupf. Eine Gegenlichtblende ist eingebaut. Gewicht 720 gr. Das Handling ist sehr gut, Zustand durch gute Pflege immer noch wie neu.. 

Es gab auch ein OSAWA 60-300mm..  dieses habe ich jedoch beim Brand verloren.

Vivitar VMC Serie 1 Schiebe-Zoom,70-210mm f 3.5 ( made by Kiron )

eines der Besten Zoom Objektive aus den 1970er Jahren... und heute noch gut... aus der Vivitar Serie 1 gebaut bei KIRON. Die Lichtstärke ist akzeptabel... das Teil ist echt schwer aber trotzdem handlich. Einige neigen nach 30-40 Jahren dazu, sich bei Schräglage zu verschieben. In horizontal Position ist jedoch alles O.K.    

( Nicht mehr in meinem Besitz, habe diese Optik 2018 einem jungen Sammler geschenkt ) 

 

 Objektive   aus den 1970 / 80er Jahren

Vivitar wurde um 1970 in Californien gegründet als reines Handelsunternehmen.

Die zum Grossteil hervorragenden Objektive wurden bei top spezialisierten Objektiv Herstellern produziert, allen voran  Komine, Kiron und Tokina

Bereits die Modelle der Serie 1 aus den 1970er Jahren von Kiron und Komine  sind für ihre hervorragende Qualität bekannt.

 

Aus der Serien Nummer können Sie lesen wer der Hersteller (Produzent) war.

ID Code = producer

Vivitar Objektiv Produzent / producer
ID Code Vivitar Objektiv Produzent / producer
ID Code
 Olympus  6 (06)    Bauer
42
Cosina 9 (09)    Perkin Elmer  (made in USA) 44
 Schneider Optik Kreuznach  13    CHINON
 47
Kiron    (Kino Precision) 22    Tokyo Trading 51
Ozone Optical
25
   Kyoe Schoji
 56
Komine  28    Samyang Optical Co. Ltd. Korea
 61
Makinon
 32    Hoya Optical
 75
Asanuma
 33    Kobori MfG. Co. Ltd.
 77
Tokina
 37    Polar  81

 

Beispiel Serien Nr.  /  sample serial No.

serial No.  2216381 = KIRON   /   28475520  = Komine   /   3731199 = Tokina

 

Die Ziffern 1 + 2 zeigen den Hersteller Code

Für Cosina + Olympus... ist nur die erste Ziffer zuständig ( 6 / 9 )

 

Die 3. Ziffer ist das Produktionsjahr ... 6 kann bedeuten 1976 / 1986 / 1996... je nach Dekade in welcher das Objektiv produziert wurde. Um dies genau herauszufinden ist es von Vorteil wenn man in etwa weiss wann das Objektiv in den Handel kam oder verkauft wurde.  

 

Die 4. und 5. Ziffer zeigt die Woche in der das Objektiv produziert wurde... 01....52 

Vivitar nutzte dieses Code System von 1970 bis 1990.

 

Nach dem Verkauf der Fa. Vivitar führten einige der älteren Hersteller dieses Code-System weiter, einige der neu hinzu gekommenen Objektiv-Lieferanten nutzten es jedoch nicht mehr.  

Wenn Ihr Objektiv keine Serien No. hat die mit diesem System übereinstimmt, wurde es entweder vor 1970 gebaut oder nach 1990 als diese Codierung nicht mehr von allen Herstellern benutzt wurde.

 

Es wurden nicht alle Objektive aus einer Serie immer beim gleichen Hersteller produziert. Es kann also sein dass diesbezüglich techn. Abweichungen vorhanden sind. - Eher selten, aber ab und zu gab es / je nach Hersteller / auch Vivitar Objektive die man nicht besonders rühmen kann. 

 

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RL Edition. In den 1980er Jahren gab es von Vivitar eine Objektiv-Reihe mit der Bezeichnung RL Edition. Es handelte sich um relativ preiswerte Objektive in meist guter Qulität (made by Kobori). Serien No.77xxxxxx. Mir ist jedoch nicht bekannt wieviele Objektive dieser Serie angeboten wurden. Das 28-80mm RL Edition das ich mal testen konnte war wirklich gut. 

Grundsätzlich gesehen sind dies jedoch "keine echten Zoom Objektive"

sondern Vari-Focal Objektive, bei denen sich der Focus beim zoomen verändert.

( wie bei vielen anderen als zoom Objektiv angepriesenen Objektive ).

 

Was die Qualität dieser Vivitar RL Objektive betrifft gehen die Meinungen verschiedener Test's stark auseinander. Daraus könnte man schliessen, dass möglicherweise nicht alle Objektive dieser Edition von gleicher Qualität waren.