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Fotografieren ist meinHobby

seit meiner Jugendzeit in den 1960er Jahren. Abgelichtete Erinnerungen entstehen oft überraschend, unvorhersehbar wenn sich eine passende Gelegenheit ergibt.                                      Daher der Name meiner Webseite  occaphot

occasion = Gelegenheit / photographer / Fotograf

 

Am liebsten mag ich Fotos die so wirken wie ich es beim Ablichten gesehen habe. Zu stark veränderte Bilder sind nicht mein Ding. Wenn es denn wirklich sein muss helfe auch ich ab und zu mit elektronischer Bildbearbeitung etwas nach, aber eben nur so wenig wie gerade notwendig. 

 

In unserer " ach so modernen digitalen Zeit " herrscht oft die Meinung man müsse an jedem Foto rumbasteln, jeden kleinsten Makel beseitigen, Bilder unbedingt verändern damit sie " als GUT " angesehen oder bewertet werden.  

Bei etlichen meiner Fotos hat jedenfalls der dokumentarische Charakter eindeutig Vorrang. Bei diesen Bildern steht dann auch nicht die Qualität im Vordergrund.

 

WANN IST DENN EIN FOTO GUT ?

wahrscheinlich öfter als allgemein anerkannt.

Wenn wir uns Bilder einiger bekannter Fotografen aus den 1920er ..bis 1950er Jahren betrachten werden wir vielleicht etwas umdenken. - Diese Fotografen hatten nur schwarz-weiss Filme zur Verfügung... Meist einfache Kameras mit Fix-Objektiv... aber sie beherrschten ihr Fach, arbeiteten kreativ mit Licht und Schatten.

 

In unzähligen Bildbänden und Archiven

finden wir wahre schwarz-weiss Foto-Schätze alter Fotografen aus der Zeit vor 1950. Viele dieser Fotos sind von solch hervorragender Präzision und Qualität dass man nur staunen kann. Waren kleine Makel vorhanden gehörten sie einfach dazu. Bildbearbeitung wie heute gab es nicht. Retouchieren konnte man kaum was....

...dennoch wurden Tausende dieser Bilder prämiert, hoch gelobt und erlangten grossartige Auszeichnungen.

 

********

Als Schüler - in den 1960er Jahren - war ich oft am Fluss zum Angeln. Dort traf ich immer einen älteren Herrn der fotografierte. Eines Tages fragte er mich ob ich auch fotografiere. Würde ich gerne war meine Antwort... aber ich kann mir noch keine Kamera leisten da ich noch Schüler bin.

Kurz nach meinem fünfzehnten Geburtstag stand er wieder am Fluss und übergab mir seine alte Ricoh Kamera. - Er hatte sich längst zwei Leica's zugelegt. Meine Dankesrede kam mir unendlich vor. Wortkarg wie er war sagte er nur... schon gut, mach was draus. Dann übergab er mir die Anleitung und zeigte mir die wichtigsten Funktionen. Diese Kamera lehrte mich vieles...

 

Es ist diese hier im Bild, die RICOH 35 L  Bj. 1962, gross und schwer. Sie wiegt stolze 780 gr. und ist so gross wie die guten alten Spiegelreflex Kameras ... ich benutzte sie bis 1972/73.

Besonderheit: sie hat den Film Transport Hebel unten am Boden

man kann dadurch nicht so schnell "nachladen" wie bei obenligendem Hebel



 

 

 

 

1972 lernte ich MIRANDA kennen

nein, keine Freundin... Miranda war

meine erste Spiegelreflex Kamera

 

Habe sie in Deutschland gekauft für 980.-- DM inkl. 3 Objektive wie hier auf dem Bild zu sehen. Sie wiegt 850 gr. mit dem 135mm Tele und gehörte in die obere Klasse der damals angebotenen Spiegelreflex Kameras.

 

MIRANDA Kameras waren von hervorragender Qualität. Sie konnten problemlos mit den damals führenden Marken wie Zeiss-Ikon, CANON, Minolta, NIKON, Topcon, Pentax etc. mithalten.

 

Die Miranda funktioniert rein mechanisch, hat jedoch eine Batterie für den eingebauten TTL Belichtungsmesser. (Zeiger +/-) Ist die Batterie leer kann man immer noch fotografieren wenn man Verschluss und Blende manuell einzustellen weiss.

 

Sie lieferte auf Grund guter Objektive ausgezeichnete Bilder und funktioniert noch heute einwandfrei. Objektive:  50mm/1:1,8  -  35mm/1:2,8  - 135mm/1:3,5 Tele.

Sie verfügt über einen auswechselbaren Sucher, so dass man je nach Wunsch oder Situation den Schachtsucher aufstecken kann. Was ich sehr gerne benutzte.

Habe sie kürzlich an einen jungen Sammler verschenkt.


 

 

 

 

zwischen 1972-2001 hatte ich mir eine Kamera-Sammlung aufgebaut, gegen 1000 Stück, nur wenige sind übrig geblieben... denn  meine ganze Sammlung wurde im Juni 2001 durch Brandstiftung zerstört... ...als " eine scheinbar unbekannte Täterschaft "  eines Nachts mehrere Fabrikgebäude in Brand steckten, in denen sich neben vielen anderen Mietern auch meine Warenlager und Werkstatt befanden. Meine Sammlung beinhaltete auch ca. 6000 Hifi und Musikgeräte, elektronische Orgeln, E-Gitarren, Echogeräte, Verstärker, Zubehör, Ersatzteile, Schaltpläne, Kassetten aller Formate, Tonbänder, Lehr- uund Fachbücher, ca. 700 elektr. Nähmaschinen etc. alles gedacht um ein Museum zu eröffnen. 

aber wie schon Juliane Werding sang... 

wenn du denkst...  du denkst...  dann denkst du nur du denkst ?

 

 

Unten sind noch ein paar meiner früheren Oldies aufgelistet... die meisten habe ich inzwischen an Sammler verschenkt. analog Fotografiert habe ich am liebsten mit Minolta

 

Minolta 9000 AF

Minolta SRT303b

Minolta 7000i

Minolta 5000i

Minolta Dynax 800si

Minolta 8000i

Minolta X-700


 

 

Umstieg in die Digital-Fotografie

Lange Zeit habe ich mich gesträubt.

Erste Versuche machte ich um das Jahr 1989/90 mit einer Sony Mavica aber das war nix. Diese Kameras waren technisch etwas neues... aber nicht wirklich Digital. Diese ersten Sony Mavica speicherten die Bilder auf eine 2" Floppy Disc, ab 1997 auf eine 3." Floppy Disc, wie man diese in den Anfängen der Computertechnik zum speichern von PC-Daten benutzte. - In Wirklichkeit generierte ein CCD Sensor in der Mavica ein analoges Videobild. Dieses wurde magnetisch auf einer Floppy Disc gespeichert, also nix Digital.  Daher auch der Name Mavica = Magnetic Video Camera.

Spätere Modelle hatten Disc und Speicherkarten... das war aber immer noch nicht das Ziel.

 


 

 

Für weitere Versuche hatte ich 1997/98 eine kompakte Minolta Dimage 2330 zur Verfügung.

...siehe Bild unten, aber auch das war's noch nicht... es reichte gerade für erste Internet Bilder.

( Die Dimage 2330 wurde bei Skanhex Taiwan gebaut, nicht von Konika oder Minolta. )

 

Darauf folgten (2003) Test's mit der Dimage A1 (2004) mit Dimage A2 + Dimage A200

ich war immer noch nicht überzeugt, wenn auch die A2 und die A200

für diese Zeit schon echt gute digitale Kameras waren.

2005 las ich dann einen Testbericht über die neu erscheinende SONY DSC R1.

Das ist meine erste Digitalkamera war mein Gedanke... und so war es dann auch.

 


 

 

 

2006 kaufte ich eine SONY DSC-R1

Eine Bridge-Kamera mit fix angebautem Zeiss Vario-Sonnar 24-120

sie liefert noch immer hervorragende Bilder.

Positiv:   Das fix angebaute Zeiss-Objektiv ist hervorragend.

Positiv:  man kann die Automatic ausschalten und manuell fotografieren. Sie ist mit einer Hand bedienbar, das Handling ist 1A, der Akku hält ewig. 10MP CMOS Sensor JPG + RAW.

Negativ: der AF ist sehr träge, es gibt keine Software-Updates um dies zu ändern. 

Für alles was sich nicht extrem bewegt ist sie immer noch top.  Verwende sie auch heute noch, meist nur manuell. 

( Rat meiner Frau: ..ich soll sie nur noch zum ablichten von Schnecken benutzen dann ist das Focus Problem gelöst ..das ist doch mal ein brauchbarer Tipp.)

 

 

Sony hat die R1 kurz nach Erscheinen wieder eingestellt. Sie war anscheinend im eigenen Hause für die anderen Neuentwicklungen eine Konkurrenz. 

Die Sony R1 und der CHINON Blitz von 1982 sind ineressanterweise dicke Freunde. Beide harmonieren ganz gut zusammen. ( und niemand weiss so richtig warum )

mit SONY geht es nun weiter...

An den neuen SONY alpha Modellen gibt es kaum was auszusetzen... einzig dass sie viel Energie schlucken... aber mit drei Reserve Akku's in der Tasche ist auch das kein Problem. Oft fotografiere ich mit diesen Kameras manuell und verwende neben den neuen ab und zu auch mal ältere analoge Objektive mit sehr positivem Ergebnis. Die neuen Sony sind absolut top und sie werden immer besser.

 


 

 Analoge Objektive

aus meiner früheren Sammlung.

 

Nur sehr wenige analoge Objektive können mit guten " für Digitalfotografie berechneten " mithalten... und dennoch ergeben Tests solcher Optiken an Digitalkameras teilweise erstaunliche Ergebnisse.

( Anmerkung:  auch eine Menge "Digital Objektive" sind absolut nicht das Gelbe vom Ei )

 

 

Das AF 70-210mm bietet Minolta-Qualität in Vollmetall mit eingebauter Gegenlichtblende. Die Optik ist über den gesamten Bereich sehr ausgeglichen und liefert auch an einer SONY ML tolle Bilder.   Qualität bleibt eben Qualität. Das einzig übrig gebliebene Minolta meiner ehemaligen Sammlung von ca. 1000 alten Kameras und Objektiven.

 

 

Auch wenn einige "Fotofachkundige" dies ablehnen und als Unfug betrachten

ist es oft spannend, ein altes Rohr auf die "digitale" zu spannen, einfach um

des Spasses Willen um zu schauen was dabei raus kommt.   

 

...manch einer wird staunen was diese Optiken heute noch bringen...

 


 

OSAWA gute Qualität... wenig bekannt

Eines das auch verschont wurde... Zuhause in der Fototasche... und bis heute geblieben ist.

OSAWA Objektive sind bei uns eher selten anzutreffen.

Es handelt sich grundsätzlich um sehr gute Optiken aus den 1980er Jahren.  Dieses Schiebe-Zoom zeigt über den Bereich 75-220mm ein sehr neutrales Verhalten in jeder Hinsicht.

Am Zoom Ende braucht es etwas mehr Licht... aber alles andere ist O.K. Alle Teile laufen auch nach 35 Jahren butterweich und ohne Schlupf. Eine Gegenlichtblende ist eingebaut.

 

Gewicht 720 gr. Das Handling ist sehr gut. Benützen tu ich diese Optik kaum noch, aber das Teil ist noch wie Neu, weshalb ich es  bisher noch nicht weggeben konnte (wollte)

 

Es gab auch noch ein OSAWA 60-300mm Zoom... dieses habe ich leider beim Brand verloren.


Vivitar VMC Serie 1 Schiebe-Zoom,70-210mm f 3.5 eines der Besten aus den 1970er Jahren... und heute noch gut... aus der Vivitar Serie 1  ( made by Kiron ).

Die Lichtstärke ist absolut akzeptabel... das Teil ist schwer aber dennoch handlich. Einige neigen nach 40 Jahren dazu, sich bei Schräglage selbständig zu verschieben. In horizontal Positin ist jedoch alles O.K.     ( Dieses Objektiv habe ich inzwischen verschenkt )

 

 

 Objektive   aus den 1970 / 80er Jahren

Vivitar wurde um 1970 in Californien gegründet als reines Handelsunternehmen.

Die meist hervorragenden Objektive wurden bei top spezialisierten Objektiv Herstellern produziert, allen voran  Komine, Kiron und Tokina

Bereits die Modelle der Serie 1 aus den 1970er Jahren von Kiron und Komine  sind für ihre hervorragende Qualität bekannt.

 

Aus der Serien Nummer können Sie lesen wer der Hersteller (Produzent) war.

ID Code = producer

Vivitar Objektiv Produzent / producer
ID Code Vivitar Objektiv Produzent / producer
ID Code
 Olympus  6 (06)    Bauer
42
Cosina 9 (09)    Perkin Elmer  (made in USA) 44
 Schneider Optik Kreuznach  13    CHINON
 47
Kiron    (Kino Precision) 22    Tokyo Trading 51
Ozone Optical
25
   Kyoe Schoji
 56
Komine  28    Samyang Optical Co. Ltd. Korea
 61
Makinon
 32    Hoya Optical
 75
Asanuma
 33    Kobori MfG. Co. Ltd.
 77
Tokina
 37    Polar  81

 

Serien Nr. / Serial No. ...

Beispiel / sample :  28475520  = Komine  /   3731199 = Tokina

 

Die Ziffern 1 + 2 zeigen den Hersteller Code

Für Cosina + Olympus... ist nur die erste Ziffer zuständig ( 6 / 9 )

 

Die 3. Ziffer ist das Produktionsjahr ... 6 kann bedeuten 1976 / 1986 / 1996... je nach Dekade in welcher das Objektiv produziert wurde. Um dies genau herauszufinden ist es von Vorteil wenn man in etwa weiss wann das Objektiv in den Handel kam oder verkauft wurde.  

 

Die 4. und 5. Ziffer zeigt die Woche in der das Objektiv produziert wurde... 01....52 

Vivitar nutzte dieses Code System von 1970 bis 1990.

 

Nach dem Verkauf der Fa. Vivitar führten einige der älteren Hersteller dieses Code-System weiter, einige der neu hinzu gekommenen Objektiv-Lieferanten nutzten es jedoch nicht mehr.  

Wenn Ihr Objektiv keine Serien No. hat die mit diesem System übereinstimmt, wurde es entweder vor 1970 gebaut oder nach 1990 als diese Codierung nicht mehr von allen Herstellern benutzt wurde.

 

Es wurden nicht alle Objektive aus einer Serie immer beim gleichen Hersteller produziert. Es kann also sein dass diesbezüglich techn. Abweichungen vorhanden sind. - Eher selten, aber ab und zu gab es / je nach Hersteller / auch Vivitar Objektive die man nicht besonders rühmen kann. 

 

RL Edition. In den 1980er Jahren gab es von Vivitar eine Objektiv-Reihe mit der Bezeichnung RL Edition. Es handelte sich um relativ preiswerte Objektive in meist guter Qulität (made by Kobori). Serien No.77xxxxxx. Mir ist jedoch nicht bekannt wieviele Objektive dieser Serie angeboten wurden. Das 28-80mm RL Edition das ich mal testen konnte war wirklich gut. 

Grundsätzlich gesehen sind dies jedoch "keine echten Zoom Objektive"

sondern Vari-Focal Objektive, bei denen sich der Focus beim zoomen verändert. ( genauso wie viele andere als zoom Objektiv angepriesene es ebenfalls sind).

 

Was die Qualität dieser Vivitar RL Objektive betrifft gehen die Meinungen verschiedener Test's stark auseinander. Daraus könnte man schliessen, dass möglicherweise nicht alle Objektive dieser Edition von gleicher Qualität waren.