audio electronic switzerland

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Die 1960er Jaher ...üben und basteln,

Bau der ersten funktionierenden Geräte.

 

In der Grundschule fing alles an. Die ist einer der ersten Verstärker den ich gebaut habe.

Die Kiste war aus Holz, Front aus 3mm Pavatex usw. Das ganze Innere bestand aus Teilen alter geschlachteter Radios.

 1976/77  ELACORD STAR 77 Die klassische Rockgitarre.  Korpus Perlmutt Optik wie die EKO der 1960er Jahre (hier nicht gut zu sehen) ... Lieferung in blau oder grün

 

 

 



HiFi Serie 750 Prospekt 1976

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Im Jahre 1973 wurden die ersten Quadrophonie Anlagen in den Hifi Läden angeboten. Jahre vorher wurde getüftelt. Die Firma JVC war im Quadro-Geschäft führend. Einige Firmen boten Decoder an womit man die 2 Kanal Stereoanlage " trickreich"  in eine Art Quadrophonie Anlage verwandeln konnte.  (wenn man daran glaubte). Einen solchen Decoder habe ich - weil von meinen Kunden gwünscht - natürlich auch gebaut.

 

Trotz alledem war die QUADROPHONIE der 1970er Jahre eine Totgeburt... denn schon rein physikalisch gesehen konnte das Quadrosystem wie es damals scheinbar technisch "gelöst" ...oder eben nicht gelöst wurde eigentlich gar nicht funktionieren, wie es sich dann auch erwiesen hat.  Der Kunde will jedoch "moderne" Produkte... also baut man sie.

Der Hifi Markt benötigte genau in diesen Jahren auch unbedingt neue Anstösse und so kam die Quadro Geschichte gerade richtig.... wenn auch nicht für lange.

 

1977 war es dann auch bei mir soweit.... auf Grund vermehrter Nachfrage meiner Abnehmer baute ich " meine " Quadro-Anlage.  Während alle bekannten Hersteller normale grosse Lautsprecherboxen verwendeten hatte ich eine andere Idee. Oft gestaltete sich der Verkauf von Lautsprechern schwierig weil die Dame des Hauses keine grossen Boxen rumstehen haben wollte.

Also bauen wir kleine Mittel/Hochton Satelliten und einen Sub Bass, den kann man ein wenig verstecken weil wir Töne unterhalb von 800 Hz kaum und solche unter 80 Hz überhaupt nicht orden können. Den Verstärker konnte man auch für normale Stereo Wiedergabe in zwei Räumen verwenden.  Der QS-7705 lieferte 4 x 35 Watt rms (8Ω). 

Der A-542 war ein kleiner Verstärker aus meiner Produktion der für den Betrieb an einer 12 Volt Autobatterie (oder Zigarettenzünder)  konzipiert war.  Die max. 40 Watt Lautspr. Leistung teilten sich 4 getrennte 10 Watt Prints. So konnten maximal 4 Lautsprecher angeschlossen werden. Viele Marktfahrer schätzten dieses Gerät.

Es war auch ein optimales Gerät für die Party im Wald oder auf freiem Feld usw. Von meinen Funker Kollegen hatte bald jeder den Partysound im Kofferraum.

 

Das muss jetzt noch gesagt sein. - Wir sassen nicht im Kreis und jeder starrte in sein Smartphone. Wir sprachen miteinander, lachten zusammen, machten Party im Wald oder auf einem Feld und anschliessend nahmen wir unseren Müll und leere Flaschen mit nach Hause. Das Affentheater was man heute überall erlebt und den Dreck den man antrifft kannten wir nicht. Für uns gehörte das zum Anstand als Teil unserer Erziehung, dass man seinen Mist selber wegräumt.

Anstand und Manieren lernt man Zuhause... viele offensichtlich nicht !

 

 

 

 

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1978/79  entstand eine Serie TE-580E  

Ohne Übertreibung eine super Maschine. Band-Echo und Mischverstärker in einem Gerät. Servicefreundlicher Modulaufbau. Das ganze Chassis konnte innert Sekunden hinten aus dem Gehäuse gezogen werden. Dies war besonders wichtig wenn die Echo Bandschleife gewechselt werden musste. Ein defektes Exemplar, das einzig noch vorhandene wurde im Juni 2001 in meiner Service Werkstatt ebenfalls zerstört, als Brandstifter am Werk waren.

 

 

kurz nebenbei bemerkt... vielleicht ist es aufgefallen dass nur wenige Geräte Kippschalter haben. Die meisten nur runde Bedienelemente. Das hat einen sehr einfachen Grund.  Genau... die Einfachheit ist da beteiligt. Die Bearbeitung der Frontplatten war um einiges einfacher wenn nur Löcher gebohrt werden konnten. Schlitze fräsen etc. war mit unnötigem Mehraufwand verbunden und ehrlich gesagt bringen Kippschalter keine Qualitäts-verbesserung, also macht das auch keinen Sinn. Für unnötige Spielereien hatte ich auch ganz einfach keine Zeit. Mein Arbeitsag hatte meistens 15 Std. Zudem gab es genauso präzise Drehregler und Druckschalter die viel schneller verbaut waren.

 

 

 

...und hier sind die letzten Geräte von denen ich 1990/91 zwei kleine Serien produziert habe.

Es war der Vorverstärker SE-9010 und die Power Endstufe mit 2x90 Watt rms an 8Ω.

Kurz darauf zerbrach der Handel mit Jugoslawien (mehr Infos Seite 1 unten ).

 

 

 

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