Hier finden Sie:

           - Tips zu möglichen Faden-Problemen

         - richtig Einfädeln..

         - die passende Nadel verwenden

         - das passendes Garn verwenden

         - Schlingen und Knotenbildung etc.

         - Unterfaden nach oben holen

         - Oberfaden Spannung 

         - Unterfaden Spannung   ...usw.

 

 

 

Hinweis:

Für Nylon-Faden eine Nadel der Stärke 90-100 verwenden.  Für Metallic-Fäden immer eine Spezial-Nadel für Metallic-Fäden der Stärke 100 verwenden.

 

Wenn sich der Unterfaden

verheddert ...und oder verknotet hat...

--  nix geht mehr... --  Maschine blockiert ... 

--  vielleicht hat die Nadel den Stoff bereits durch die Stichplatte gezogen... bis in die Spulenkapsel etc. ...egal wie

...dann ist Ihre Geduld gefragt

Es geht jetzt darum nicht noch mehr Schaden anzurichten.

 

sofort vom Fusspedal, nicht versuchen mit Motorkraft das Ding frei zu bekommen... das geht nur von Hand. Der Motor blockiert bloss und könnte durchbrennen.

nicht stark am Stoff ziehen , sonst reisst er womöglich... drehen Sie die Nadel nach oben aus dem Stoff heraus. Schneiden Sie den Unterfaden so gut es geht ab... und andere verknotete Fäden schneiden Sie weg (mit Hilfe einer Pinzette und einer kleinen Schere). 

versuchen nun sachte am Stoff zu ziehen... wenn der Stoff nicht gleich nachgibt, nicht weiter ziehen. Dann müssen alle noch verknoteten Fäden weggeschnitten werden... damit die Maschine das Nähgut wieder frei gibt.

 

Ist der Stoff wieder frei... alles komplett sauber reinigen, Greifer, Spule und Spulenkapsel von Fussel und Fadenreste befreien.

Nun kontrollieren wir das übliche:

ist die Nadel zu dünn... stimmt die Fadenspannung... sind Faden unten/oben gleich usw.

 

Schlingen und Knotenbildung

wenn der Faden verknotet... teilweise erst beim Nähen von mehrlagigen Stoffen und Applikationen...

und die Maschine läuft wie immer einwandfrei... 

aber plötzlich beim vernähen von Applikationen verknotet sich unten der Faden.

Das kann vorkommen wenn ohne Obertransport genäht wird... dann wird der untere Stoff manchmal schneller transportiert als der obere (die Applikation) ...das kann zu Schlingen- und Knotenbildung führen.

 

Abhilfe schafft

meistens Pergamentpapier das unten auf die Stichplatte und oben unter den Fuss gelegt wird... so dass alles gleichmässig transportiert wird.

Verhindern kann man das teilweise auch, wenn man - an Stelle des normalen Nähfusses einen Rollfuss verwendet.

oder Sie verwenden den BERNINA Obertransportfuss, der verhindert solche Vorkommnisse.

 

 

 

Richtig eingefädelt ...so wird kontrolliert.

1.. Nähfuss absenken und am eingefädelten Faden vorsichtig ziehen.

ist Widerstand vorhanden (Faden wird zurückgehalten) so befindet sich der Faden richtig zwischen diesen Plättchen.

 

2.. kommt uns der Faden lose entgegen so läuft der Faden nicht richtig im Fadenspanner und Nähen ist unmöglich.

 

DENN der Oberfadenspanner ist mit dem Nähfussheber verbunden.Beim heben des Nähfusses öffnet sich die Spannvorrichtung... beim absenken des Nähfusses ist der Fadenspanner wieder aktiv.

 

 

Das kann auch jede alte BERNINA

                                               wenn sie technisch in Ordnung ist.

 Regler für Zig-Zag...Zier und Nutzstiche

Richtig einlegen... wird hier gezeigt

 

So wie hier im Bild gezeigt wird die Spule in die Spulenkapsel eingelegt.

 

es ist möglich dass der faden reisst

wenn die Fadenspule falsch herum in der Kapsel liegt. 

 

So wie hier auf dem Bild ist richtig. 

Wenn Sie die Kapsel wie abgebildet in der linken Hand halten und mit der rechten Hand am Faden ziehen MUSS sich die Spule von Ihnen weg drehen... (also an der offenen Seite der Kapsel im Uhrzeigersinn) dann ist die Spule richtig in die Kapsel eingelegt.

 

ist die Spule falsch eingelegt, so kann der Unterfaden reissen. 


..DENN der Oberfaden kann den Unterfaden nicht nach oben holen weil er sich in der Spule falsch herum abspult... abspulen möchte. (Anmerkung: ich habe tatsächlich auch Maschinen erlebt die sauber nähen... egal wie die Spule in der Kapsel liegt.)

 

Ist der Unterfaden dünner als der Oberfaden wird er wahrscheinlich ebenfalls reissen, Nähen wird unmöglich (...der Puls steigt, ..das Herz rast)

 

Abhilfe: oben und unten den selben oder mindestens gleich starken Faden verwenden.

 

Nur im Notfall kann auch mal die Unterfadenspannung an der Spulenkapsel gelockert werden. (ist aber weniger empfehlenswert).

 

Diese Anleitung ist genau so auch anwendbar für viele andere Nähmaschinen mit CB Greifer und 'Bernina identischen Spulen'



                   ...kann jede BERNINA

Dazu wird der Hebel für die Stichlänge bis zum Anschlag ganz nach oben geschoben

dann wird der Transporteur umgeschaltet und die Maschine näht rückwärts.

Ausnahme: bei der nova900 ( 1. Serie) drückt man einen Knopf.

 

 

 

Elastic Faden nicht zu stark aufspulen damit sich einzelne Windungen nicht ineinander ziehen.

Die Abwicklung erfolgt sonst sehr unregelmässig.

Ist die untere Fadespannung zu stark, kann die zu Fehlstichen und/oder Fadenreissen führen. Zu starkes aufspulen vermeidet man in dem man den Faden nur langsam aufspult.

anklicken = vergrössern
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Häufige Fehler bei Fadenreissen: 

-- Nadelöhr ist beschädigt

-- Faden ist zu stark aufgespult 

-- Der Oberfaden ist nicht richtig eingefädelt

Die Oberfaden-Spannung ist möglicherweise zu stark eingestellt.  

weitere Ursachen können sein, Billigfäden mit Knoten und unregelmässigen Gleitwerten, alte ausgetrocknete Fäden die den heutigen Qualitätsansprüchen nicht genügen.  

-- Kaufen Sie Faden und Garne nur im Fachgeschäft. Sind Unter- und Oberfaden unterschiedlich kann dies zu Fadenreissen führen! 

Grund dafür sind manchmal auch Billignadeln von minderwertiger Qualität, deren Nadelöhr nicht präzise poliert sind...oder die Nadel wurde falsch eingespannt.

Nadel RICHIG einspannen bedeutet... mit der flachen Seite des Kolbens nach hinten.  

andere Gründe... Nadel ist krumm, stumpf... oder beides (dann ersetzten)

WIR KONTROLLIEREN DIE NADEL ... ist es die richtige für die vorgesehene Arbeit. (stumpf / spitz) stimmt die Nadelstärke zum Material ? ...ist sie richtig eingespannt und festgezogen ?

 

Verwende ich Qualitätsfaden

Ist der Faden richtig eingefädeltund eingespannt ? ...ist der Fadenspanner sauber ? ...Die Fadenspannung richtig eingestellt ? ... sind Spule und Spulenkapsel O.K. ? ...Ist die Maschine wirklich sauber...?  

 

Oma's Tipp... gegen trockene Garne die Jahre nicht gebraucht wurden aber soweit noch O.K. waren, lagerten unsere Omi's für zwei drei Tage in der Waschküche (od. Badezimmer). So nimmt der Faden Feuchtigkeit aus der Luft auf und läuft wieder geschmeidiger.

 

 

Weitere mögliche Ursachen können sein...  

die Greiferspitze ...ist stumpf oder beschädigt und muss neu poliert werden. 

Oder ist ganz einfach nur das Stichloch in der Stichplatte zerstochen, dann MUSS DIE MASCHINE ZUM BERNINA FACHHÄNDLER. 

Die beschädigten Teile müssen poliert oder ersetzt werden.

 

 

...um dies zu vermeiden kontrollieren Sie

- dass alles ohne Staub u. Fussel ist

- der Fadenspanner, Ösen und Umlenkrollen

- dass Garnrolle + Fadenspule nicht zu stark aufgespult sind

- dass kein altes Garn verwendet wird, dieses ist oft viel zu

   alt, trocken, morsch...unbrauchbar.

 

 

mögliche Ursachen sind

Unterfadenspannung ist zu stark eingestellt. 

Kann an der Spulenkapsel eingestellt werden. (Pfeil) 

Vor dem Verstellen dieser Schraube zuerst alle anderen Möglichkeiten kontrollieren.

Schraube nur verstellen wenn dies unbedingt notwendig erscheint. Wurde vom Werk oder Bernina Fachhändler richtig eingestellt und braucht im Normalfall nicht korrigiert zu werden.

 

Die Spulenkapsel ist verschmutzt durch Fusseln und festsitzenden Dreck.

Abhilfe: Spule und Kapsel aus der Maschinen nehmen, reinigen und wieder einsetzten. 

Die Spule und/oder die Spulenkapsel sind beschädigt. (verbogen). Funktioniert bei kleinster Abweichung nicht mehr. 

Abhilfe: Spule und Spulenkapsel reinigen oder ersetzen.

auch möglich :

Das Loch in der Stichplatte ist zerstochen und dadurch scharfkantig, das hat zur Folge dass der Faden verletzt wird... und reisst

(muss neu poliert werden

Die Nadel ist stumpf oder krumm.

Abhilfe : weg damit und ersetzen.

 

 

 

Hauptgrund bei Schlingenbildung

ist fast immer eine zu locker eingestellte Ober-fadenspannung oder genau das Gegenteil... die Unterfadenspannung ist zu straff eingestellt.

Je nach Nähgut (z.B. Tricot, Stretch Jeans etc.) kann es auch sein, dass die Fadenspannung generell zu straff eingestellt ist.

Abhilfe: Wir kontrollieren nach Beschrieb oben.

 

2 -- Ein häufiger Grund dass sich Schlingen bilden... hat wieder mit der Oberfadenspannung zu tun...  und kommt nicht immer aber oft daher... dass beim einfädeln der Nähfuss nicht oben war...( ? ) Bleibt der Nähfuss unten... sind oben die Plättchen der Oberfadenspannung zusammengepresst... und beim einfädeln legt sich der Faden bloss ober drauf statt in die Führung....

Die Oberfadenspannung ist jetzt gleich NULL... ohne dass man das sofort bemerkt. 

Abhilfe: = Fuss anheben und neu einfädeln.

 

3 -- Ein Grund kann auch sein... dass die Nadelspitze verletzt ist.

Das ist einerseits ganz normale Abnützung ...oder aber wenn man die Stecknadeln zum fixieren während des Nähvorgangs im Stoff stecken lässt... kann es leicht geschehen dass die Nadel dagegen stösst und sich verletzt. 

Die Nadel hat dann an ihrer Spitze eine Verletzung, ähnlich einem kleinen Widerhaken, der dann im Greifer den Faden wieder leicht nach oben zieht... wodurch im Greifersystem Schlingen und Verknotungen entstehen können.

 

4 -- Ein weiterer immer wieder auftretender Grund zur Schlingenbildung kann sein... dass die Nadel stumpf geworden ist. (ganz normale Erscheinung)

Abhilfe = Nadel ab und zu ersetzten. 

Ist die Nadel auch nur leicht krumm.. geht meistens auch nichts mehr weil der Platz im Greifersystem sehr eng ist... = Nadel ersetzten.

 

TIPP...Fadenschlingen und kräuseln verhindern... zum Beispiel beim nähen von Tricot darf das Nähgut (Stoff) niemals mit den Händen nach hinten gezogen werden, da sich Tricot sonst kräuselt... und dann sind Fadenschlingen vorprogrammiert. Es empfiehlt sich beim nähen von Tricot mit beiden Händen den Stoff gleichmässig leich mitzuschieben.  ...oder Obertransport(Fuss) benutzen.

 

 

Maschine lässt Stiche aus.  Sind die Stich-Aussetzer regelmässig

nach immer gleich vielen guten Stichen folgen 1-2 fehlende usw.

...dann könnte es sein, dass der Zahnrad-Ritzel am Greifergeber defekt ist

(Zahn gebrochen, abgenutzt etc.) dann ist die Lücke mit dem fehlenden Stich immer an der gleichen Stelle. Trifft das zu muss der Greifertreiber repariert werden.

Es könnte auch sein

-- dass der Greifer verstellt ist ...kommt bei BERNINA  kaum je oder dann sehr selten vor.

( Hab ich bei älteren PFAFF mit Umlaufgreifer mehrfach erlebt )

 

-- dass die Nadelstange neu justiert werden muss (Nadel schlägt dabei nicht selten auf Stichplatte oder an die Greiferspitze)

 

-- dass der Greifer stumpf ist und neu poliert werden muss. (kann man teilweise selber machen...oder dann zum BERNINA Fachmann damit)

 

Weitere Ursachen für Stich-Aussetzer können sein :

 

1. Nadel ist nicht richtig (falsch herum) eingesetzt... eine falsche Nadel ist montiert, sie passt nicht zum Faden... ist für den Faden zu dünn oder zu dick. Die Nadelist krumm. 

Abhilfe: oben angeführte Punkte kontrollieren und gegebenenfalls korrigieren.

 

2. Zwischen den Spannscheiben am Oberfadenspanner sind verschmutzt, es befinden sich Fadenreste oder festsitzender Dreck dazwischen.

Abhilfe: Fadenspannmechanik reinigen ( wenn nötig demontieren).

 

3. Fadenspannung ist mangelhaft 

Abhilfe: kontrollieren und wenn möglich korrigieren.

 

4. Faden ist zu stark... knotig oder hart (alt oder Billigware ?) 

Abhilfe: Faden ersetzten und nur Qualitätsfaden verwenden.

 

5. Unterfaden in der Spule ist möglicherweise schluddrig und unregelmässig aufgespult. 

Abhilfe: Neuen Faden aufspulen, nur intakte Spulen verwenden.

 

6. Faden ist nicht richtig in der Maschine eingefädelt, klemmt irgendwo oder ähnlich. Abhilfe: kontrollieren und korrigieren.

 

7. Die Nadel sitzt zu locker... ist nicht richtig in ihrer Halterung festgeschraubt.

Abhilfe: Nadel festschrauben.

 

8. Die Nadel ist krumm, stösst mit der Greiferspitze zusammen und bricht.

...oder die Nadel wurde verbogen ...durch schieben und ziehen am Stoff, dabei stösst sie auf die Stichplatte und bricht.  Abhilfe: Nadel ersetzten.

 

9. Es wird eine zu dünne Nadel (die nicht zum dicken Faden passt) verwendet.

Abhilfe: richtige (passende) Nadel verwenden. Siehe Bedienungsanleitung

 

10. schlechter Faden... Ein einziger Knoten in Billigfaden kann die Nadel brechen.

Abhilfe: Faden ersetzen / nur Qualitätsfaden verwenden

 

11. Spulenkapsel sitzt nicht richtig an ihrem Platz ..ist nicht richtig eingesetzt...

ODER es befinden sich Fadenreste im Greifergehäuse hinter der Spulenkapsel.

Abhilfe: Spulenkapsel entfernen, kontrollieren und reinigen.

 

Tipp: Defekte Nadeln sofort ersetzten... Richtige Nadeln verwenden... Nadel richtig einsetzten (Kerbe nach vorne)Stoff nicht schieben oder ziehen...Maschine selber transportieren lassen.

 

 

Spulenkapsel beim einsetzten mit dem Finger leicht andrücken... sie muss beim einlegen fühlbar und hörbar einrasten.

 

 

Ursache ist oft

der Stichwahlhebel ist bei 0 eingerastet aber Maschine näht keinen ZigZag Stich

Lange nicht benutzte Maschinen verharzen (altes Oel wird dick) Teile werden unbeweglich.

Siehe Bild unten

Beim betätigen von Regler A muss sich die Mechanik B (blau) auf und ab bewegen.

Beim betätigen von Hebel C muss Teil D hinten und vorne komplett in die Kerbe einrasten.

 

Wenn das nicht leichtgängig funktioniert... dann ist die Maschine verharzt und eingehockt ...und muss wieder flott gemacht werden, das geht am einfachsten so...

 

1. Wir betupfen alle beweglichen Stellen wo rote Punkte sind mit etwas Petrol... sehr gut geht es auch mit WD-40 Spray (in jedem Baumarkt). Nichts anderes verwenden. Nach dem einsprühen bewegen wir die Maschine am Handrad ein wenig und lassen sie dann für 3-4 Std. stehen.

 

 

2. Nach dieser Wartezeit bewegen wir die Maschine erneut am Handrad und kontrollieren ob sie vielleicht schon etwas leichter dreht. Wenn nicht... die ganze Prozedur 2-3x wiederholen.

 

Achtung... mit WD-40 / Petrol / Kriechöl etc. sachte umgehen...

wir wollen die Maschine nicht ertränken...nur Teile lösen.

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Wenn dieses Teil nicht sauber funktioniert

siehe Kapitel L-M-R Hebel

 

Bei Maschinen mit Nadelstopp-Einrichtung 

sollte die Nadel beim anhalten der Maschine oben stehen leiben. 

BERNINA 930 Record electronic etc.

Bleibt die Nadel unten stehen statt oben... (oder an anderer Stelle) dann liegt ein Fehler in der Nadelstopp-Steuerung vor.  

1. ... kann dies möglicherweise nur eine geringe Verstellung der Mechanik bedeuten, die mit wenig Aufwand und geringen Kosten vom Fachmann behoben werden kann. 

2. ... könnte es auch daran liegen dass der dafür zuständige Steuermagnet nicht mehr funktioniert, das würde auf einen Fehler in der Steuerelektronik (Platine) hindeuten, was einen etwas grösseren Reparaturaufwand (und Mehrkosten) bedeutet.

Die Maschine muss eingestellt und die Nadelstopp Einrichtung neu justiert werden. ( BERNINA Fachmechaniker.)

 

 

 

Das Nadelheft

Kleines Nadel-Lexikon. Beschrieb aller Nadeln und ihr Anwendungsbereich.

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Das Nadel-Heft...Vorstellung aller wichtigen Nadeln
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Mögliche Ursachen 

1._ Die Nadel sitzt zu locker... ist nicht richtig in ihrer Halterung festgeschraubt.

Abhilfe: Nadel festschrauben.

 

2._ Die Nadel ist krumm und stösst mit der Greiferspitze zusammen und bricht. ...oder die Nadel wurde verbogen ...durch schieben und ziehen am Stoff, dabei stösst sie auf die Stichplatte und bricht.

Abhilfe: Nadel ersetzten

 

4._ Es wird eine zu dünne Nadel (die nicht zum dicken Faden passt) verwendet.

Abhilfe: richtige (passende) Nadel verwenden. Siehe Bedienungsanleitung

 

5._ Es wird eventuwll schlechter Faden verwendet. Ein einziger Knoten in Billigfaden kann die Nadel brechen.

Abhilfe: Faden ersetzen / nur Qualitätsfaden verwenden

 

6._ Die Spulenkapsel sitzt nicht richtig an ihrem Platz ..ist nicht richtig eingesetzt... ODER es befinden sich Fadenreste im Greifergehäuse hinter der Spulenkapsel.

Abhilfe: Spulenkapsel entfernen, kontrollieren und reinigen.

 

Tipp: Defekte Nadeln sofort ersetzten... Richtige Nadeln verwenden... Nadel richtig einsetzten (Kerbe nach vorne) Stoff nicht schieben oder ziehen... Maschine selber transportieren lassen.

 

Spulenkapsel beim einsetzten mit dem Finger leicht andrücken... sie muss beim einlegen fühlbar und hörbar einrasten.

 

 

Mögliche Ursachen 

1._ Die Nadel ist nicht richtig (falsch herum) eingesetzt... eine falsche Nadel ist montiert, sie passt nicht zum Faden... ist für den Faden zu dünn oder zu dick. Die Nadelist krumm. 

Abhilfe : oben angeführte Punkte kontrollieren und gegebenenfalls korrigieren.

 

2._ Zwischen den Spannscheiben am Oberfadenspanner sind verschmutzt, es befinden sich Fadenreste oder festsitzender Dreck dazwischen.

Abhilfe: Fadenspannmechanik reinigen ( wenn nötig demontieren).

 

3._ Fadenspannung ist mangelhaft 

Abhilfe: kontrollieren und wenn möglich korrigieren.

 

4._ Faden ist zu stark... knotig oder hart (alt oder Billigware ?) 

Abhilfe: Faden ersetzten und nur Qualitätsfaden verwenden.

 

5._ Unterfaden (in der Spule) ist möglicherweise schluddrig und unregelmässig aufgespult. 

Abhilfe: Neuen Faden aufspulen, nur intakte Spulen verwenden.

 

6._ Der Faden ist nicht richtig in der Maschine eingefädelt, klemmt irgendwo oder ähnlich.

Abhilfe: kontrollieren und korrigieren.