Rubrik ... privat - über mich

alle meine Fahrzeuge

my first car 1957

mein erstes Auto 1957

ein JEEP.. aus Holz

diesen "Gebrauchtwagen" bekam ich im Sommer 1957, da war ich gerade mal 6 1/2 Jahre alt. Woher unsere Eltern den hatten weiss heute keiner mehr. Ich teilte ihn natürlich mit meinen Geschwistern.

Dieser Luxus Offroader war vollständig aus Holz, robust und schwer, Antriebsaggregat waren meine Füsse. ... hier bin ich auf grosser Fahrt mit meiner Schwester.

 

DKW 1000 AutoUnion

 

Herr der Ringe ...schon 1961

Der wirklich allererste echte hatte schon vier Ringe...

ein Audi-Vorgänger... ein  DKW der AutoUnion.

Er war fahruntüchtig, stand als 'Geschenk' des Nachbarn etwa 1 Jahr bei uns im Garten und diente als gedeckter Spielplatz. ( heute würde man sagen gut und günstig entsorgt )

Nach der Fusion von VW und AutoUnion entstanden die Audi Werke und es wurden die ersten Audi Modelle 60er / 90er hergestellt und der erste 100er.

 

 

 

Die Zeit auf zwei Rädern

mit 14 ging es aber ab... dachten wir damals

Im Alter von 14 Jahren durften wir Mofa fahren. So war es auch bei uns... wie bei vielen tausend anderen Familien in den 1960er Jahren, war auch bei uns eine VeloSolex im Stall.

Bei meiner zweiten Fahrt mit dem Ding stürzte ich etwas unerwartet und brach mir den Daumen. Ein Gummiband an dessen Enden Haken angebracht waren hing unbemerkt am Gepäkträger. Auf dem Weg kurz vor meinem Ziel bog die Strasse an einer Stelle scharf um die Ecke... und da muss doch ein 14 jähriger "seine schwere Maschine" tief in die Kurve legen. Dabei kam dann dieses Gummiband in die Speichen was zur Folge hatte dass ich zum ersten mal im Leben richtig fliegen konnte. Wenig später stand ich auf, setzte mich auf den Solex und bemerkte erst jetzt dass der Daumen um seine ganze Länge "nach hinten gerutscht" war. ( soll heissen am Gelenk gebrochen ) Schmerzen hatte ich da noch keine, so fuhr ich weiter zum Schuhmacher wo ich die Schuhe meines Vaters abholen sollte, was ich auch tat. Der wunderte sich bloss ein wenig, weil ich bei ihm mit einem dreckver-schmierten Gesicht ankam (was ich natürlich erst zu Hause vor dem Spiegel bemerkte).

Kurz vor der Führerscheinprüfung fürs Auto absolvierte ich die Prüfung für schwere Motorräder.

 

Nun war eigentlich alles klar, aber der Kauf einer "schweren" Maschine lag finanziell nicht drin und so kaufte ich mir zuerst eine Vespa, so wie diese hier im Bild jedoch in Dunkelblau.

 

Im Sommer ist das eine lässige Sache... ein Super cooles Ding so eine Vespa... mit irrem Sound.

Im Winter musste man bei Eisgefahr aber höllisch aufpassen und es ist mehrmals vorgekommen dass ich nach einer Kurve mit dem Vehikel nicht dort angekommen bin wo ich eigentlich hin gewollt hätte. So kam es, dass meine Vespa schon nach dem ersten Winter "hintenrum" nicht mehr so rundlich war wie es hätte sein sollen. Die "Po-Backen" konnte man entfernen und mit dem Hammer behandeln.

Aus heutiger Sicht war der Erwerb des Führerscheins für "schwere" Motorräder zu dieser Zeit ein Witz.  Man durfte jeden Töff fahren. (Töff = schweiz. für Motorrad)

Der Witz daran war, dass man auch zur Führerprüfung mit einer kleineren Maschine und sogar mit einem Roller (z.B.Vespa) erscheinen durfte.

 

Unfälle waren fast vorprogrammiert, denn manch einer erschien zur Prüfung mit einer 125er und zu Hause erwartete ihn eine 350er Northon oder 750er Kawasaki in der Garage. Habe einige Leute erlebt die ihre Maschine überhaupt nicht im Griff hatten und schon kurz nach der Führerprüfung samt Maschine auf dem Rücken lagen.

 

In den 1960er Jahren waren es neben BMW vor allem BSA und Northon die attraktive Bikes auf den Strassen hatten... und solche gebrauchte sind wir dann gefahren. Ducati, MotoGuzzi und andere Italiener waren natürlich auch vertreten. Die Japaner kamen wenig später mit schönen schnellen Maschinen auf den Markt und für die Engländer wurde es eng.

 

Das damals grösste war dann 1972 die blaue KAWASAKI 750ccm mit Scheibenbremsen und Power ohne Ende. (für die damalige Zeit)

Bild / Pictures © by The World of Motorcycles.com ( many thanks ) Bild / Pictures © by The World of Motorcycles.com ( many thanks )

 

 

Mein Ziel aber... waren vier Räder und ein Dach

mein wirklich erstes Auto... ein VW Käfer 1200

Ende 1969 war es soweit

Zuerst fuhr ich - wie bei vielen üblich - eine Weile noch Motorrad und Auto.

Wie bei Millionen Menschen war auch mein erstes Auto ein VW Käfer 1200 Bj. 1960, hier im Bild zu sehen. Leider habe ich nur noch dieses Foto. Ein simples aber gutes Auto war so ein Käfer, er surrte und surrte und surrte.  Sommer und Winter bei 36°C Hitze und minus 20°C... nie ein Problem. Der Luftgekühlte Boxer schnurrte beim starten jeweils auf Anhieb und los gings. Mit Heckantrieb und dem Motor über der Hinterachse hatte er immer genügend Grip. Vorne war er etwas zu leicht, da half man sich mit einem 50 Kg Zementsack den man vorne in den "Kofferraum" legte.

Die Heizerei war etwas speziell. Ein/e Beifahrer/in war immer willkommen, denn so hatte man jemand dabei der während der Fahrt die Heizung bedienen konnte. Da war am Boden ein Rad, ähnlich einem Haupt-Wasser-Hahn am Heizkessel im Keller. Damit wurde ( wenn das Rad gerade nicht festsass) durch auf-und-zu drehen die vom Motor zugeführte Heissluft "einigermassen dosiert" in den Fahrgastraum geführt. Funktionierte die Heizung, war es blitzschnell zu heiss, so dass ich im Winter oft mit offener Seitenscheibe (die kleine 3-Eck Scheibe) gefahren bin. Das war ideal... kühler Kopf und warme Füsse. Das Faltdach aus Segeltuch hätte man im Extremfall auch noch öffnen können.

 

Mietwagen...Commodore

Opel Commodore 1969/70

Unsere Eltern hatten - wie damals viele - weder Führerschein noch Auto und so freuten sich natürlich alle dass wir nun endlich auch mobil waren.

Für Sonntagsfahrten mit der ganzen Familie mieteten wir jeweils einen solchen Commodore.

Das war eine Maschine, voll der Luxus... ganz anders als der Käfer. Diese Autos sind auch heute noch sehr schön.

 

 

mein eigener erster 4-Türer... der Simca 1501 special

Der Simca 1501 special

war der nächste, so irgendwann um 1971 'denke ich' hab ich den gekauft, ganz billig für nur sFr. 1000.-- von einem jungen Kerl der nach Australien auswanderte. Erstens brauchte er dringend mehr Geld für die Reise und zudem hatte der Wagen am linken Kotflügel hinten eine grosse Beule. Die hat mir ein Kollege dann beinahe kos-tenlos 'entfernt'. Was an diesem Simca so "special" ist, da habe ich bis heute keine Ahnung. Wahrscheinlich der etwas grössere Motor, und die gelben Nebelscheinwerfer, denn es gab ihn vorher nur als 1300er. Mein Vehikel war ein roter 1501 special der seinen Dienst recht ordentlich verrichtete, nur die Wasserpumpe dieser Autos hatte etwas Mühe und lief gerne heiss, was dann einen Bruch derselben zur Folge hatte. Sonst kann ich über diesen Wagen nur gutes berichten. Die Autos waren jedoch zu schwer für diese Motorisierung. Auch der 1500er war eine lahme Ente. Heute nennt man sowas einen schwerfälligen Bock... aber gefahren ist er immer.

Auf der Autobahn in Frankreich hat es der Kiste mal bei voller Fahrt (damals gab es keine Geschwindigkeitsbeschränkung) die Wasserpumpe "verhudlet".  in Hochdeutsch heisst das:  das Lager der Wasserpumpe ist heissgelaufen worauf sie blockierte und das Gehäuse komplett auseinander brach. ( lange Erklärung, in unserem Dialekt reicht dazu ein einziges Wort.. hihi ). Das war an einem Sonntag. Mein Bruder war mit Kollegen etwa 5-6 Km weiter voraus unterwegs. Als ich nicht mehr in Sichtweite erschien kam er zurück und wendete auf meine Seite, denn sowas ähnliches wie Leitplanken gab es an dieser Strecke damals nicht. Den Simca schoben wir an den nahen Waldrand. Ein paar Tage später gingen wir ihn reparieren. So ging die Fahrt nun mit sieben Mann Besatzung im 220er Flügel-Benz weiter Richtung Holland... niemand hats gestört... das waren eben die 1970er Jahre.

 

Citroën DS 21 Pallas

Himmlisch eine... DS 21 Pallas

die schöne Diva aus Frankreich

hat mir nie gehört, aber von Zeit zu Zeit gefahren bin ich so eine DS 21 wie diese hier auf dem Bild zu sehen ist. 

Ein Auto mit Fahreigenschaften die man bis dahin auf vier Rädern nicht kannte. Es war kein fahren... nein man schwebte buchstäblich durch die Gegend... nein, man glitt dahin.

Ein guter Freund von mir war zwei Jahre im Besitz eines dieser " seltsam schönen " Autos. Deshalb hatte ich die Möglichkeit, einige male mit dieser Lady zu fahren. Es war ein ganz besonderes Erlebnis. Dieses schweben... die unglaublich weichen Sitze... und die Kraft die sich beim Gas geben entfaltete war unglaublich... einfach wunderbar. Die Hydropneumatische Federung... verrückt sowas, das musste man schon selber erlebt haben. Gewöhnungsbedürftig war die extrem starke Hyraulische Bremse... kein Pedal war vorhanden, sondern ein Gummipoller auf dem Wagenboden dessen Bedienung, sprich: vorsichtiges Drauftreten, in Sekunden-bruchteilen seine Wirkung zeigte. Die Spitzengeschwindigkeit der DS lag um die 200 Km/h. ...was man zu dieser Zeit noch ungehemmt auch auf unseren Autobahnen ausschöpfen konnte. ( und man war deshalb kein Raser ).  Leider wurde das meinem Kollegen zum Verhängnis und er baute auf der Autobahn mit 190 Km/h einen Unfall bei dem er schwer verletzt wurde. Nach 8 Monaten war er wieder vollständig gesund. Das Auto gab es ab diesem Tag nur noch in fünf grossen und hundert kleinen Teilen.

 

mein erster Audi 100

nun wurde es beinahe luxuriös

mit dem ersten Audi ...dem ersten 100er der Audi Werke. Hier auf dem Bild, das war mein 100er. Nach den verschiedenen simplen Audi 60 & Audi 90 ein wirklich schönes und fortschrittliches Fahrzeug. Viele verglichen ihn mit Mercedes, was ( damals ) natürlich Quatsch war. Denn jeder Benz war damals wirklich noch viel besser.

Diese Audi 100er waren so eine Art Mischling, einerseits noch angelehnt an die 90er Modelle ( techn. jedoch viel besser ) und dann hatte er auch einen Hauch vom K70 (der noch vor der Fusion bei NSU gebaut wurde) Doch dieser neue Audi 100 war gegenüber vielen anderen Autos dieser Zeit dennoch vergleichsweise luxuriös und hatte gute Fahrleistungen. Mit dem Frontantrieb war er den Hecktrieblern im Winter weit überlegen. Einziger Nachteil war, dass er sehr viel Öl verschlang, etwa 2.5 Liter auf 1000 Km. Damals der Motortechnik noch völlig unkundig, befürchtete ich immer einen Motorschaden ( jedoch total unbegründet ). Nach ca. 2 Jahren konnte ich ihn zu einem guten Preis an einen Audi-Fan verkaufen, was ich dann auch tat. 

Der K70 ...hier nur zum Vergleich

Die Front ähnelt sehr dem ersten Audi 100 nur war beim Audi die Form allgemein gerundet.

Kaum einer kennt ihn. Die ersten Modelle wurden noch bei NSU entworfen und gebaut. Nach der Fusion von NSU/AutoUnion-DKW/VW entstanden die Audi-Werke. VW wollte den K70 weiter produzieren, was auch einige Zeit geschah. Es wurden jedoch viel zu wenig verkauft und man stoppte die Produktion schliesslich doch.

 

Es muss Dir nicht immer gehören... es reicht wenn Du's benutzen kannst (eddyman)

 

Die sanfte Rakete aus Paris ....so ab und zu

den Citroën Maserati SM

habe ich nicht selber besessen

aber 6-7mal bin ich ihn gefahren. Mein ehem. Fahrlehrer besass einen Citroën SM als Privatwagen. Er schwärmte immer von diesem Auto, steckte mich richtig an und so kam es, dass ich ebenfalls ein paar mal mit dieser Lady fahren durfte... das erste mal war ein Jahr nach dem ich meine Führerprüfung bestanden hatte. Der Kontakt zwischen mir und dem Fahrlehrer blieb noch einige Jahre aufrecht. Er war später auch mein Kunde und ich sein Berater in Sachen Fernseh und Hifi-Technik. Wir hatten längst ein freundschaftliches Verhältnis. Bei den Fahrten mit seinem Lieblingsfahrzeug war er selbstverständlich dabei, was mich nie störte. Die Maschine war wunderbar zu fahren und ging ab wie die Post.

Die sanfte Rakete aus Paris hiess es in den Zeitungen bei der Vorstellung am Autosalon 1968. Preis 50'000.-- sFr. Ein sehr elegantes Fahrzeug mit wunderschöner Carrosserie in Design und Funktion. - Made by Citroën mit einem 2.7 Lt. Maserati 6-Cyl. Reihenmotor. Wirklich eine kleine Rakete... und so sanft mit der Citroën typischen Federung und Fahrkomfort. 

 

die verrückte Idee... nochmal ein Käfer

Rückfall zum Käfer

Nun begab ich mich für einige Monate wieder in die auto-technischen Niederungen, in die Einfachheit auf vier Rädern, in welcher jedoch auch ein Hauch an Genialität steckte...

ich erwarb also wieder einen Käfer... und das in einer Farbe die ich an Autos eigentlich hasste... Gelb, gelber gings nicht.

Der Käfer war Teil der Zahlung an den Audi, so dass ich bei dem Deal gewann das heisst, den Hauptbetrag erhielt ich in Bar, für den Rest den Käfer. Mit den Autos war ich immer ein wenig ein Gambler, warum auch nicht. Zudem konnte man zu dieser Zeit einen Käfer jederzeit wieder sehr gut verkaufen wenn er einigermassen im Schuss war. Und genau das tat ich dann auch nach ca. 3 Monaten und kaufte wieder etwas wo man die Beine strecken konnte. - Siehe nächstes Fahrzeug.

Als Käferfahrer wurden wir ja immer verspottet, tituliert als Mitglieder der grössten Glau-bensgemeinschaft... weil Käferfahrer glaubten sie hätten ein Auto... haha war das lustig.

der nächste ein simpler Ford aus USA

Ein Ford... lang und breit

Jetzt erfüllte ich mir meinen eigentlichen Traum. Zu dieser Zeit war das einfach so... ein Ami musste es sein... gross, stark und breit auch wenn ich der einzige war dem der Wagen Freude machte.

Ein Ford Fairlane 500 Bj. 1967 mit 5.0Lt V8 ...gemütlich... 6-Plätzig mit breiter Bank vorne und hinten, eben eine echt fahrende Polstergruppe.

Damals waren solche Autos noch der Hit. Er war kein verrücktes Auto, aber eben ein Amerikaner. Den damaligen Europäern waren sie in vielem überlegen. Der spezielle Komfort. Die Ausmasse.. alles war etwas speziell. Durst hatte er auch immer mehr wie ich. Benzin kostete damals in der Schweiz um die 60 Rappen pro Liter (40 €/cent). Er schlürfte ganz gemütlich so um die 17 Liter Normalbenzin auf 100 Km, wenn ich von ihm jedoch etwas mehr erwartete, z.B. per Kickdown - man durfte ja so schnell fahren was die Kiste her gab - nahm er dann schon gut und gern auch mal mehr als 20 Liter. Meiner zukünftigen Frau hat der Wagen nie gefallen. Er war ihr zu gross und vor allem die breiten Sitzbänke vorne und hinten haben es ihr nicht angetan. Sie hätte viel lieber Einzelsitze gehabt. Zu Ihrer Freude gab ich ihn dann wieder weg. Und wie es manchmal so war... ging es wieder mal von einem Extrem ins andere. 

 

wenn nicht gross... dann eben ganz klein und schmal

die Extremwende zum mini

Währen der Zeit mit dem Fairlane habe ich meine liebe Frau kennen gelernt. Gekannt habe ich sie schon länger, aber da hat es gefunkt... nee geknallt.. funken tut es heute noch.

Nun...Sie hatte wie schon erwähnt aber gar keine Freude an diesem Auto und fand es zu gross und unpraktisch wegen den schon erwähnten Sitzbänken usw. 

Ich gebe es ja zu, Einzelsitze sind viel bequemer und der Seitenhalt ist auch vorhanden. Zudem kann der Mitfahrer (oder beide) ...ihren Sitz nicht einzeln einstellen, da es ja eine einzige Sitzbank über die ganze Breite war. Auch unsere damals schon engen Parkplätze waren nicht für Ami's ausgelegt.

Also handelte ich... wieder mal extrem. Den Ami verkaufte ich an einen Händler und holte gleich beim nächsten nebenan einen kleinen roten Austin Mini Cooper. Für den Ford bekam ich auch kein Vermögen, aber ich konnte damit gleich den Mini bezahlen und hatte noch 200.-- übrig. Eigentlich machte ich mit diesem Deal bloss einen Jux... weil der andere doch immer viiieeel zu gross war. Nun war der "neue" eben etwas (viel) kleiner, aber... er hatte doch wenigstens Einzelsitze. (haha) Aber was solls... Spass hats gemacht... auf jeden Fall.

Dieses kleine Auto war dann auch nicht ganz im Sinne meiner zukünftigen Gattin. Sie traute ihren Augen nicht als ich damit angefahren kam. ...wieder mal von einem Extrem ins andere hörte ich sie sagen... und sie hatte Recht. Aber der Kleine gab auch viel zu lachen weil er im Gegensatz zum vorherigen Wagen für niemand und nix Platz hatte. Einen grossen Vorteil hatte er... man konnte immer und überall parken.

Was ich nicht wusste... bei Regenwetter konnte es schon mal (besser gesagt öfter) vorkommen, dass die Kiste plötzlich stehen blieb. Da gab es nur eines. Aussteigen, Motorhaube auf, Zündverteilerdeckel öffnen, mit Haushaltpapier usw. trockenreiben, das ganze zusammenstecken und die Fahrt ging weiter. Abhilfe wurde dadurch geschaffen dass ich sämtliche Zündkabel inkl. Verteiler mit Plastiktüten eingepackt habe. Dann war Ruhe im Karton. Lange ging es nicht mit dem kleinen... infolge Platzmangel blieb er nur ca. 5 Monate bei uns.

 

mein Ford Taunus 20M...and very emotions

Der erste Family Car ..1976

Ein Ford Taunus 20M. 2.3 Liter, 4 Türen, Liegesitze und jede Menge Platz. Wirklich ein schöner Reise-wagen (Papi-Auto nannten ihn die Kollegen). Diese 6-Cyl. Maschine mochte ich sehr. Seine Farbe war grün-met. er hatte ein schwarzes Vinyldach und auch ein von Hand bedienbares Schiebedach war vorhanden. Zügig und kraftvoll fuhr er durch die Lande. Wir waren oft mit ihm unterwegs und erlebten viele wunderschöne Reisen und Ferien wie hier auf einem Campingplatz.

Diese Taunus Modelle hatten auch kleine Tücken. So kam es vor, dass beim wegfahren an der Kreuzung vom ersten in den zweiten Gang geschaltet wurde... und ..dann.. hatte man den Schaltstock in der Hand... abgebrochen fertig. Die Schaltgabel sprang auf null und kein Gang war mehr eingelegt. Mitten auf der Kreuzung. Saudumme Situation.. sag ich euch. Diesen Makel hatten auch andere Taunus Fahrer zu ertragen. Doch im ganzen gesehen war der 20M wirklich ein sehr dankbares Fahrzeug das nur wenig Kosten verur-sachte und seinen Dienst ohne weitere Probleme bis ins Alter von 326'000Km leistete.

  

 

Der Kollege vom Taunus

Zum Taunus hatte ich 1 Jahr (mit Wechselschilder) auch noch diesen hier. Genau so wie auf dem Bild. Einen Plymouth Belvedere Bj.1965. Der Taunus war günstiger für regionale Kurzfahrten weshalb ich den Belvedere seltener in naher Umgebung gefahren habe. Aus Parkplatzmangel behielt ich ihn nur 1 Jahr.

 

Heute (sagt man) sind sie nicht mehr Zeitgemäss, aber schöne Autos waren es trotzdem. Und wer weiss, bald gibt es vielleicht so viele Fahrzeuge dass man noch langsamer fahren muss, dann wäre das wieder das richtige zum "durch die Gegend gondeln".

 

Leider haben verschiedene Testst gezeigt dass diese Fahrzeuge, obwohl breit, lang und schwer, bei Frontal und Seitenkollisionen dennoch erhebliche Sicherheitsmängel aufweisen weshalb ein solches Auto im heutigen Verkehr keinesfalls ein Garant zum überleben ist.

Plymouth Fury III ...5,8Lt..V8

mein schönster Amerikaner

Nach dem Taunus kaufte ich etwas stabileres.

Einen wunderschönen

Plymouth Fury III Bj.'1968.

Eine 5.8Lt-V8 Maschine diesmal mit ca. 300PS aber viel schöner, bequemer und luxuriöser als der Ford. Als ich mit dem Wagen nach Hause kam wurde ich natürlich schon als der ewige Amispinner tituliert, der Wagen wurde trotzdem akzeptiert, weil er doch einen gewissen Luxus bot. Viel bessere Sitze als der Ford usw. Eines meiner liebsten Fahrzeuge.... nein, der schönste den ich je hatte. Diesen Wagen würde ich immer wieder kaufen. (als Oldtimer für Sonntagsfahrten)

Diskussionen über den Benzinverbrauch von Ø 24 Liter gab es eigentlich nie... denn ausser mir wusste auch niemand wieviel er schluckt - bei Durchstart mit Kickdown, oder wenn man am Berg seine Power forderte war das für ihn kein Problem aber er nahm dafür eben schnell mal 30 Liter/100Km - Der Fury III war trotzdem mein liebstes Auto und eine Augenweide für jeden Autofan.

Leider war es mir nicht vergönnt diesen Wagen lange zu fahren. Einem Besserwisser der sich damals mein Schwager nannte gab ich den Wagen leider (nach erst 10 Monaten Besitz) ein einziges mal zur Benützung. Das reichte auch schon, denn nach nur 3 Stunden hatte er das wunderschöne Ding schrottreif in eine Baugrube gefahren. ..wie es dann so ist... die (gut beschilderte) Baugrube hat man nicht gesehen... obwohl 2 LKw's inklusive Anhänger darin Platz gehabt hätten.

 

Ein kleiner Benz der Neid auslöste

Der kleine Benz (strich 8er )

Ein Mercedes Benz 200-8 war der nächste, jedenfalls als Übergangsmodell. Für diese Zeit eigentlich ein recht stattliches Fahrzeug welches ( obwohl nur ein 2-Liter 4-Cyl. wie viele andere auch ) doch bei einigen Leuten den blanken Neid zum Ausbruch brachte nur wegen dem Stern auf der Kühlerhaube ?

Habe da zum ersten mal so richtig zu spüren bekommen, dass sich der Schweizer sehr schwer tut sich mit anderen zu freuen, wenn er das Objekt der Begierde nicht sein Eigentum nennen kann. Dass wir diesen Wagen schnell wieder weggeben würden war uns bald klar, denn auch für Kundenbesuche im Aussendienst war er nicht geeignet. Für dieses Auto hätte ich damals mindestens 20 jahre älter sein sollen, dann hätte es funktioniert. (haha). 

 

Chevy Caprice Classic.... nicht nur Kleider machen Leute

Der schöne blaue Chevy 1981

Wie es der Zufall (oder etwa ich) wollte, wurde mir wieder mal ein Amerikaner angeboten. Ein schöner Chevrolet Caprice Sedan 5.0 V8. Ein sehr schöner Wagen, nach meinem damaligen Autogeschmack. Den konnte ich nun auch problemlos mit nach Hause bringen, denn dieser Wagen hatte ja luxuriöse elektrisch verstellbare geheizte Einzelsitze vorne, 4 Türen, Klimaanlage usw. ....ich konnte nicht widerstehen. Den Benz hab ich für gutes Geld gleich da gelassen. Der Händler wollte den Ami los werden weil er nur diesen grossen hatte, alle anderen waren Kleinwagen. So kam ihm auch der Benz gerade recht. Also dann, Schilder umgehängt und heimwärts ging die Fahrt. Der Caprice kam aus den erwähnten Gründen auch zu Hause recht positiv an. Einige Sprüche musste ich mir aber schon gefallen lassen. Bist Du verrückt, einen solchen Kahn zu kaufen.. waren die ersten Worte meiner Lieben, aber das legte sich gleich nach der ersten Fahrt und alles war im Butter... dachten wir.

Was jedoch niemand ahnen konnte, dass dieses schöne Auto für unsere erst 3 Jahre alte Tochter der Horror werden sollte. Diese Amerikaner wurden ja nicht umsonst Ami-Schiffe tituliert. Die Federung dieser Fahrzeuge ist sehr weich und somit war der Wagen eine kleine Gondel. Bei kleinster Bodenerhebung, Schlagloch usw. schaukelte der Chevy mehrmals nach, was ihn für unsere kleine zur echten "Kotzkiste" machte. Bis dahin war sowas noch nie passiert und auch später nie mehr, bei keinem anderen Fahrzeug. Eigentlich war der Chevy fürs Wochenende und Reisen gedacht. Nun wurde er deswegen zum Problem, einerseits aus den eben angeführten Gründen, andererseits weil er auf Grund des hohen Verbrauchs von 17 Lt./100Km für die täglichen Fahrten zu den Kunden nicht vorgesehen war, denn inzwischen war ja auch in der Schweiz der Benzinpreis etwas gestiegen. Er durfte dann aber doch noch 2 Jahre bei uns bleiben, neben einem VW Golf.

 

Der Golf... Liebling der Kinder

Ein Orange farbener Golf

war dann mit Wechselschild eine Zeit lang der Kumpel vom Chevrolet.

Die Kinder fuhren sehr gern in dem VW weil ihnen seine Fahrkultur viel besser zusagte. Er holperte über Stock und Stein, war aber sehr zuverlässig und diente uns für zwei Jahre. Den Chevy fuhr ich nur noch wenn ich allein unterwegs war. Eines Tages wurde der Golf zus. mit dem Chevy verkauft. - Unsere Idee war ein Kombi mit viel Platz und Heckklappe.

Zur Auswahl standen nach unserem Geschmack der damalige Volvo Kombi, der Toyota Crown oder ein Ford Kombi. Siehe nächstes Bild.

 

mein erster Crown.... der grosse Bschiss

Ein Auto für 10 Tage

Der Crown Kombi gefiel mir. Genau dieses Modell ( ich glaube Bj.1980) in Hellgrau met. bot ein grosser Händler in unserer Region an. (es war keine Toyota Vertretung) Der Wagen hatte 190'000 Km auf dem Tacho und war deshalb sehr tief im Preis. Optischer Zustand absolut Top, auch innen weshalb mich die vielen Km nicht störten. Man wusste schon damals : Toyota = langlebig. Zudem war der Wagen frisch ab MFK (TüV).

Gesagt getan... Vertrag unterschrieben... bezahlt... nach Hause gefahren. - Bereits 3 Sdt. später versagte das Autom. Getriebe. Garage anrufen reklamieren, reparieren. Weitere 2 Tage später brach dann auch noch die Wasserpumpe. Garage anrufen, reparieren. (ich hatte 30 Tage Garantie) Nun traf ich nur einen Tag später einen Mann der mich auf den Wagen angesprochen hat. Er war der Vorbesitzer und hatte in letzter Zeit nur Probleme mit dem Wagen und kaufte einen neuen. Der Händler gab ihm kaum was dafür weil er den Toyota sowieso gleich zum Schrottplatz bringen würde. Zudem kam raus dass der Wagen 290'000 Km hatte, also 100'000 mehr als auf meinem Vertrag stand. -hahaha und ich hab ihn gekauft.  Ich gleich hin zu dem Halun.. ich meine zum Händler... Hab ihn mit diesen Tatsachen konfrontiert und erklärt dass er mich betrogen hat. Urkundenfälschung, Fahrzeugmanipulation (Tacho) etc. Ohne ein Wort nahm er mir meinen Kaufvertrag aus der Hand, legte ihn auf sein Original und zeriss alles zusammen, gab mir den ganzen Kaufpreis in die Hand... und lief ohne ein Wort zu sagen davon in seine Werkstatt.

So endete der Besitz meines ersten Toyota Crown Kombi nach nur 10 Tagen.

 

Ein Auto mit Gesicht... und Charakter... Toyota Crown 2600

Der nächste ..ein

Toyota Crown 2600 Station Automat, Mod. und Farbe genau so wie hier auf dem Bild. 

Er war älter als derjenige von vorher, jedoch sehr gepflegt, von einem Toyota Händler. Für mich die schönste Toyota-Nase die je gebaut wurde. Ein echt schönes Auto mit Seele und Gesicht wie man sie nur aus den 1960er Jahren kannte.

Genau genommen waren das schöne Ami Kopien. Ein einwandfreies Fahrzeug mit 2,6Lt. Reihen 6-Cyl. und Toyoglide Automatic Getriebe. Die einzigen Automaten die man abschleppen, heisst hinter sich her ziehen konnte ohne dass das Getrieb Schaden nahm. Geht bei anderen nicht. Dies war jedoch bei meinem Crown nie nötig. Er schnurrte immer zur besten Zufriedenheit.  Ein schönes Fahrzeug in Blau mit schwarzem Interieur. Verbrauch um die 11.5 Liter auf 100 Km. Dieser Wagen machte viel Freude und diente uns bis in sein relativ hohes Alter von 346'000 Km. Gekauft hatte ich ihn mit 155'000Km. Nach dem die unteren Seitenträger vom Rost leider sehr stark zerfressen waren und sich eine Erneuerung der Carrosserie nicht mehr lohnte, trennten wir uns von ihm.

 

 

               Der Toyota Crown 2600

               Heckansicht

 

ein VW Bus T3 (schon wieder diese Farbe)

war mit Wechselschildern für kurze Zeit der Kumpel zum Crown und Transporter für meine täglichen Kundenfahrten. Zwischendurch diente er mit seinen 9 Sitzplätzen sehr gut als Reisebus für Ausflüge mit der halben Verwandtschaft. Die Sitzbänke waren jeweils in Kürze ein- und ausgebaut.  

Peugeot 604 der edle V6 aus Frankreich

der schnelle Franzose 

Zur selben Zeit wie ich den Toyota Crown aus dem Verkehr gezogen hatte, wollte ein älterer Herr der mit Autofahren aufgehört hatte seinen Peugeot verkaufen. Sein Gratis Inserat habe ich im Einkaufsmarkt gelesen. Bis dahin hatte ich noch nie selber einen Franzosen, kannte nur die Citroen DS 21 Pallas. Ich muss ehrlich zugeben, mit dem 604 konnte ich den Plymouth Fury ein wenig vergessen. Echt ein edles Fahrzeug mit Heckantrieb und dem damals beliebten Euromotor 2.7Lt.V6 (wurde auch bei Volvo, Renault etc.verbaut). Er war stark und schnell. Die Fahreigenschaften waren hervorragend und Kraft war auch zur Genüge vorhanden. Der Benzinverbrauch lag bei ca.12 Lt./100Km. Gewöhnungsbedürftig waren bloss die extrem weichen Sitze in die man beim einsteigen geradezu eintauchte - das war eben Peugeot Komfort - doch man gewöhnt sich an alles. 

Ein Datsun Cherry... aus dem Land des Lächelns

noch ein Japaner

Der Datsun Cherry 1000. (alle Nissan hiessen damals noch Datsun). Als der VW Bus nicht mehr benötigt wurde verkauften wir den an einen Handwerker und der kleine Cherry war unser neues Familienmitglied. Meine Frau lernte zu dieser Zeit (vorher war Sie viel lieber nur Beifahrerin) Autofahren und dazu wollte Sie ein kleineres handliches Auto. Er diente genau diesem Zweck. Er war auch nach der Fahrprüfung noch lange ihr und der Kinder Liebling. Das passte gut, Sie war nun auch mobil und ich hatte für mich den Peugeot V6. Wie die Zeit verging so mussten auch diese Autos anderen Typen weichen.

 

Mancher denkt vielleicht, Auto ist Auto...  bei weitem nicht. Klar gab es schon immer qualitativ bessere und weniger gute Fahrzeuge. Der Wechsel auf mehrere Fahrzeuge im Laufe der Jahre ist sehr interessant. Alle sind Autos... aber, luxuriös oder nicht, keines ist wie das andere. Da gibt es tausend Dinge die man eventuell lieben oder hassen lernt.

Rückbesinnung... an Audi

Nun kam der Audi 100 5 SE

ein 100 5SE war auch zu dieser Zeit mit seinem 2.3 Liter 5-Cyl. für viele Leute immer noch ein Exot. Bei Reisen nach Spanien wurde er von allen Seiten bewundert. Männer wollten unbedingt unter die Haube gucken ob da wirklich 5 und nicht 4 oder 6 Cylinder am Werk waren. Und tatsächlich, jeder zählte die Zündkabel um sich zu vergewissern. Denn dort gab es sowas zu dieser Zeit noch nicht und man kannte nur 4 Cylinder Motoren, grössere waren unter der Normalbevölkerung eher unbekannt. Zu dieser Zeit fuhren die Spanier fast alle noch mit ihren alten Seat (Fiat Lizenzbau) oder kleine Renault und Citroen.

Dieser Audi war eine Super Reisemaschine mit genügend Dampf und hervorragenden, komfortablen straffen Sitzen. Auch nach langen Fahrten von 1000 und mehr Km war man nie müde. Das einzige was ich an ihm vermisste war die Klimaanlage. Doch die Lüftung war 1A. Mit der Zeit fing er an viel Oel zu verbrennen, aber grössere Probleme hatte ich damit nie. Einige Zeit später kam dann als Kleintrasporter noch ein Renault Trafic dazu.  - siehe nächstes Bild.

den Renault Trafic

Hatte ich gleichzeitig zum Audi. Als Kleintransporter war er auch Ersatz für den inzwischen nicht mehr vorhandenen  VW Bus.

Der unsere sah aus wie hier auf dem Bild, hatte jedoch rundherum Fenster.

  

 

 

 

Der Wechsel zum Renauld Espace

Audi und Trafic wurden ersetzt durch den Renault Espace und Renault T30 (siehe unten).

Der Espace war einer der absolut ersten Generation. Allgemein sind diese Vans O.K. aber bei starkem Regenfall machte die Einspritzung Probleme. Das optisch sehr schöne Glasdach über den ganzen Wagen entpuppte sich jedoch im Sommer auch als Kopfweh-verursacher.

Sowas merkt man jedoch erst im täglichen Gebrauch. An späteren Modellen wurden diese Probleme berücksichtigt und teilweise behoben. Diese Espace Modelle waren damals ganz neu und es gab zu dieser Zeit kaum Gebrauchtwagen. Nach drei Monaten schaltete ich ein Verkaufsinserat und zwei Tage später war der Wagen weg... zum gleichen Preis wie ich kurz vorher bezahlt hatte. Der neue Besitzer klebte UV Folie auf das Glasdach und machte aus dem Espace ein Kleintaxi und wie ich erfahren habe lief der Wagen bis zum Jahr 2006. Er wurde 22 Jahre alt.

wenn schon Renault... dann noch einer

Zeitgleich mit dem Renauld Espace hatte ich noch einen Reanault R-30 TX, / 3.0Liter V6 mit Automat. Getriebe.* Er war ein ganz spezieller Fall. Den R30 hab ich ab MFK für nur 200.-- Franken gekauft. Warum so billig ?.

Das Problem* des Händlers war, dass er diesen Wagen keinem anderen hätte verkaufen können. Der Automat schaltete nicht mehr selbständig rauf und runter. Tat man dies jedoch manuell dann funktionierte alles einwandfrei. Also ähnlich wie heute die TipTronic.... schalten ohne Kupplung. Warum das bei diesem Wagen funktionierte... fragen Sie mich nicht, habe keine Ahnung. Ein Automech. kann es vielleicht erklären. Mir war das jedoch egal, schalten konnte ich ja und so ganz ohne zu kuppeln fand ich super. Eine Rep. hätte den Wagen Masslos verteuert und unverkäuflich gemacht. Also kaufte ich den Wagen für 200.-- geprüft fertig zum einlösen. Ich hab ihm alle Sitze bis auf den Fahrersitz ausgebaut und den Wagen für schnelle Transport-Einsätze verwendet. Mit ihm war ich - anders als mit einem Transporter- sehr zügig zu den Kunden unterwegs und kam in alle Ecken und Gassen. Er leistete 284'000 Km.

der absolut billigste Granada der Welt

Ford Granada 2.3 Kombi

Wieder ein Ford. Ein alter 2.3 Liter Kombi der jedoch noch gut in Schuss war weil er immer gepflegt wurde. Gekauft hab ich den für wirklich nur 100.-- Franken. Es war ein absoluter Zufall dass ich den bekommen habe. Mein Bruder bekam davon Kenntnis und hat mich im letzten Moment darauf aufmerksam gemacht. Der Kombi war ein ehemaliger Servicewagen einer nahen Maschinenfabrik. Die wollten ihn einfach nur weg haben und zum Recycling bringen hätte die Firma 200.-- gekostet. Das Fahrzeug stand 2 Monate vor dem Ablaufdatum. Danach hätte man ihn neu vorführen müssen. Da ich ihn noch rasch vorher wieder auf meine Schilder einlöste, konnte ich diese erneute Prüfung umgehen und durfte weitere 18 Monate fahren. (heute geht das nicht mehr). Für alle die es nicht wissen möchte ich noch erwähnen, dass in der Schweiz die Schilder dem Fahrzeughalter zugeschrieben werden und nicht dem Fahrzeug. Somit kann ich beim Fahrzeugwechsel meine "eigenen" Schilder behalten und aufs neue Fahrzeug übertragen. Dieser Granada führte uns ebenfalls sicher noch durch halb Europa usw. Probleme hatte ich nie damit. Gekauft habe ich ihn mit 190'000 Km. Bin mit ihm gefahren bis 261'000 Km, dann war er ausgeleiert und ich brachte ihn höchst persönlich zum nahen Autofriedhof ...inzwischen kostenlos (Recycling).

 

Das Zugpferd Granada 2,8 ... jetzt mit mehr Power

Der 2,8Lt. Nachfolger

war wieder ein Ford Granada Kombi, jedoch ein 2.8Lt-V6 - genau der hier auf dem Bild. Er hatte bedeutend mehr Puste als der alte. Ein sehr schöner Wagen mit grosszügigem Raumangebot, el. Schiebedach, Klimaanlage, Aut. Getriebe, el. Fensterheber usw. Etwa zwei Jahre hab ich den gefahren. Ein Industriebetrieb in unserer Gegend suchte dringend einen 2.8Lt Kombi mit Anhängevorrichtung. Eigentlich wollte ich ihn (noch) nicht verkaufen, doch ich fuhr hin und sprach vor. Der Wagen wurde sofort vom Betriebsmechaniker unter die Lupe genommen worauf mir der Firmeninhaber gleich die Moneten hinstreckte, welche er zu bezahlen bereit war. Zuerst guckte ich etwas verdutzt, liess mir nichts anmerken und sagte O.K. geht in Ordnung, ich bringe den Wagen morgen vorbei. Der Mann bot mir noch 100.-- wenn ich ihn gleich da lasse. (?) ..und er bot mir noch ein wenig mehr als ich damals bezahlt hatte. SUPER (wirklich wahr). Nach Hause fahren konnte ich jedoch nicht mehr, denn er wollte den Wagen ja gleich auf seine Firma umschreiben. Das ging damals innert Minuten per Telefon, durch Absprache mit dem Versicherungsbüro. Der Wagen war noch TÜV geprüft und in Top Zustand. Ein Mitarbeiter hat mich nach Hause gebracht. Damit war das Kapitel Ford Granada abgeschlossen.

 

Senator.A... der heimliche Benz

Der Umstieg zu Opel

wurde dann mit dem Kauf eines Opel Senator-A vollzogen. Ein 188PS, 3-Liter-6Cyl in CD Aus-führung mit Klima, El. Sitzheizung, el. Fenster und Spiegel, Zentralver-riegelung u. allem drum und dran. Ein echter Geheimtipp und der einzig echte Senator überhaupt. Ohne weiteres vergleichbar mit den damals vorhandenen 300er Mercedes. Der Kaufanstoss kam aus einem ADAC Bericht in dem diese Modelle als sehr gute Gebraucht-wagen empfohlen wurden. Das hat sich dann auch genau so erwiesen. Auch diese Maschine führte uns tausende Kilometer da und dort hin. Der Nachfolger Omega 3.0 wurde auch Senator genannt, war jedoch mit dem A-Modell überhaupt nicht vergleichbar und wurde in Kürze wieder abgesetzt.

Beim Kauf hatte er "echte" durch Serviceheft nachgewiesene 90'000 Km auf dem Tacho. Nach dem Abgang bei mir waren es 358'000 Km. Ich hatte nie Probleme mit dem Wagen. Ein einziges mal hab ich den Anlasser ausgetauscht. Kosten Fr. 90.-- gebraucht vom Auto-Recycling dann noch 2x Bremsbeläge gewechselt. Alle Teile für dieses Auto waren jeweils sehr preiswert. Aber auch er wurde alt und musste einem "neuen" Platz machen.

 

der zweite Senator .... und sein tragisches Ende

Bubi Bubi noch einmal

es warso wunderschön

Auf Grund der guten Erfahrungen mit dem alten Senator suchte ich mir wieder einen. Diesmal einen der letzten A Serie. Wieder ein echter Senator. Er war silber metallic wie hier auf dem Bild. Ein 3.0 / 6cyl. Aut. mit 188PS in CD Ausführung, ein echt komfortabler Wagen. 

Eine Super Reise Limousine mit viel Power und hervorragenden Fahreigenschaften. Er war technisch stets in absolut einwandfreiem Zustand und machte nie Probleme, ob bei 45°C in Andalusien oder mitten im Winter bei minus 23°C. Gekauft hab ich ihn mit 123'000 Km. Als ich ihn hergeben musste (siehe unten) hatte er 268'000 Km auf dem Tacho. Er wäre sicher noch lange gefahren, doch es sollte nicht sein.

Sein Ende ist eine lange Geschichte. Als die Neuprüfung (TüV) angekündigt wurde war dies innert Tagen mit Erfolg erledigt und ich hatte die Zulassung wieder für weitere 3-4 Jahre. Eine Woche später fuhr ich durch ein Dorf und sah von weitem zwei kleine Kinder die sich langsam dem Fussgängerstreifen näherten. Wie es sich gehört verlangsamte ich die Fahrt und blieb ca. 10m vor dem Zebrastreifen stehen und gab den Kindern durch Handzeichen zu erkennen dass sie nun gefahrlos über die Strasse gehen können.

Im gleichen Moment graute mir als ich in den Rückspiegel schaute... denn von hinten nahte sich in raschem Tempo ein Autotransporter. Es war offensichtlich dass der nicht bemerkte was da vor ihm los war. Ich dachte nur noch an die Kinder, die mittlerweile mitten auf der Strasse standen. Innerhalb einer Sekunde zog ich die Handbremse, trat mit voller Kraft auf die Fussbremse und drückte mich am Lenkrad festhaltend so fest es ging in den Sitz....und schon donnerte mir der Schlepper mit quietschenden Reifen voller Wucht hinten rein. Da zeigte sich wozu Sicherheitsgurten da sind. Airbag hatte dieses Auto noch nicht. Mein Fahrzeug war bis an die Hinterachse zusammengedrückt. Das eingebaute und festgeschraubte Radiogerät schoss wie aus der Kanone gefeuert auf die Hutablage.

Ich war überglücklich dass den Kindern nichts geschehen war, obwohl mich der Laster (trotz grösster Bremsleistung meinerseits) bis ganz an den Zebrastreifen geschoben hatte.  Ich stieg sofort aus und schaute nach den Kindern, ..deren Mutter inzwischen durch den lauten Knall fast in Schockzustand auch schon auf der Strasse stand. Die kleinen waren O.K. und fanden den Knall noch cool. Erst hinterher spürte ich meine Schmerzen im Nacken und den Knien. 5 Wochen musste ich danach zur Therapie und dann war alles so weit wieder O.K.

Der Senator wurde mir vom Unfallverursacher problemlos komplett in voller Höhe aller meiner in den vorausgegangenen Monaten angefallenen Kosten vollumfänglich vergütet. Er war nämlich der Chef einer grossen Autogarage und wollte keinerlei Theater wegen diesem Vorfall. Schlussendlich konnte ich einen anderen Wagen kaufen und hatte noch einen Batzen übrig. So hatten wieder mal alle Glück gehabt im Unglück.

 

nichts ist unmöglich....wieder mal TOYOTA

Der geliebte Carina

Den Toyota Carina 1800ccm hatten wir zur gleichen Zeit wie den silbernen Senator. Wir kauften den Carina mit 110'000 Km in absolut einwandfreiem Zustand und frisch ab MFK (TüV) viel unter dem eigentlichen Preis weil er ein paar Hagelbeulen auf der Haube hatte. Wen stört das bei einem Gebrauchtwagen. Das unter der Haube ist viel wichtiger. Genau wie bei den Menschen...die schöne Fassade allein sagt nichts. Mit 286'000 Km auf dem Tacho hab ich ihn für Fr.100.--abgegeben. Heute läuft er immer noch....in der Türkei.

Der Carina war kein Renner trotz 1800ccm aber technisch ein Top Fahrzeug. All die Jahre nie eine Panne, nie etwas defekt. Nur einmal die Bremsbeläge ersetzt und bei 178'000 Km hab ich der Lichtmaschine einen kleinen Service verpasst, damit diese auch wieder die Batterie in Schuss hielt. Materialkosten Fr. 7.-- Zeitaufwand 40 Min. Aber dann war Ruhe und nur der absolut nötigste Unterhalt wurde durchgeführt. Toyota for ever...

 

Toyota Camry ...das Waisenkind

Toyota Camry

Eines der ersten Camry Modelle 2.0 Liftback, 5-türig, genau wie hier auf dem Bild. Als eigentliches Waisenkind stand er bei meinem Schwager untätig in der Garage rum, so habe ich ihn abgenommen. Wir hatten mit dem Wagen nie Probleme, es war ein sehr zuverlässiges Auto genau wie der Carina. Ein Sonntag im Winter wurde ihm dann zum Verhängnis. Da habe ich den Wagen ausgeliehen. Dabei wurde der Camry bei einem Glatteis Unfall in den frühen Morgenstunden leider zu Schrott. Glücklicherweise blieben alle Insassen inkl. Lenker unverletzt... und das war das einzige was zählte. Autos kann man jeden Tag wieder kaufen.

Ford Scorpio...soll ich ...soll ich nicht ?

noch einmal zurück zu Ford

Zum Ford Scorpio Automat 3.0 V6 Ghia. Denn der Senator Nachfolger sollte ebenso Klasse sein. Auch der Scorpio - genau wie hier auf dem Bild - nicht mit Heckklappe sondern mit Kofferraum war ein schöner und bequemer Reisewagen. Zügig kraftvoll und doch auch ein wenig luxuriös fuhr man in diesem Wagen durch die Gegend. Der Wagen hatte sehr gute Sitze, alles elektrisch, mit Klimaanlage usw. Als ich den Wagen kaufte hatte er 79'000 Km abgespult. Ich konnte ihn einige Zeit fahren und erreichte schliesslich 191'000 Km. dann wurde er sehr krank... und verstarb innert kurzem.

Eng am Scharnier des Kofferraumdeckels waren von aussen nicht sichtbar mehrere Kabel verlegt und festgemacht. Eigentlich etwas blödsinnig wie sich herausstellte. Denn diese Kabel scheuerten bei jedem öffnen und schliessen des Deckels an der Deckelhalterung ohne dass jemand was bemerkte. Eines Tages war es dann soweit... als ich gerade den Deckel offen hatte um was einzuladen... die Kabel waren durchgescheuert.. standen unter Strom... erzeugten einen Kurzschluss und innert Sekunden qualmte es wie verrückt unter dem Armaturenbrett hervor, aus den Türen, der Motorhaube usw. Obwohl ich blitzartig die Haube öffnete und den Sicherungskasten von der Elektrik trennte war es schon zu spät. Durch die sehr rasch entstandene hohe Erhitzung waren die Kabelbäume im ganzen Fahrzeug bereits zusammengeschmolzen. Alles vorbei.. Wagen tot Ende aus. Wieder mal war ein schönes Auto futsch

Das Bordeaux Rot einiger meiner Fahrzeuge - das mir jedoch sehr gut gefällt -  ist manchmal doch mehr zufällig, weil bei ähnlichen Jahrgängen die Autos aller Marken auch ähnliche Farben hatten.

einmal einen Citroën

Im grossen und ganzen bin ich mit Gebrauchtwagen immer sehr gut gefahren. Diese Fahrzeuge sind meistens vom Vorgänger repariert worden (falls es was zu rep. gab) und man kann dann fast durchwegs sicher sein dass es eine längere Zeit keine Pannen gibt. Man darf sie nur nicht bei einem Autohändler kaufen bei dem die Fahrzeuge kreuz und quer auf dem Hof stehen. Am besten in einer "echten" Garage mit Werkstatt und so. 

Nach dem tragischen Ende des Scoprio kam mir die Idee mit dem Citroën. Ich erinnerte mich an den Komfort des 604 und wusste dass ein grosser aus dem Hause Citroën durchaus ähnliches bieten soll. Gesagt getan und das finden eines passenden gebrauchten war nicht schwierig, denn von diesen gibt es hier im Lande tausende. In Frage stand nur ein Modell, der Citroën XM und so einen kaufte ich auch, in Bordeaux Rot, genau so wie hier auf dem Bild.

Nun muss ich eines dazu sagen. Optisch war es für mich ein sehr schönes Auto. (wem es gefällt ?) Das ganze Interieur mutete jedoch so ziemlich billig an, echt Plastic und ganz anders in der Verarbeitung als ich das vom Senator und Scorpio gewohnt war. Wie gesagt, alles so ganz ungewohnt billig ...auch die Sitzpolster

Das ganze war jedoch irgendwie phänomenal. Denn wenn auch dieser Eindruck nie verschwand, so lange ich den Wagen fuhr... man sass in dem Auto wie ein Engel und schwebte dahin. Dieses Fahrgefühl kannte ich nur von der legendären Citroën DS 21 Pallas aus den späten 60er Jahren. Unerklärlich war es nicht denn mit seiner einzigartig hydraulischen Federung ist so ein Citroën etwas ganz spezielles. Meiner Meinung nach sollte jeder mal einen gefahren haben, nur um dieses Fahrgefühl zu kennen. Mein XM war ein 2.0 Lt 4cyl. (viel besser wäre der 3.0 V6) ...den XM habe ich gekauft mit 78'000 Km und bei 196'000 verliessen ihn alle seine Kräfte. Innerhalb von nur zwei Tagen versagte das Hydrauliksystem (das 3. mal) und auch die Kupplung war total futsch, worauf ich ihn nur noch an einen Exporthändler für 400.-- verkaufen konnte... was anderes lohnte nicht mehr. Für den XM habe ich gegen Ende in einem Jahr mehr für Service und Reparaturen ausgegeben als ich beim Kauf bezahlt hatte.

Diese Hydraulik-Federung beim Citroën kann auch zum Problem werden. Eben dann wenn dieses komplizierte aufwändige System nicht mehr richtig funktioniert. Wenn eines der vielen Röhrchen für den Öldruck irgendwo ein Leck hat. Das Problem ist dann... es wird sofort sauteuer. Die ganzen Arbeiten an diesen Fahrzeugen sind ungemein zeitintensiv und belasten schon von daher das Portemonnaie des Besitzers schwer. Auch das austauschen der Kupplung hätte hier mehr gekostet als ich für den Wagen damals bezahlt habe und das bloss deshalb weil dazu das halbe Auto auseinander genommen werden muss. Bei anderen Fahrzeugen kommt der Wagen einfach auf den Lift und von unten wird das Getriebe oder Kupplung entfernt usw. Nicht so bei den Citroën. Da muss der Motor raus und mit ihm natürlich die ganze Hydraulik abgebaut werden und und.

 

meine allerletzte Schwarte... der Opel Vectra

Nach dem überraschenden Tod des Citroën hatte ich kaum Zeit einen passenden Wagen zu suchen. Notgedrungen kaufte ich kurzentschlossen von einem off. Händler einen Opel Vectra 2.0 der ersten Generation, geprüft ab MFK (TüV) ..genau wie der hier im Bild. ( im Hinterkopf hatte ich immer noch die Erinnerungen an die beiden Senator ) Diese miese Karre war jedoch mit riesigem Abstand die wirklich absolut allerletzte Schwarte die ich jemals im Leben gekauft habe. Nichts als Ärger.

Kaum gekauft und eingelöst versagte nach nur drei Wochen das Kühlsystem. Ich wollte das Geld zurück, doch der Händler wollte ausser vom Thema Reparieren nichts wissen. Also wurde für viel Geld repariert. Nach der Instandstellung vergingen gerade mal weitere 4 Wochen und die ganze Zentralverriegelung gab den Geist auf, also ging die Bastelei beim Händler weiter.  Drei Tage später war der Fehler angeblich auf ewig behoben und ich wieder ein paar Franken leichter aber glücklich für 2 Tage, dann war nämlich ganz unerwartet die Kupplung komplett im Eimer, und alles ohne Vorwarnung diese elende Krücke, am liebsten hätte ich ihn gesprengt. Da ich jedoch noch nie eine Bombe gebaut habe fehlte mir dazu das nötige Wissen und Material und so unterdrückte ich den Gedanken einer Sprengung. Meine Idee den Wagen zurückzugeben war ja auch bereits gescheitert und der erneute Versuch mein Geld wieder zu bekommen liess beim Händler überhaupt keine Freude aufkommen. Also ab zum Schrottplatz. Ende Opel nie mehr Opel.

 

noch immer unterwegs ...von A nach B

 

 

 

Über dreissig Jahre sind seit dem ersten Käfer vergangen.

 

Im Moment bringen uns je nach Situation diese drei wohin immer wir wollen.

 

sicher - zügig - zielgerichtet

als letzter kommt.... auch noch mein Traumauto

 

 

Ein Traumauto... das sind diejenigen von denen man meistens nur träumt

 

auch ich habe so einen der mir im Traum vorkommt. Aber wer weiss was morgen ist, es soll ja auch Träume geben die sich erfüllen. (hihihi)

Keine Träume keine Hoffnung

 

LEXUS 600 hL 5.0V8 Hybrid (Benzin/Electro) 449PS

 

 

Anmerkung :

Manchmal könnte bei meinen Beschreibungen vielleicht der Eindruck entstehen dass ich bei jedem Auto-Deal einen finanziellen Gewinn erzielt hätte. So war das natürlich nicht. 

Ehrlich gesagt war das bei einem Wechsel auch nie das Ziel. Habe bestimmt für Autos eine Menge Geld ausgegeben aber so richtig viel verspielt habe ich dabei nie. Habe immer darauf geachtet dass der Verkaufspreis nahe am Kaufpreis lag. Oft ging es auf, aber nicht immer. Kaufentscheidungen kamen oft spontan. Die meisten Autos machten mir einfach NUR SPASS.

...ab und zu war dann schon einer dabei der sich als 'ewige Baustelle' erwies... so z.B. meine allerletzte Schwarte namens Opel Vectra.

Auch der Plymouth Belvedere kostete mich eine Stange Geld bis er prüfungsbereit war. Aber hinterher war der zumindest in top Zustand und beim Verkauf kam alles zurück. Die beiden Opel Senator-A, der Granada 2.8 und der Toyota Carina waren die absolut kostengünstigsten Fahrzeuge. Mit Abstand am teuersten waren die Ersatzteile für Chevy Caprice, Citroën XM und Audi 100 5SE. 

 

Fazit : Am preiswertesten im Unterhalt, Service etc. waren früher tatsächlich die Amerikaner, da war kaum jemals etwas defekt... und wenn doch... konnte es jeder selber reparieren.

Klar sagst Du jetzt... hat aber viel Benzin geschluckt. Ja gut, etwas mehr vielleicht, aber trotzdem waren die Jahreskosten niedriger als bei Autos die ständig in die Werkstatt mussten. Das ist auch heute noch so. Kaufe einen 3-8 jährigen Oberklassewagen mit ca. 100'000Km dann hast Du einige Jahre Ruhe und jeden Luxus zum Kleinwagenpereis. Welches solche Top Fahrzeuge sind findet man in den Webseiten von ADAC / TCS usw.