Alle meine Auto's

 

mein erstes Fahrzeug 1957

ein JEEP.. aus Holz

diesen "Gebrauchtwagen" bekam ich im Sommer 1957, kurz vor der Einschulung. Woher unsere Eltern den Wagen hatten weiss heute keiner mehr. Ich teilte ihn natürlich mit meinen Geschwistern.

Dieser Offroader war vollständig aus Holz, robust und schwer, Antriebsaggregat waren meine Füsse. ...

 

DKW 1000 AutoUnion

Herr der Ringe ...1961

Der erste echte hatte vier Ringe... ein Audi-Vorgänger, ein DKW 1000 der Auto-Union.

Optisch war der mit einem 1 Lt. Motor bestückte DKW ein gestreckter VW Käfer. Er war fahruntüchtig, stand als 'Geschenk' des Nachbarn etwa 1 Jahr bei uns im Garten und diente als gedeckter Spielplatz. (schnell und günstig entsorgt )

Nach der Fusion von VW und AutoUnion entstanden die Audi Werke und es wurden die ersten Audi Mod. 60/90/100 gebaut.

 

 

 

Mit 14 gings los... erst auf zwei Rädern

 

Im Alter von 14 Jahren durften wir Mofa fahren. ....wie bei vielen tausend anderen Familien auch, stand in den 1960er Jahren bei uns eine VeloSolex im Stall.

 

Kurz vor der Führerscheinprüfung fürs Auto absolvierte ich die Prüfung für schwere Motorräder.

Nun war eigentlich alles klar, aber der Kauf einer "echt schweren" Maschine lag finanziell nicht drin und so kaufte ich mir zuerst eine Vespa, so wie diese hier im Bild jedoch in Dunkelblau.

 

Im Sommer ist das eine lässige Sache... ein Super cooles Ding so eine Vespa... mit irrem Sound.

Im Winter musste man bei Eisgefahr aber höllisch aufpassen und es ist mehrmals vorgekommen dass ich nach einer Kurve mit dem Vehikel nicht dort angekommen bin wo ich eigentlich hin gewollt hätte. So kam es, dass meine Vespa schon nach dem ersten Winter "hintenrum" nicht mehr so rundlich war wie es hätte sein sollen. Die "Po-Backen" der Vespa konnte man jedoch leicht entfernen und mit dem Holz-Hammer ausbeulen. Nicht so diejenigen meiner Freundin... die mussten selber genesen.

 

 

Aus heutiger Sicht war der Erwerb des Motorrad Führer-scheins zu dieser Zeit ein bisschen witzig. Es gab keine Abstufungen oder Kategorien. Man durfte jeden Töff fahren, egal wie gross. (Töff = schweiz. für Motorrad)

Der Witz daran war, dass man auch zur Führerprüfung mit einer kleineren Maschine und sogar mit einem Roller (z.B.Vespa) erscheinen durfte.

 

Wo die Vernunft fehlte waren Unfälle vorprogrammiert, denn manch einer erschien zur Prüfung mit einer kleinen Vespa und zu Hause erwartete ihn eine 750er Kawasaki oder ein schwerer Metallbock mit Namen Northon. Habe einige Leute erlebt die ihre Maschine überhaupt nicht im Griff hatten und schon kurz nach der Führerprüfung samt Motorrad auf dem Rücken lagen. Ein ehem. Schulfreund ist auf diese Weise mit 20 Jahren ums Leben gekommen.

 

In den 1960er bis Anfangs der 1970er Jahre waren neben BMW vorwiegend die englischen TriumphBSA und die schweren Northon dominierende Bikes auf unseren Strassen... und natürlich die Italiener mit Benelli, Ducati, Agusta, Motoguzzi usw. ...solche gebrauchte sind wir auch gefahren. 

Die Japaner brachten Ende der 1960er Jahre - noch nicht schöne aber - sehr schnelle Maschinen auf den Markt und für die Engländer wurde es eng. Kawasaki, Honda, Suzuki etc. mischten den Markt auf. Ende der '60er hatte Honda schnelle Maschinen mit den besten Bremsen.

 

Das grösste war dann 1972 die blaue KAWASAKI 750ccm mit Scheibenbremsen und Power ohne Ende. Diese neue ganz spezielle Drei-Zylinder-Zweitaktmaschine stellte mit ihrer Power alle anderen Bikes der Konkurrenz in den Schatten. (wohlverstanden, damals)

Komfort war kein Thema. Die KAWASAKI hatte eine unglaubliche Beschleunigung und exzellente Scheibenbremsen. Sie war aber auch ein kraftvoller Schüttelbecher, extrem laut, mit wenig Fahrkomfort ausgestattet und verschlang Unmengen an Treibstoff. 

Pict. ©by The World of Motorcycles.com (many thanks)

 

 

Mein erstes Auto... ein VW Käfer 1200

1969 war es so weit

Zu dieser Zeit war es sozusagen immer noch Standard, als erstes Auto einen VW Käfer zu besitzen. Wie bei Millionen jungen Menschen war dies auch bei mir der Fall. VW Käfer 1200 Bj. 1960.. hier im Bild zu sehen. Parkplatz war die Strasse, neben dem Kaninchenstall. Die aufgeklebten Ralley-Streifen machten ihn extrem schnell.(haha)

Leider habe ich nur noch dieses Foto. Ein simples aber gutes Auto war so ein Käfer, er surrte und surrte, ob bei 36°C Hitze im Süden und minus 20°C imWinter... nie gab es Probleme. An Komfort durfte man einfach nicht denken. Der Luftgekühlte Boxer schnurrte beim starten jeweils auf Anhieb und los gings.

Mit Heckantrieb und dem Motor über der Hinterachse hatte er immer genügend Grip. Vorne war er etwas zu leicht, da half man sich mit einem 50 Kg Zementsack den man vorne in den "Kofferraum" legte.

Die Heizung war speziell. Da war am Boden ein Rad, ähnlich einem Haupt-Wasser-Hahn im Keller. Damit wurde (wenn das Rad gerade nicht festsass) durch auf-und-zu drehen die vom Auspufftopf angezapfte Umgebungswärme "einigermassen dosiert" in den Fahrgastraum geführt. Funktionierte die Heizung, war es blitzschnell zu heiss, so dass ich im Winter oft mit offener Seitenscheibe (die kleine 3-Eck Scheibe) gefahren bin. Das war wiederum ideal... kühler Kopf und warme Füsse. Das Faltdach aus Segeltuch hätte man im Extremfall auch noch öffnen können.

 

Mietwagen...Commodore

Opel Commodore 1970 (Bild Wikipedia)

Unsere Eltern hatten wie damals viele weder Führerschein noch Auto und so freuten sich natürlich alle dass wir nun endlich auch mobil waren.

Für Sonntagsfahrten mit der ganzen Familie mietete ich jeweils einen solchen Commodore.

Das war eine Maschine, voll der Luxus... ganz anders als der Käfer. Diese Autos sind heute beliebte Oldtimer und immer noch schön.

 

 

Simca 1501 Special - mein erster mit 4 Türen

Der Simca 1501 special

Poliert aus dem richtigen Blickwinkel betrachtet war es ein cooles Fahrzeug und man sah ihm nicht an wie träge und schwerfällig er in Wirklichkeit war.

Irgendwann um 1971 hab ich ihn vom Vorbesitzer - der damals nach Australien auswanderte erworben zum Schnäppchenpreis.

 

Oft hatte ich drei Fahrzeuge gleichzeitig auf Wechselschild eingelöst, so konnte man ein Kennzeichen abwechslungsweise an mehreren Fahrzeugen benutzen.

Der Auswanderer brauchte dringend Geld für die Reise und der Wagen war hinten links am Kotflügel beschädigt weil er bei einem Parkmanöver in eine Strassenlaterne gefahren war. Deshalb bekam ich den Simca (noch ab MFK/TÜV) für nur CHF 1000.--

Den Schaden am Kotflügel hat mir ein Kollege - der Autospengler in Ausbildung war - sehr preiswert beseitigt.

das "special" war der grössere 1500ccm Motor und die beiden gelben Nebelleuchten... vor ihm gab es nur die Variante 1300ccm. Er lief allgemein zufriedenstellen wenn auch kraftmässig ohne viel Motivation... denn gentechnisch war er kein Sprinter. Nur die Wasserpumpe dieser Simca Modelle hatte etwas Mühe und lief gerne heiss, was dann einen Bruch derselben zur Folge hatte. Sonst kann ich über diesen Wagen nur gutes berichten.

Das Fahrzeug war jedoch zu schwer für diese Motorisierung. Auch der 1501 war eine lahme Ente... um nicht zu sagen, ein schwerfälliger Bock... aber gefahren ist er immer.

 

 

 

Der erste brauchbare mit 4 Ringen

Das war meiner... einer der ersten 100er aus den Audi-Werken.

Nach den simplen Audi 60 + 90 ein für damalige Zeit schönes und fortschrittliches Fahrzeug. Sie waren jedoch noch längst nicht zu vergleichen mit einem Benz des gleichen Jahrgangs... trotzdem konnte man in den Autozeitschriften lesen: Audi greift Mercedes an.

 

Diese Audi 100er Modelle waren eine Art Mischling, einerseits angelehnt an die 90er Modelle und ein Hauch vom K70 (der noch bei NSU gebaut wurde) war auch vorhanden. Er war vergleichsweise komfortabel und hatte gute Fahrleistungen. Mit dem Frontantrieb war er manchem anderen PKW mit Heckantrieb im Winter überlegen.

Auch diesen Wagen kaufte ich zu einem guten Preis, denn obwohl erst 19 Monate alt hatte er als Fahrzeug eines Aussendienstmitarbeiters einer inernational tätigen Maschinenfabrik bereits 90'000 KM auf dem Tacho und die Fahrertür beschädigt. - Die Tür habe ich selber ausgetauscht. Beim Autohof (Auto Schlachthof) eine gebrauchte gekauft und ersetzt. Man sieht auf dem Bild noch die Farbdifferenz von der Neulackierung, da nur die Türe - in der original Audi Farbe - jedoch einzeln lackiert wurde... und die alte Lackierung schon etwas abgedunkelt war. (macht man längst nicht mehr so).

Ein Nachteil war dass er immer sehr viel Öl verschlang, etwa 3 Liter auf 1000 Km. Damals der Motortechnik noch völlig unkundig befürchtete ich immer einen Motorschaden. Nach zwei Jahren konnte ich ihn zum ursprünglichen Kaufpreis an einen Audi Fan und Sammler verkaufen.  Beim neuen Besitzer lief er noch zehn Jahre bis er ihn in sein Museum stellte.

 

 

 

Ford Capri für 200 Tage

Einen Ford Capri GT 2000 wie hier im Bild, bin ich ein halbes Jahr lang - meist an Wochenenden - gefahren. Er gehörte einem Kollegen, der mit Freunden sechs Monate eine Weltreise unternahm.

 

Damit er in dieser Zeit nicht still steht durfte ich den Wagen bis zu seiner Rückkehr fahren. -  Der Ford Capri war schon damals ein beliebter Flitzer, es gab die Version 1700ccm / GT 2000ccm und auch den GT 2600ccm. Schon längst gehört der Capri zu den rar gewordenen und begehrten Sammler Fahrzeugen. Viele werden auch gepimpt.. aufgemotzt und in wahre Biester verwandelt.

 

 

 

 

Es muss nicht immer Dir gehören... es reicht wenn Du's benutzen kannst

Citroën  DS 21 Pallas

Die schöne Diva aus Frankreich

gehörte meinem Schwager und ich durfte SIE ab und zu auch chauffieren.

Ein schnelles Auto mit Fahreigenschaften die man bis dahin auf vier Rädern nicht kannte. Es war kein fahren... kein gleiten...nein man schwebte buchstäblich durch die Gegend.

Mein Schwager war zwei Jahre im Besitz eines dieser " seltsam schönen " Autos. Deshalb hatte ich zwischendurch die Möglichkeit auch mit dieser Lady zu fahren. Es war ein ganz besonderes Erlebnis.

Dieses schweben... die unglaublich weichen Sitze... und die Kraft die sich beim Gas geben entfaltete war unglaublich, einfach wunderbar. Die Hydropneumatische Federung... verrückt sowas, das musste man schon selber erlebt haben.

Gewöhnungsbedürftig war die extrem starke Hyraulische Bremse... kein Pedal war vorhanden, sondern ein Gummipoller auf dem Wagenboden dessen Bedienung, sprich: vorsichtiges Drauftreten, in sekundenbruchteilen seine Wirkung zeigte. Die Spitzengeschwindigkeit der DS lag um die 200 Km/h. ...was man zu dieser Zeit noch ungehemmt auch auf unseren Autobahnen ausschöpfen konnte... und man war deshalb kein Raser.  ( aber gefährliche Sizuationen gab es natürlich auch )

 

das Cockpit einer DS 21

 

 

Die sanfte Rakete aus Paris

so wurde der SM 1968 in den Zeitungen betitelt.

den Citroën SM habe ich nicht selber besessen aber 6-7 mal bin ich ihn gefahren. Mein ehem. Fahrlehrer besass einen Citroën SM als Privatwagen. Er schwärmte immer von diesem Auto, steckte mich richtig an und so kam es, dass ich ebenfalls ein paar mal mit dieser Lady fahren durfte... das erste mal war ein Jahr nach dem ich meine Führerprüfung bestanden hatte. 

Der Kontakt zwischen uns blieb noch einige Jahre aufrecht. Er war später auch mein Kunde und ich sein Berater in Sachen Home-Audio und Hifi-Technik. Wir hatten längst ein freundschaftliches Verhältnis. Bei den Fahrten mit seinem Liebling war er selbstverständlich dabei, was mich auch nicht störte. Die Maschine war wunderbar zu fahren und ging ab wie die Post.

Hier das Cockpit und der Motorraum eines SM

 

Die sanfte Rakete aus Paris hiess es in den Zeitungen bei der Vorstellung am Autosalon 1968 (oder war es 1970). Preis damals CHF 50'000.-- Ein sehr elegantes Fahrzeug mit wunderschöner Carrosserie in Design und Funktion. - Made by Citroën mit einem 2.7 Lt. Maserati V 6. Motor. Wirklich eine kleine Rakete... und so sanft mit der Citroën typischen Hydro-Pneumatischen Federung und deren Fahrkomfort. 

Später gab es den SM auch noch mit anderen Motoren auch mit einem V8 von Maserati.

Mein verstorbener Onkel, seines Zeichens Automechaniker, hatte mir 1968 ein Foto gegeben worauf einer der ersten Citroen SM - offensichtlich ein Prototyp - mit einem Maserati 6 Cyl. Reihenmotor zu sehen war. Leider existiert das Foto nicht mehr.

 

 

 

Mein 1966er Plymouth Fury III Station Wagon

330 PS - 6.3 Lt. V8 - 20-24 Lt. Normal Benzin auf 100 Km. hat niamanden gestört.

Dies war eines meiner liebsten Fahrzeuge, den hatte ich einige Jahre auf Wechselschilder eingelöst. Nachträglich noch mit Schiebedach ausgestattet wurde er mein ideales Freizeit Fahrzeug und rollende Funkstation mit eingebauter Funkantenne. Zwei Sommerkamp Funkgeräte befanden sich unsichtbar im Armaturenbrett eingebaut. ( Bild noch ohne Schiebedach)

 

Hier sehen wir von einer Anhöhe, etwa 900M.ü.M. über den Jura hinweg weit bis nach Nord-Deutschland. Die Topografie unserer Region war für Funkaktivitäten bestens geeignet.

Das CB Gerät war wie damals üblich unter dem Armaturenbrett festgemacht.

Ein Alu-Teleskop Masten konnte auch für spontane Funk-Aktivitäten innert weniger Minuten an einer Spezialhalterung hinter der vorderen Sitzbank montiert... durch das leicht geöffnete Schiebedach ausgefahren werden. Wenn erforderlich - z.B. bei starkem Wind - wurde der Mast mit vier vorgefertigten Drahtseilen abgespannt. Diese lagen immer einsatzbereit im Kofferraum.

 

 

 

Ford Fairlane 500  / 5.0 Lt. V8 / Bj. 1967

Ein richtig schöner Ami in vernünftiger Grösse,

Platz für 6 Personen gemütlich und bequem zu fahren... ohne dass man die erwartete Power hätte vermissen müssen.

Zu dieser Zeit war das einfach so... ein Ami musste es sein, gross stark mit breiter Bank vorne und hinten, eben eine echt fahrende Polstergruppe.

Damals waren solche Autos noch der Hit. Er war kein verrücktes Auto, aber eben ein Amerikaner. 

Den damaligen Europäern waren sie in vielem überlegen. Der spezielle Komfort. Ausstattung, Ausmasse etc. alles war etwas speziell. Durst hatte er auch immer mehr wie ich. 

Benzin kostete damals in der Schweiz um die 60 Rappen pro Liter (40 €/cent). Er schlürfte ganz gemütlich so um die 17 Liter Normalbenzin auf 100 Km, wenn ich von ihm jedoch etwas mehr erwartete, z.B. per Kickdown - wir durften damals fahren was die Kiste her gab - nahm er dann schon gut und gern auch mal mehr als 20 Liter. 

Meiner zukünftigen Frau hat der Wagen nicht gefallen. Er war ihr zu gross und vor allem die breiten Sitzbänke vorne und hinten haben es ihr nicht angetan. Sie hätte viel lieber Einzelsitze gehabt. Zu Ihrer Freude gab ich ihn später wieder weg. Und wie es manchmal so war... hüpfte ich dann von einem Extrem ins andere. 

 

 

 

die extreme Wende zum mini Cooper

Während der Zeit mit dem Fairlane habe ich meine liebe Frau "etwas näher" kennen gelernt... denn gekannt habe ich sie eigentlich schon länger, aber im Herbst 1975 hat es plötzlich gefunkt... nee geknallt.. seither sind wir zusammen und haben 8 Monate später geheiratet...

funken tut es auch heute nach 40 Jahren immer noch.

Sie hatte wie schon erwähnt keine Freude am Ford Fairlane. Sie fand den Wagen zu gross und unpraktisch usw.( Sie erwarb ihren Führerschein erst später)

Ja klar, Einzelsitze sind viel bequemer und der Seitenhalt ist auch besser. Zudem kann keiner seinen Sitz einzeln einstellen, da es ja eine einzige Sitzbank über die ganze Breite war. Auch unsere damals schon engen Parkplätze waren eigentlich nicht für Ami's ausgelegt.

Also handelte ich... wieder mal extrem. Den Ami verkaufte ich an einen Händler und holte gleich beim nächsten nebenan einen kleinen roten Austin Mini Cooper. Für den Ford bekam ich auch kein Vermögen, aber ich konnte damit gleich den Mini bezahlen und hatte noch 200.-- übrig. Eigentlich machte ich mit diesem Deal bloss einen Jux... weil der andere doch immer viiieeel zu gross war. Nun war der "neue" eben etwas (viel) kleiner, aber... er hatte doch wenigstens Einzelsitze. (haha) Aber was solls... Spass hats gemacht... auf jeden Fall.

Dieses kleine Auto war dann auch nicht ganz im Sinne meiner zukünftigen Gattin. Sie traute ihren Augen nicht - jetzt gehts dir aber nicht mehr gut - hörte ich ihren Kommentar, als ich damit angefahren kam. Übertrieben von einem Extrem ins andere... und sie hatte Recht.

Dann haben wir über die Kiste gelacht und alles war (im Moment) O.K.

...und weiteres Gelächter war angesagt weil er im Gegensatz zum vorherigen Wagen für niemand und nix Platz hatte und als 1.84m grosser Fahrer musste man auch während der Fahrt dauernd einen Platz für die Beine suchen. Sein Vorteil... man konnte überall parken.

Was ich nicht wusste... bei Regenwetter konnte es schon mal (besser gesagt regelmässig) vorkommen, dass die Kiste plötzlich stehen blieb. Da gab es nur eines. Aussteigen, Motorhaube auf, Zündverteilerdeckel öffnen, mit Haushaltpapier usw. trockenreiben, das ganze zusammen-stecken und die Fahrt ging weiter. Abhilfe wurde dadurch geschaffen dass ich sämtliche Zündkabel inkl. Verteiler mit Plastiktüten eingepackt habe. Dann war Ruhe im Karton... habe ihn jedoch 8 Wochen später wieder verkauft... es ging echt nicht.

 

 

 

der Ford Taunus 20M ...treu genügsam und geliebt

Meistens hatte ich (wie bereits erwähnt) zwei oder drei Fahrzeuge auf Wechselschilder. So auch im Jahre 1976.... da war nach dem Mini der Ford Taunus 20M aktuell zusammen mit dem alten V8 Plymouth Belvedere.

Der TAUNUS hatte vier Türen, viel Platz und Liegesitze. Ein schöner Reisewagen den wir beide mochten. Seine Farbe war grün-met. mit schwarzem Vinyldach und auch ein von Hand bedienbares Schiebedach war vorhanden. Zügig und kraftvoll fuhr er durch die Lande. 

Wir waren oft mit ihm unterwegs und erlebten viele wunderschöne Reisen und Ferien wie hier auf dem Campingplatz am Wolfgangsee (at).

Diese Taunus hatten auch kleine Tücken. So kam es manchmal vor, dass beim wegfahren an der Kreuzung vom ersten in den zweiten Gang geschaltet wurde... und dann.. hatte man den Schaltstock in der Hand... Schaltgabel gebrochen fertig. Die Schaltung sprang auf null und kein Gang war mehr eingelegt. Mitten auf der Kreuzung.

Saudumme Situation.. sag ich euch. Diesen Makel hatten auch andere Taunus Fahrer zu ertragen. Doch im ganzen gesehen war der 20M wirklich ein sehr dankbares Fahrzeug das nur wenig Kosten verursachte und seinen Dienst ohne weitere Probleme bis ins Alter von 326'000Km leistete.

 

Der Kollege vom Taunus (mit Wechselschilder) war dieser hier. Genau wie auf dem Bild. Ein Plymouth Belvedere Bj. 1965. Der Taunus war jedoch günstiger für regionale Kurzfahrten weshalb ich den Belvedere dazu seltener benutzte. Die Hausverwaltung hatte keine freien Parkplätze und so stand er "neben" meinem gemieteten Parkplatz. Das gab immer wieder Ärger von Seiten der Gemeindeverwaltung...

...aber nicht wie man denken könnte wegen dem Parkplatz, sondern weil er in dieser Zeit keine Schilder trug, weil diese am Taunus waren. Aus diesem Grund verkaufte ich ihn nach 1 Jahr. (vermisse ihn heute noch)

Heute sagt man, sind sie nicht mehr Zeitgemäss, aber schöne Autos waren es trotzdem. Und wer weiss es schon ?, bald gibt es vielleicht auf unseren Strassen so viele Fahrzeuge dass man noch langsamer fahren muss, dann wäre das wieder das richtige zum "durch die Gegend gondeln".... doch von den überall - schon für heutige Autos - viel zu engen Parkplätzen wollen wir schon gar nicht reden..

Obwohl breit, lang und schwer, weisen diese grossen Fahrzeuge bei Frontal und Seitenkollisionen anscheinend doch erhebliche Sicherheitsmängel auf weshalb ein solches Auto auch im heutigen Verkehr keinesfalls ein Garant zum überleben ist. Es wird jedoch die Zeit kommen wo wir nur noch so langsam fahren dürfen (oder können) dass man auch mit diesem Wagen wieder problemlos auf die Strasse dürfte.

 

 

 

 

Plymouth Fury III  / 5.8Lt. V8 / 1967

Nach dem Taunus kaufte ich mir wieder mal was Handfestes...

den wunderschönen Plymouth Fury III  als Limousine.

Eine 5.8Lt-V8 Maschine mit 300PS aber viel schöner, bequemer und luxuriöser als der Ford. Als ich mit dem Wagen nach Hause kam wurde ich natürlich schon als der ewige Amispinner tituliert, der Wagen wurde trotzdem akzeptiert, weil er doch einen gewissen Luxus bot, auch viel bessere Sitze als der Ford usw. Eines meiner liebsten Fahrzeuge.... nein, der schönste den ich je hatte. Diesen Wagen würde ich immer wieder kaufen. (als Oldtimer für Sonntagsfahrten)

Diskussionen über den Benzinverbrauch von Ø 24 Liter gab es eigentlich nie... denn ausser mir wusste auch niemand wieviel er schluckt - bei Durchstart mit Kickdown, oder wenn man am Berg seine Power forderte war das für ihn kein Problem aber er nahm dafür eben schnell mal 30 Liter/100Km - Der Fury III war trotzdem eines meiner liebsten Autos und eine Augenweide für jeden Autofan.

Leider war es mir nicht vergönnt diesen Wagen länger als 14 Monate zu fahren. Einem Grossmaul und Besserwisser der damals zur Verwandtschaft gehörte gab ich den Wagen leider ein einziges mal zuviel zur Benützung. Nach nur 3 Stunden hatte er das schöne Ding schrottreif in eine Baugrube gefahren. ..wie es dann so ist... die (gut beschilderte) Baugrube hat man nicht gesehen, obwohl 2 LKw's + Anhänger darin Platz gehabt hätten.

 

 

 

Ein kleiner Benz... und grosser Neid

Ein kleiner grüner Mercedes-Benz 200-8 

war der nächste, als Übergangsmodell. Für diese Zeit eigentlich ein recht stattliches Fahrzeug welches ( obwohl nur ein 2-Liter 4-Cyl. wie viele andere auch ) doch bei einigen Leuten den blanken Neid zum Ausbruch brachte nur wegen dem Stern auf der Kühlerhaube ?

Habe da zum ersten mal so richtig zu spüren bekommen, dass sich der Schweizer sehr schwer tut sich mit anderen zu freuen, wenn er das Objekt der Begierde nicht sein Eigentum nennen kann. Dass wir diesen Wagen schnell wieder weggeben würden war uns bald klar, denn auch für Kundenbesuche im Aussendienst war er nicht geeignet. Für dieses Auto hätte ich damals mindestens 20 jahre älter sein sollen, dann hätte es funktioniert.

Die Zeiten ändern sich, manchmal bis zur Kuriosität. Im 21. Jahrhundert ist es wohl ganz selbstverständlich geworden und akzeptiert, dass ein junger Mensch mit einem 150'000.- teuren SUV durch die Gegen kurvt, der jeden Monat über 1000.- Leasing Rate kostet. Zu unserer Zeit hat man gespart und wenns nicht anders ging, gebrauchtes Bar gekauft.

 

 

Chevrolet Caprice Classic   ...eine bequeme Gondel

Der blaue Chevy

Wie es der Zufall (oder etwa ich) wollte, wurde mir wieder mal ein Amerikaner angeboten. Ein schöner Chevrolet Caprice Sedan 5.0 V8. Ein schöner Wagen damals nach meinem Geschmack. Den konnte ich problemlos nach Hause bringen, denn dieser Wagen hatte ja luxuriöse elektrisch verstellbare geheizte Einzelsitze vorne, 4 Türen, Klimaanlage usw. ....ich konnte nicht widerstehen.

Den Benz hab ich für gutes Geld gleich da gelassen. Der Händler wollte den Ami los werden weil er nur diesen grossen hatte, alle anderen waren Kleinwagen. So kam ihm auch der Benz gerade recht. Also dann, getauscht und wenig drauf bezahlt... Schilder umgehängt und heimwärts ging die Fahrt.

Der Caprice kam aus den erwähnten Gründen auch zu Hause recht positiv an. Einige Sprüche musste ich mir aber schon gefallen lassen. Bist Du verrückt, einen solchen Kahn zu kaufen.. waren die ersten Worte meiner Lieben, aber das legte sich gleich nach der ersten Fahrt und alles war im Butter... dachten wir.

Was jedoch niemand ahnen konnte, dass dieses schöne Auto für unsere erst 3 Jahre alte Tochter der Horror werden sollte. Diese Amerikaner wurden ja nicht umsonst Ami-Schiffe tituliert. Die Federung dieser Fahrzeuge ist sehr weich und somit war der Wagen eine kleine Gondel. Bei kleinster Bodenerhebung, Schlagloch usw. schaukelte der Chevy nach, was ihn für unsere kleine zur echten "Kotzkiste" machte. Bis dahin war sowas noch nie passiert und auch später nie mehr, bei keinem anderen Fahrzeug. Eigentlich war der Chevy fürs Wochenende und Reisen gedacht. Nun wurde er deswegen zum Problem, einerseits aus den eben angeführten Gründen, andererseits weil er auf Grund des hohen Verbrauchs von 17 Lt./100Km für die täglichen Fahrten zu den Kunden nicht vorgesehen war, denn inzwischen war ja auch in der Schweiz der Benzinpreis etwas gestiegen. Er durfte dann aber doch noch 2 Jahre bei uns bleiben, neben einem ganz simplen VW Golf den die Kinder über alles liebten.

 

 

 

Der VW Golf 1  ...Liebling der Kinder

Ein VW Golf war dann mit Wechselschild eine Zeit lang der Kumpel vom Chevrolet Caprice.

Die Kinder fuhren sehr gern in dem VW weil ihnen seine Fahrkultur viel besser zusagte. Er holperte über Stock und Stein, war aber sehr zuverlässig und diente uns für zwei Jahre.

Den Chevy fuhr ich nur noch wenn ich allein unterwegs war. Eines Tages wurde der Golf zus. mit dem Chevy verkauft. Unsere Idee war ein Kombi mit viel Platz und Heckklappe. in Richtung Volvo Kombi, Toyota Crown oder ein Ford Kombi.

 

 

 

mein erster Crown   für 10 Tage...ein Mega Betrug.

 

Der Crown Kombi gefiel mir. Genau dieses Modell in Hellblau met. bot ein grosser Händler in unserer Region an. (es war keine Toyota Vertretung) Der Wagen hatte 190'000 Km auf dem Tacho und war deshalb sehr tief im Preis. Optischer Zustand absolut Top. Viele Km haben mich noch nie gestört.

 

 

Man wusste ja auch, Toyota = langlebig. Zudem war der Wagen frisch ab MFK (TüV).

Gesagt getan... Vertrag unterschrieben... bezahlt... nach Hause gefahren. - Bereits 3 Sdt. später versagte das Autom. Getriebe. Garage anrufen reklamieren, reparieren. Weitere 2 Tage später brach dann auch noch die Wasserpumpe. Garage anrufen, reparieren. (ich hatte 30 Tage Garantie)

Nun traf ich - echt per Zufall - nur einen weiteren Tag später einen Mann der mich auf den Wagen angesprochen hat. Er war der Vorbesitzer und hatte in letzter Zeit nur Probleme mit dem Wagen und kaufte einen neuen. Der Händler gab ihm kaum was dafür weil er den Toyota sowieso gleich zum Schrottplatz bringen würde. Zudem kam raus dass der Wagen 290'000 Km hatte, also 100'000 mehr als auf dem Tacho und meinem Vertrag stand. -hahaha und ich hab ihn gekauft.  Ich gleich hin zu dem Gauner... ich meine zum Händler... Hab ihn mit diesen Tatsachen konfrontiert und erklärt dass er mich betrogen hat. Urkundenfälschung, Fahrzeugmanipulation (Tacho) etc. ..und dass sich Polizei und Gericht sicher dafür interessieren würden.

Ohne ein Wort riss er mir meinen Kaufvertrag aus der Hand, legte ihn auf sein Original und zeriss alles zusammen, legte mir den ganzen Kaufpreis immer noch wortlos auf den Tisch... und lief ebenfalls ohne ein Wort davon in seine Werkstatt... im Vorbeigehen knallte er den Schlüssel vom Toyota auf seinen Bürotisch.

So endete der Besitz meines ersten Toyota Crown Kombi nach nur 10 Tagen.

 

 

 

Das Auto mit einem Gesicht der Crown 2600

auch sehr gefallen hat mir immer der alte Crown 2600 Station Automat genau wie er hier auf dem Bild zu sehen ist. 

Er war zwar älter als derjenige von vorher, jedoch sehr gepflegt, von einem Toyota Händler. Für mich die schönste Toyota-Nase die je gebaut wurde. Ein echt schönes Auto mit Seele und Gesicht wie aus den 1960er Jahren. Ami-Kopie in Reinkultur...

Ein einwandfreies Fahrzeug mit 2,6Lt. Reihen 6-Cyl. und Toyoglide Automatic Getriebe. Die einzigen Automaten die man abschleppen, heisst hinter sich her ziehen konnte ohne dass das Getrieb Schaden nahm. Geht bei anderen nicht. Er schnurrte immer zur besten Zufriedenheit.  Ein schönes Fahrzeug in Blau mit schwarzem Interieur. Verbrauch um die 11.5 Liter auf 100 Km. Dieser Wagen machte viel Freude und diente uns bis in sein relativ hohes Alter von 346'000 Km. Gekauft hatte ich ihn mit 155'000Km. Nach dem die unteren Seitenträger vom Rost stark zerfressen waren und sich eine Erneuerung der Carrosserie nicht mehr lohnte, wurde er zu Grabe geführt.

 

 

 

ein VW Bus T3 Typ2 

war mit Wechselschildern für kurze Zeit der Kumpel zum Crown für meine Kundenfahrten und Servicearbeiten ( abholen der Musikanlagen Orgeln, etc. ) Zwischendurch diente er mit seinen 9 Sitzplätzen sehr gut als Reisebus für Ausflüge mit der halben Verwandtschaft. Die Sitze auf Schiebeschienen waren schnell ein / ausgebaut.  

 

 

 

Peugeot 604 - 2.7Lt. V6

der schnelle Franzose 

Zur selben Zeit wie ich den Toyota Crown aus dem Verkehr gezogen hatte, wollte ein älterer Herr seinen Peugeot verkaufen. Sein Gratis Inserat habe ich im Einkaufsmarkt gelesen. Bis dahin hatte ich noch nie selber einen Franzosen, kannte nur die Citroen DS 21 Pallas... und von wenigen Fahrten den Citroën SM. Ich muss ehrlich zugeben, mit dem 604 konnte ich den Plymouth Fury ein wenig vergessen. Echt ein edles Fahrzeug mit dem damals beliebten Euromotor 2.7Lt.V6 (wurde auch bei Volvo, Renault etc.verbaut). Er war stark und schnell. Die Fahreigenschaften waren hervorragend und Kraft war auch zur Genüge vorhanden. Der Benzinverbrauch lag bei ca.12 Lt./100Km. Gewöhnungsbedürftig waren bloss die extrem weichen Sitze in die man beim einsteigen geradezu eintauchte - das war eben Peugeot Komfort - doch man gewöhnt sich an alles. ( dieses Bild ist aus dem www)

 

Meine Devise war immer:   Ein Auto muss nicht neu sein, es sind Arbeits-Werkzeuge die zuverlässig funktionieren aber nicht teuer sein sollten... warum zuviel ausgeben wenn man es viel preiswerter haben kann... und grossteils funktionierte das auch.

 

 

Datsun Cherry 1000  ...aus dem Land des Lächelns

noch ein Japaner

Der Datsun Cherry 1000. (heute Nissan )

Als der VW Bus nicht mehr benötigt wurde verkauften wir den an einen Handwerker und der kleine Cherry war unser neues Familienmitglied. Meine Frau lernte zu dieser Zeit (vorher war Sie viel lieber nur Beifahrerin) Autofahren und dazu wollte Sie ein kleineres handliches Auto. Er diente genau diesem Zweck. Er war auch nach der Fahrprüfung noch lange ihr und der Kinder Liebling. Das passte gut, Sie war nun auch mobil und ich hatte für mich den Peugeot V6. Wie die Zeit verging so mussten auch diese Autos anderen Typen weichen.

 

Manche denken vielleicht, Auto ist Auto...  bei weitem nicht. Klar gab es schon immer qualitativ bessere und weniger gute Fahrzeuge. Der Wechsel auf mehrere Fahrzeuge im Laufe der Jahre ist sehr interessant. Alle sind Autos... aber, luxuriös oder nicht, keines ist wie das andere. Da gibt es tausend Dinge die man eventuell lieben oder hassen lernt.

 

 

 

doch wieder mal ein Audi 100 5SE

ein 100 5SE war auch zu dieser Zeit mit seinem 2.3 Liter 5-Cyl. für viele Leute immer noch ein Exot. Bei Reisen nach Spanien wurde er von allen Seiten bewundert. Männer wollten unbedingt unter die Haube gucken ob da wirklich 5 und nicht 4 oder 6 Cylinder am Werk waren. Und tatsächlich, jeder zählte die Zündkabel um sich zu vergewissern. Denn dort gab es sowas zu dieser Zeit noch nicht und man kannte nur 4 Cylinder Motoren, grössere waren unter der Normalbevölkerung eher unbekannt. Zu dieser Zeit fuhren die Spanier fast alle noch mit ihren alten Seat (Fiat Lizenzbau) oder kleine Renault und Citroen.

Dieser Audi war eine gute Reisemaschine mit genügend Dampf und komfortablen Sitzen. Auch nach längeren Fahrten von 1500 und mehr Km war man nie müde. Das einzige was ich an unserem vermisste war die Klimaanlage. Doch die Lüftung war 1A. Mit der Zeit fing er an viel Oel zu verbrennen, aber grössere Probleme hatte ich damit nie.

 

Einige Zeit später kam dann als Kleintrasporter noch ein Renault Trafic dazu....

den Renault Trafic

Hatte ich gleichzeitig zum Audi.

Als Kleintransporter war er auch Ersatz für den inzwischen nicht mehr vorhandenen  VW Bus.

  

 

 

 

 

und dann.... der Wechsel zum Renault Espace

Audi und Trafic wurden ersetzt durch den Renault Espace und Renault T30 (siehe unten).

Der Espace war einer der absolut ersten Generation. Allgemein sind diese Vans O.K. aber bei starkem Regenfall machte die Einspritzung Probleme. Das optisch sehr schöne Glasdach über den ganzen Wagen entpuppte sich im Sommer auch als Kopfweh-verursacher. Es war im Innern keine Schiebeabdeckung vorhanden wie bei den neueren Modellen.

Sowas merkt man jedoch erst im täglichen Gebrauch. An späteren Modellen wurden diese Probleme berücksichtigt und teilweise behoben. Diese Espace Modelle waren damals ganz neu und es gab zu dieser Zeit kaum Gebrauchtwagen. Nach drei Monaten schaltete ich ein Verkaufsinserat und zwei Tage später war der Wagen weg... zum gleichen Preis wie ich kurz vorher bezahlt hatte. Der neue Besitzer klebte UV Folie auf das Glasdach und machte aus dem Espace ein Kleintaxi und wie ich erfahren habe lief der Wagen bis zum Jahr 2006. Er wurde 22 Jahre alt.

 

 

 

Renault 30 TX ...Schnäppchen Wagen Nr.1

Zeitgleich mit dem Renauld Espace hatte ich noch einen Reanault R30-TX 3.0Liter V6 mit Automat. Getriebe. Er war ein spezieller Fall. Den R30 hab ich ab MFK (=TÜV)

für nur 200.-- Franken gekauft. Warum so billig ?.

Das Problem* des Händlers war, dass er diesen Wagen keinem anderen hätte verkaufen können. Der Automat schaltete kurz nachdem der Wagen verkauft war nicht mehr selbständig rauf und runter... angeblich wusste niemand weshalb und eine Rep. lohnte sich anscheinend nicht. Sein 3 Liter 6 Cylinder hatte bisher 96'000 Km abgespult. Der Händler nahm den Wagen vom Käufer zurück und gab ihm einen anderen.

Nun war ich am Zug. Der Händler (mit VW Vertretung) bot den T30 eigentlich als "mit defektem Automatic Getriebe" für Bastler an.

Ich ging hin und fragte nach einer Probefahrt. Er hängte die Händlerschilder an den Wagen und sagte: ..sie kommen aber nicht weit, die Automatic geht nicht mehr und man kann nur den ersten Gang von Hand schalten.

Ich begann die Fahrt... ruckelte etwas am Schalthebel... flutsch konnte ich nach wenigen Hundert Metern alle Stufen manuell schalten.

...also dann eben Handschaltung ohne kuppeln.. ist doch super... ähnlich wie heute die TipTronic.

Warum das bei diesem Wagen so funktionierte... fragen Sie mich nicht, habe keine Ahnung, bin kein Automech. Die Leute von der Garage wussten es auch nicht.

Mir war das egal, schalten konnte ich... alles gut.

So fuhr ich zurück, sagte etwas resigniert: ja eine Perle ist es nicht aber für 200.-- nehme ich ihn. ..so war er meiner...frisch ab TüV.

Eine Rep. hätte den Wagen echt masslos verteuert. Ich habe ihm alle Sitze bis auf den Fahrersitz ausgebaut und den Wagen für schnelle Transport-Einsätze verwendet. Mit ihm war ich - anders als mit einem Transporter- zügiger zu den Kunden unterwegs und kam in alle Ecken und Gassen. Er leistete gute Dienste bis 274'000 Km auf dem Tacho standen. Dann kam er zum Autohof als Exportwagen und Ersatzteile Spender.

 

 

Ford Granada Kombi ...Schnäppchen Nr.2

der billigste Granada der Welt.

Genau so einer wir hier auf dem Bild...ein alter 2.3 Liter Kombi der noch gut in Schuss war weil er immer gepflegt wurde. Diesen Wagen habe ich gekauft für wirklich nur 100.-- Franken (2015=80 Euro). Es war ein absoluter Zufall dass ich den bekommen habe.

Mein Bruder bekam davon Kenntnis und hat mich im letzten Moment darauf aufmerksam gemacht. Der Kombi war ein Servicewagen einer nahen Maschinenfabrik.

Die wollten ihn einfach nur weg haben und zum Recycling bringen hätte die Firma 250.- gekostet. (damals musste man bezahlen wenn man ein Fahrzeug zum Auto Friedhof brachte.).

Das Fahrzeug stand 2 Monate vor dem Ablaufdatum. Danach hätte man ihn neu vorführen müssen (TÜV). Da ich ihn noch rasch vorher wieder auf meine Schilder einlöste, konnte ich diese erneute Prüfung umgehen und durfte weitere 18 Monate fahren. (heute geht das nicht mehr).

Für alle die es nicht wissen möchte ich noch erwähnen, dass in der Schweiz die Schilder dem Fahrzeughalter zugeschrieben werden und nicht dem Fahrzeug. Somit kann ich beim Fahrzeugwechsel "meine eigenen" Schilder behalten und aufs neue Fahrzeug übertragen. Mit diesem System ist auch bei Verstössen etc. der Fahrzeughalter innert Minuten eruiert.

Dieser Granada führte uns ebenfalls sicher noch durch halb Europa usw. Probleme hatte ich nie damit. Gekauft habe ich ihn mit 210'000 Km. Bin mit ihm gefahren bis 286'000 Km, dann war er ausgeleiert und ich brachte ihn persönlich zum nahe gelegenen Auto Schlachthof. (inzwischen war es kostenlos).

 

 

Ford Granada.. mit mehr Power.

Der Nachfolger... wie hier im Bild

war wieder ein Ford Granada Kombi, jedoch ein 2.8Lt-V6 Er hatte bedeutend mehr Puste als der alte. Ein sehr schöner Wagen mit grosszügigem Raumangebot, el. Schiebedach, Klimaanlage, Aut. Getriebe, el. Fensterheber usw.

Etwa zwei Jahre hab ich den gefahren. Ein Industriebetrieb in unserer Gegend suchte dringend einen 2.8Lt Kombi mit Anhängevorrichtung. Eigentlich wollte ich ihn (noch) nicht verkaufen, doch ich fuhr hin und sprach vor. Der Wagen wurde sofort vom Betriebsmechaniker unter die Lupe genommen worauf mir der Firmeninhaber gleich die Moneten hinstreckte, welche er zu bezahlen bereit war. Zuerst guckte ich etwas verdutzt, liess mir nichts anmerken und sagte O.K. geht in Ordnung, ich bringe den Wagen morgen vorbei.

Der Mann bot mir noch 100.-- dazu wenn ich ihn gleich da lasse. (?) ..und er gab mir ja noch ein wenig mehr für den Kombi als ich damals bezahlt hatte. SUPER wirklich wahr. (es war ab und zu auch andersrum). Nach Hause fahren konnte ich nicht mehr, er wollte den Wagen gleich auf seine Firma umschreiben. Das ging damals innert Minuten per Telefon, durch Absprache mit dem Versicherungsbüro. Der Wagen war noch TÜV geprüft und in Top Zustand. Ein Mitarbeiter hat mich nach Hause gebracht. Damit war das Kapitel Ford Granada abgeschlossen.

 

 

 

OPEL Senator A ...der heimliche Benz

Der Umstieg zu Opel

wurde dann mit dem Kauf eines Opel Senator-A vollzogen. Ein 188PS, 3-Liter-6Cyl in CD Ausführung mit Klima, El. Sitzheizung, el. Fenster und Spiegel, Zentralverriegelung und allem drum und dran. Ein echter Geheimtipp und der einzig echte Senator überhaupt. Ohne weiteres vergleichbar mit den damals vorhandenen 300er Mercedes. Der Kaufanstoss kam aus einem ADAC Bericht in dem diese Modelle als sehr gute Gebrauchtwagen bewertet wurden. Das hat sich dann auch genau so erwiesen. Auch diese Maschine führte uns tausende Kilometer da und dort hin.

( Der Nachfolger Omega 3.0 wurde auch Senator genannt, war jedoch mit dem A-Modell überhaupt nicht vergleichbar und wurde in Kürze wieder abgesetzt.)

Beim Kauf hatte er "echte" durch Serviceheft nachgewiesene 90'000 Km auf dem Tacho. Nach dem Abgang bei mir waren es 358'000 Km. Ich hatte nie Probleme mit dem Wagen. Ein einziges mal hab ich den Anlasser ausgetauscht. Kosten Fr. 90.-- gebraucht vom Auto-Recycling dann in dieser Zeit noch 2x Bremsbeläge ersetzt. Alle Teile für dieses Auto waren jeweils sehr preiswert. Aber auch er wurde alt und musste einem "neuen" Platz machen.

 

 

der zweite SENATOR  ...und sein tragischer Tod.

Auf Grund der guten Erfahrungen mit dem ersten Senator suchte ich mir wieder einen. Diesmal etwas neuer aber immer noch einen Senator A. Bj. 1984, 3.0 CD Automatic mit 188 PS und allem Comford. 

Eine tolle Reise Limousine mit viel Power und hervorragenden Fahreigenschaften. Er war technisch stets in absolut einwandfreiem Zustand und machte nie Probleme, ob bei 45°C in Andalusien oder mitten im Winter bei minus 23°C. im Norden. Gekauft hab ich ihn mit 123'000 Km. Als ich ihn hergeben musste (siehe unten) hatte er 268'000 Km auf dem Tacho. Er wäre sicher noch lange gefahren, doch es sollte nicht sein.

Sein Ende ist eine lange Geschichte. Als die Neuprüfung (TüV) angekündigt wurde war dies innert Tagen mit Erfolg erledigt und ich hatte die Zulassung wieder für weitere 3-4 Jahre. Am gleichen Tag etwa eine Stunde nachdem ich den frisch geprüften Wagen von der Garage abholte fuhr ich durch ein Dorf und sah von weitem zwei kleine Kinder die sich langsam dem Fussgängerstreifen näherten. Wie es sich gehört verlangsamte ich die Fahrt und blieb ca. 10m vor dem Zebrastreifen stehen und gab den Kindern durch Handzeichen zu erkennen dass sie nun gefahrlos über die Strasse gehen können.

Im gleichen Moment graute mir als ich in den Rückspiegel schaute... denn von hinten nahte sich in raschem Tempo ein Autotransporter. Es war offensichtlich dass der nicht bemerkte was da vor ihm los war. Ich dachte nur noch an die Kinder, die mittlerweile mitten auf der Strasse standen. Innerhalb einer Sekunde zog ich die Handbremse, trat mit voller Kraft auf die Fussbremse und drückte mich am Lenkrad festhaltend so fest es ging in den Sitz....und schon donnerte mir der Schlepper mit quietschenden Reifen voller Wucht hinten rein. Da zeigte sich wozu Sicherheitsgurten da sind. Airbag hatte dieses Auto noch nicht. Mein Fahrzeug war bis an die Hinterachse zusammengedrückt. Das eingebaute und festgeschraubte Radiogerät schoss wie aus der Kanone gefeuert auf die Hutablage.

Ich war überglücklich dass den Kindern nichts geschehen war, obwohl mich der Laster (trotz grösster Bremsleistung meinerseits) bis ganz an den Zebrastreifen geschoben hatte. 

Ich stieg sofort aus und schaute nach den Kindern, ..deren Mutter inzwischen durch den lauten Knall fast in Schockzustand auch schon auf der Strasse stand. Die kleinen waren O.K. und fanden den Knall noch cool. Erst hinterher spürte ich meine Schmerzen im Nacken und den Knien. 5 Wochen musste ich danach zur Therapie und dann war alles so weit wieder O.K.

Der Senator wurde mir vom Unfallverursacher problemlos komplett in voller Höhe aller meiner in den vorausgegangenen Monaten angefallenen Kosten vollumfänglich vergütet... denn er wollte keinerlei Theater. Er war nämlich der Chef dieser Garage der mir hinten rein knallte, wo ich eben kurz vorher den von ihnen geprüften Senator abgeholt habe.

Schlussendlich konnte ich mit der Vergütung wieder einen anderen Wagen kaufen und hatte noch einen Batzen übrig. So hatten wieder mal alle Glück im Unglück.

 

 

 

 

nichts ist unmöglich.... TOYOTA

Den Toyota Carina 1800ccm hatten wir zur gleichen Zeit wie den silbernen Senator. Wir kauften den Carina mit 110'000 Km in absolut einwandfreiem Zustand und frisch ab MFK (TüV) viel unter dem eigentlichen Preis weil er beim Händler draussen stand als ein Hagelregen über ihn prasselte, der viele Beulen hinterliess. Aber wen stört das bei einem Gebrauchtwagen. Das unter der Haube ist viel wichtiger... und wenn man drinnen sitzt sieht man dies ja nicht.

...wie bei den Menschen...die schöne Fassade allein sagt nichts. Mit 286'000 Km auf dem Tacho hab ich ihn für Fr.100.--an einen Bekannten abgegeben. Anschliessend lief er noch mehrere Jahre....bei dessen Vater in der Türkei.

Der Carina war kein Renner trotz 1800ccm aber technisch ein Top Fahrzeug. All die Jahre nie eine Panne, nie etwas defekt. Nur einmal die Bremsbeläge ersetzt und bei 178'000 Km hab ich der Lichtmaschine einen kleinen Service verpasst, damit diese auch wieder die Batterie in Schuss hielt. Materialkosten Fr. 7.-- Zeitaufwand 40 Min. Aber dann war Ruhe und nur der absolut nötigste Unterhalt wurde durchgeführt. Toyota for ever...? (nur vielleicht)

 

Toyota Camry das Waisenkind

Eines der ersten Camry Modelle 2.0 Liftback, 5-türig, genau wie hier auf dem Bild. Als eigentliches Waisenkind stand er bei meinem Schwager untätig in der Garage rum, so habe ich ihn abgenommen. Wir hatten mit dem Wagen nie Probleme, es war ein sehr zuverlässiges Auto genau wie der Carina. Ein Sonntag im Winter wurde ihm dann zum Verhängnis. Da habe ich den Wagen ausgeliehen. Dabei wurde der Camry bei einem Glatteis Unfall in den frühen Morgenstunden leider zu Schrott. Glücklicherweise blieben alle Insassen inkl. Lenker unverletzt... und das war das einzige was zählte. Autos kann man jeden Tag wieder kaufen.

 

 

 

 

Ford Scorpio  ...soll ich  ...soll ich nicht ?

immer wieder zurück zu Ford diesmal ein gepflegter SCORPIO

(in der Farbe wie hier zu sehen aber mit schönen Alu Felgen, das Bild ist aus wikipedia)

also zurück zum Ford Scorpio Automat 3.0 V6 Ghia. Denn der Senator Nachfolger sollte ebenso Klasse sein. Auch der Scorpio wie hier auf dem Bild mit Kofferraum war aussen ein schmuckloser aber bequemer Reisewagen. Zügig kraftvoll und doch auch ein wenig luxuriös fuhr man in diesem Wagen durch die Gegend.

Der Wagen hatte sehr gute straffe Sitze, alles elektrisch, mit Klimaanlage usw. Als ich den Wagen kaufte hatte er 89'000 Km abgespult. Ich konnte ihn einige Zeit fahren und erreichte schliesslich 171'000 Km. dann wurde er sehr krank... und verstarb innert Minuten.

Eng am Scharnier des Kofferraumdeckels waren von aussen nicht sichtbar mehrere Kabel verlegt und festgemacht. Eigentlich etwas blödsinnig wie sich herausstellte. Denn diese Kabel scheuerten bei jedem öffnen und schliessen des Deckels an der Deckelhalterung ohne dass jemand was bemerkte.

Eines Tages war es dann soweit... als ich gerade den Deckel offen hatte um was einzuladen... die Kabel waren durchgescheuert.. standen unter Strom... erzeugten einen Kurzschluss und innert Sekunden qualmte es wie verrückt unter dem Armaturenbrett hervor, aus den Türen, der Motorhaube usw. Obwohl ich blitzartig die Haube öffnete und den Sicherungskasten von der Elektrik trennte war es schon zu spät. Durch die sehr rasch entstandene hohe Erhitzung waren die Kabelbäume im ganzen Fahrzeug bereits zusammengeschmolzen. Alles vorbei.. Wagen tot Ende aus. Wieder mal war ein gutes Auto futsch.

Das Bordeaux Rot einiger meiner Fahrzeuge - das mir jedoch sehr gut gefällt -  ist manchmal doch mehr zufällig, weil bei ähnlichen Jahrgängen die Autos aller Marken auch ähnliche Farben hatten.

 

 

nun folgt eine Katastrophe

Die Fehlentscheidung zum Citroën XM

Mit meinen Gebrauchtwagen war ich in all den Jahren immer sehr zufrieden und ich hatte - ausser mit zwei Ausnahmen - kaum Verluste zu verzeichnen.

Diese Fahrzeuge wurden meistens durch den Vorbesitzer repariert - wenn notwendig - und man kann dann fast durchwegs sicher sein dass es längere Zeit keine Pannen gibt. Anders mit dem Citroen XM.

Nach dem tragischen Ende des Ford Scoprio kam mir die Idee mit dem Citroën. Von anderen wusste ich dass ein grosser aus dem Hause Citroën durchaus edlen Komfort bieten soll. 

Gesagt getan, einen finden war nicht schwierig, es gab diese Modelle an jeder Ecke. Mich interessierte nur der XM und so einen kaufte ich frisch ab MFK (TÜV) in der Farbe Bordeaux, genau so wie hier auf dem Bild.

Optisch war er für mich O.K. Das ganze Interieur mutete jedoch ziemlich billig an, echt Plastic und ganz anders in der Verarbeitung als ich das vom Senator und Scorpio gewohnt war. Wie gesagt, alles so ganz ungewohnt billig ...auch die Sitzpolster.

...aber irgendwie doch phänomenal denn wenn auch dieser Eindruck nie verschwand, so lange ich den Wagen fuhr... man sass in dem Auto wie ein Engel und schwebte dahin. Dieses Fahrgefühl kannte ich nur von der legendären Citroën DS 21 Pallas.

Unerklärlich war es nicht denn mit seiner einzigartig hydraulischen Federung ist so ein Citroën etwas ganz spezielles. Meiner Meinung nach sollte jeder mal einen gefahren haben, nur um dieses Fahrgefühl zu kennen.

Mein XM war ein 2.0 Lt 4cyl. (besser wäre der 3.0 V6) ...den XM habe ich gekauft mit 78'000 Km und bei 146'000 verliessen ihn alle seine Kräfte. Innerhalb von nur zwei Tagen versagte das Hydrauliksystem (zum 3. mal) und auch die Kupplung war total futsch, worauf ich ihn nur noch an einen Exporthändler für 400.-- verkaufen konnte... was anderes lohnte nicht mehr.

Für den XM habe ich gegen Ende in einem Jahr mehr für Service und Reparaturen ausgegeben als ich beim Kauf bezahlt hatte.

Diese Hydraulik-Federung beim Citroën kann auch zum Problem werden. Eben dann wenn dieses komplizierte aufwändige System nicht mehr richtig funktioniert. Wenn eines der vielen Röhrchen für den Öldruck irgendwo ein Leck hat. Die ganzen Arbeiten an diesen Fahrzeugen sind ungemein zeitintensiv und belasten schon von daher das Portemonnaie des Besitzers schwer. Auch das austauschen der Kupplung hätte hier mehr gekostet als ich für den Wagen damals bezahlt habe.

 

 

VW Passat vom offiziellen Händler

 

Dieser elegante VW Passat Kombi war ein Arbeitstier.

Sehr bequem fand ich zum Automatic Getriebe die Tiptronic... schalten von Hand ohne kuppeln ...ist super bei Bergfahrten, ob auf oder abwärts.

Nach einiger Zeit hatte er ausgedient... und mehr Platz wurde notwendig... jeder ist ersetzbar.

 

 

 

 

nach dem Passat gings zurück zu Ford

Ein FORD S-Max 2.3 Aut.

ist ein wirklich komfortabler Alltagswagen für alle Fälle mit viel Platz. Er hat genug Power für zügige Fahrten und super Sitze, die sind bequem auch für lange Reisen. Klimaanlage und alles mögliche elektrisch bedienbar ist Standard. Der S-Max ist sehr geräumig und auch zehn lange Beine haben problemlos Platz.

 

und auch für schönes Wetter

stehen coole Herrenbeschleuniger im Stall

selbstverständlich auch für Damen geeignet

 

Ford Mustang GT 5.0 Lt. V8 mit 380 PS... ein schöner Untersatz für "oben ohne Fahrten"

... mit jederzeit genug Power.