audio electronic made in Switzerland

Kapitel 2

 

 

 

 

Im Alter von ca. zwölf Jahren fing ich an mit Elektronik Basteln, ersten Versuchen und Experimenten. Elektronik Bücher studieren, lernen

Schaltungen verstehen usw. Kurz danach folgte der

Bau der ersten funktionierenden Geräte, aber alles entwickelte sich nur ganz langsam und klappte auch nicht immer gleich beim ersten mal. 

 

Mein " erster Verstärker "  ..war natürlich kein richtiger. Ein altes Sondyna Radio habe ich 1962 umgebaut um dieses als Verstärker zu nutzen. Mit einem Mikrofon klappte alles. Als ich kurzzeitig die E-Gitarre eines Freundes ansteckte ging "mein Amp" in die ewigen Jagdgründe ein. 

Jede freie Zeit  in der ich nicht im Haus mithelfen musste verbrachte ich mit lesen, üben, ausprobieren, experimentieren und Geräte aus den Büchern nachbauen. 

Habe schon in der Schule alles dokumentiert in Sammelmappen abgelegt. Das tat ich auch bei meinem Hobby.  Mit der alten 120er Rollfim Kodak-Box habe ich von vielen meiner "Werke" Fotos geknipst womit ich bei Mama natürlich auf Unverständnis stiess - wenn sie es bemerkte. Vater hat von all meinem Wirken nie wirklich was mitbekommen. Er hat sein Leben lang gearbeitet, sich seinen Tiere angenommen und für die Familie gesorgt. 

Ab 1966 Fotografierte ich mit einer alten Ricoh Sucherkamera die ich von einem älteren Herrn geschenkt bekam, da er für sich zwei neue Leica's kaufte.  Die Filme inkl. Entwicklung waren für damalige Zeit echt teuer so dass ich oft nur schwarz-weiss Filme verwendete. (musste sie mit meinem Geld selber bezahlen)

Alle Fotos, Prospekte und Bilder der letzten 40 Jahre, ca. 20 Ordner voll wurden 2001 ebenfalls beschädigt ...und viele davon komplett zerstört, als meine Sammlung von über 6000 Geräten etc. dem Werk von "Brandstiftern" zum Opfer fiel. Dabei war auch ein grosser Ordner voller alter Fotos aus den Anfängen von 1906 bis ca.1960 der ehemaligen Porzellanfabrik Langenthal. (diese wären heute sehr gesucht.l)

Werde versuchen einige der beschädigten Fotos zu restaurieren und hier einstellen.

 

 

Die 1960er Jahre... Anfang mit einfachsten Mitteln

und gebrauchten Bauteilen aus alten Radios etc. 

Lautsprecher siehe Kapitel 3

 

Audio Geräte die im laufe vieler Jahre produziert wurden.

 

   1969..'70

   25 Watt Gitarrenverstärker in Transistortechnik mit             zwei eingebauten Lautsprechern. Das war soviel ich

   mich erinnere einer der ersten Verstärker von dem

   ich auch einige verkaufen konnte. Mod. 6822


 

 

1972-'89 gebaute Geräte waren zu 70% Bestellungen nach Kundenwunsch,

von vielen dieser Geräte wurden nur 20-50 Stück  bestellt (produziert)

daraus resultiert auch die Vielfalt an sehr unterschiedlichen Modellen.

 

 

1972 war mein self made UKW Röhren Tuner nach einem Jahr Arbeit einsatzbereit. Er war echt gut und konnte sich mit den meisten anderen Fabrikaten messen. Nach wenigen Korrekturen funktionierte er an meiner 8 Element UKW Antenne mit Rotorsteuerung viele Jahre wunderbar. Er sollte ein Museumsstück werden, wurde beim Brand 2001 vernichtet.

 

 

Elacord Gitarrenproduktion 1965 - 1986

Die SG-E36 / FLYCORD, FLYSTAR und FLYMASTER waren Kundenbestellungen.

Modell FF-1 war 1966 meine erste self made E-Gitarre. Star77 und EG-760 waren die letzten vor 1980 gebauten Gitarren. Später baute ich noch zwei Modelle.. Bild folgt.





 

 

1973 wurden die ersten Quadrophonie Anlagen und Schallplatten in den Hifi Läden angeboten. 

Es dauerte jedoch und die Verkäufe liefen eher schleppend. Die Firma JVC war im Quadro-Geschäft führend. Einige Hersteller boten Decoder an womit man die 2 Kanal Stereoanlage " trickreich"  in eine Quadrophonie Anlage verwandeln konnte.  (wenn man daran glaubte).

Einen solchen Decoder habe ich 1975/76  - weil von meinen Kunden gwünscht - selbstverständlich auch gebaut. Bil unten SQM-400

 

 

Die QUADROPHONIE der 1970er Jahre war eigentlich eine Totgeburt... denn schon rein physikalisch gesehen konnte das Quadrosystem wie es damals technisch scheinbar "gelöst" ...oder eben nicht gelöst wurde eigentlich gar nicht richtig funktionieren, wie es sich dann auch erwiesen hat. 

Der Kunde will jedoch "moderne" Produkte... also baut man sie.

Der Hifi Markt benötigte genau in diesen Jahren so oder so unbedingt neue Anstösse und so kam die Quadro Geschichte dennoch gerade richtig.... wenn auch nicht für lange.

 

Auf Grund vermehrter Nachfrage meiner Abnehmer baute ich 1977 auch eine Quadro-Anlage.  Entgegen anderen Produkten hatte ich meine eigene Idee.

Denn oft gestaltete sich der Verkauf von Lautsprechern schwierig weil die Dame des Hauses keine grossen Boxen haben wollte. Also bauen wir kleine Mittel/Hochton Satelliten und einen Sub Bass, den kann man auch diskret platzieren, weil wir Töne unterhalb von 800 Hz kaum und solche unter 80 Hz überhaupt nicht orden können. 

Den Verstärker konnte man natürlich auch für normale Stereo Wiedergabe in zwei Räumen verwenden.  Der QS-7705 lieferte 4x 35 Watt rms (8Ω) über vier separate Endverstärker für die vier Lautspr. Satelliten. Funktion Stereo/Mono und Quadrophonie. Stereo-Spatial-Surround-Sound inkl. Nachhalleffekt über das eingebaute Federhall System. 

Anschl: Phono, Tuner, Ein/Ausgang für 2 Bandgeräte und Anschluss für Stereo/Quadro Kopfhörer... plus ein NF Ausgang für den Aktiv Subwoofer.  Bild unten Quadro Amplifier QS-7705

 

 

                  Bj. 1979   ein einfacher Mischverstärker für 6 Microphone und Anschluss für

                                   Hall oder Echogeräte. Inkl. Fussfernbedienung für Master Volume

1980 kam die Bandleader Serie in den Verkauf.

Die Anlage bestand aus:

Verstärker A900 mit Mischvorstufe

und 2 x 100 Watt mono Endstufen.

Box B900 mit 38cm Bass/Mittel und

2x30cm Fullrange Konus. Maximale

Belastbarkeit 400 Watt.

Combo C900 ...eine Kombination

von A900 + B900. Leistung 120Watt

V900 vier 100 Watt Gesangsboxen, je zwei auf mitgeliefertem Sativ. Die Anlage wurde bis 1984 produziert. Fussfernbedienung für den Verstärker war inkl.  Selber habe ich die Anlage mit dem Echoverstärker TE-580E benutzt und auch oft in dieser Kombination verkauft. Der TE-580E wurde bis 1983 produziert.  Die Anlage konnte in zwei Varianten benutzt werden.

 

 

 

 

1984   ELACORD DUO 300     120 Watt Anlage mit Echoverstärker

 

Vielleicht ist es aufgefallen dass nur wenige Geräte Kippschalter haben. Die meisten nur runde Bedienelemente. Das hat einen sehr einfachen Grund. Die Bearbeitung der Frontplatten war um einiges schneller und einfacher wenn nur Löcher gebohrt werden mussten. Schlitze fräsen etc. war mit unnötigem Mehraufwand verbunden und ehrlich gesagt bringen Kippschalter keine Qualitätsverbesserung, also macht das auch keinen Sinn. Für unnötige Spielereien hatte ich auch ganz einfach keine Zeit. Mein Arbeitsag hatte meistens 15 Std. Zudem gab es genauso präzise Drehregler und Druckschalter.

 

 

...hier sind die letzten Hifi Geräte von denen ich 1990/91

eine kleine Serie produzierte. Der Hifi Vorverstärker SE-9010 

und die Endstufe class AA, SE-9090 mit 2x90 Watt rms an 8Ω.

Kurz darauf zerbrach der Handel mit Jugoslawien (Infos im Kapitel 1)

 

 

 

                                                     weiter zum Kapitel 3  

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