Neuseeland Schwan †

Wissenschaftlicher Name : Cygnus sumnerensis

Deutscher Name : Neuseeland Schwan

Der um 1890 von Forbes beschriebene Neuseelandschwan ist leider seit ca. 200 Jahren ausgestorben. Sehr wahrscheinlich - wie man annehmen muss - auf Grund dessen dass die Maori, die Ureinwohner Neuseelands die Schwäne während der Mauser desmassen gejagt haben und in der Brutzeit masslos übertrieben ihre Eier sammelten. Der Neuseeland-schwan wird in einigen älteren Schriften auch chenopis sumnerensis oder cygnus atratus sumnerensis genannt). 

 

Es existieren verschiedene Fossile Knochen welche auf der Südinsel Neuseelands bei Christchurch in einer Höhle im Moncks Cave Reserv gefunden wurden. Ebenfalls auf den Chatham-Inseln wurden Fossilien diese Vögel gefunden. Anfangs verwechselte man diese Vögel mit dem aus Australien stammenden Trauerschwan, welcher jedoch erst um das Jahr 1865 in Neuseeland angesiedelt wurde.


Forschungsergebnisse zeigten dass der Neuseelandschwan offenbar zur Gattung der Trauerschwäne einzustufen ist... genauer gesagt als eine Unterart des austra-lischen Trauerschwans. Er war jedoch kleiner und erreichte etwa ein Gewicht von 3-4 Kg. Er war Bodenbrüter, bewohnte Sumpfgebiete, Seen, Lagunen und ernährte sich von Wasserpflanzen und Kräutern. Viel mehr ist über ihn nicht bekannt. Auch nicht über seine Lebensweise, Paarungsverhalten etc. Man kann jedoch annehmen dass seine Lebensweise in etwa dem des Trauerschwans ähnlich war.

Nur das hegen und pflegen der damaligen Populationen  hätte diese Vögel retten können, doch wie so oft war die Gier der Menschen zu gross und das Interesse am Tier wurde aufs schändlichste vernachlässigt.

 

 

Schwäne in Asien

Lebensraum - Wanderungen usw.

In China sind heimisch.

Der Höckerschwan... in den Provinzen :  Hongkong, Hebei, Xinjiang, Heilongjiang, Gansu, Neimongol, Qinghai.


Der Singschwan... in den Provinzen :  Jiangsu, Jiangxi, Tibet, Xinjiang.


Tundra Schwan (Pfeifschwan)... in den Provinzen :  Liaoning und Zhejiang.


Zwergschwan... in den Provinzen : Jiangxi und Xinjiang.

auf einigen asiatischen Briefmarken sind diese wunderschönen edlen Tiere verewigt.

In Japan

sind Höckerschwan, Singschwan und Tundraschwan ansässig.

In Korea

trifft man im Winter Höckerschwäne an der Nordostküste.

 

 

 

 

Die Feinde der Schwäne - und aller Entenvögel

Bis ins 19. Jahrhundert war der Mensch die grösste Gefahr für die Schwäne.

Sie wurden teilweise bis zur Ausrottung gejagt, wegen ihrer Daunen, Federn und Fleisch. Heute ist das glücklicherweise weitgehend vorbei. Doch in einigen Staaten der USA dürfen Schwäne noch immer gejagt werden.

Es gibt jedoch noch andere Feinde für Schwäne, Gänse, Enten usw.

 

Gefahren der Lüfte

Milan / Rotmilan / Schwarzmilan

Rotmilan sitzend Bild anklicken zum vergrössern

 

Der Milan (im Bild ein Rotmilan)

ist ein in der Schweiz geschützter Raubvogel ... und ein grosser unberechenbarer Feind der Entenvögel.

 

Kaum sind die kleinen Küken zum ersten mal auf dem Wasser... sind sie auch schon in seinem Visier.

Unbemerkt und unhörbar sticht er im Sturzflug auf die kleinen und verspeist sie.

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Auch ER... der wunderschöne Habicht

 

ein geschützter Raubvogel ... ist ein Feind jedes Entenvogels weil er ihre Eier liebt... und auch junge Küken.

 

 

 

Auch diese intelligenten Kerle..

 

die Krähen gehören zu den Feinden jedes Vogelnestes. Sie lieben die Eier und können ganze Gelege zerstören wenn gerade keiner aufpasst.

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Die wunderschöne ELSTER

 

ist ebenfalls ein Eier-Räuber und deshalb eine Gefahr für Enten und ihre Verwandten.

Sie gehören zur Familie der Rabenvögel, sind sehr intelligent und können sich sogar in einem Spiegel selber erkennen.

Lautlose Gefahr auf vier Beinen

Marder

Marder

 

 

Die Nachts aktive Familie Marder

 

Die allseits bekannten "Auto-Schlauch-Fresser"

 

mögen auch die Eier von Enten, Gänsen, Schwänen etc.

Hermelin

 

 

Das Hermelin (auch Grosswiesel genannt)

 

gehört ebenfalls zu den "Marderartigen" und ist ein überaus flinker Räuber. Er vergreift sich an den Gelegen der Bodenbrüter und klaut ihre Eier.

 

 

 

 

 

 

Wiesel

Bild aus - schule-bw.de

 

Das Wiesel (Musela nivalis)

 

Auch sie gehören zur Familie der Marder, sind extrem flink und gefitzte Räuber.

 

Sie "überfallen" die Nester der Grossvögel und klauen die Eier.

 

Hat ein Räuber einmal Beute gemacht, kehrt er immer wieder an diesen Ort zurück. Deshalb ist beim Bau von Gehegen und Häuschen für Entenvögel gut darauf zu achten, diese möglichst so zu bauen dass die Vögel bestmöglichst vor Räubern geschützt sind. Gegen Angreifer aus der Luft muss unbedingt ein Sichtschutz vorhanden sein.

 

Alles vermeiden kann man nicht. Aber daran denken dass es auch noch viele andere Räuber gibt, welche es auf die Eier der brütenden Vögel und auf die Küken abgesehen haben. - So gehören neben dem Marder auch Ratten zu den gefährlichsten Feinden der Entenvögel.

Auch Igel mögen es extrem gerne die Eier und sogar junge Küken aus den Gelegen zu klauen. Ein Igel hört schon das leiseste piepsen frisch geschlüpfter Küken. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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