Die Aare... der grösste FLUSS im Kanton Bern
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... das sanfte Flüsschen aus den "Buchsi Bergen".
Die Wasserkraft . . .
...dieses unscheinbaren Bächleins wurde schon immer wirtschaftlich stark genutzt.
Nicht nur die Mühle Oberönz wurde durch ihr Wasser angetrieben, am ganzen Oenzlauf wurde ihre Energie genutzt, so auch zum Betrieb einer Stampfe, Reibe, Oele, Schleife usw. ...man stelle sich vor, alles das war lange vor der 'Elektrifizierung'.
Entlang dem Flusslauf bestanden an mehreren Orten Wässermatten so etwa zwischen Bollodingen und Oberönz usw. da die Oenz auch zum bewässern der Fluren diente.
Die private Entnahme des Wassers für allerlei Zwecke führte auch immer wieder zu Zwistigkeiten. Nach Gesetzesregelung hätte jeder auf den anderen Rücksicht nehmen sollen.
So durfte nicht grundlos zum Nachteil der Mühlen Wasser entzogen werden, da diese die Energie zum Betrieb ihres Gewerbes benötigten.
Staute einer unterhalb einer Mühle das Wasser zu seinem Eigennutz all zu hoch konnte es dazu führen dass das Wasserrad der Mühle stehen blieb.
Im Bild rechts sehen wir den
heute noch bestehenden
Mühle-Önz-Kanal
welcher früher dazu diente dass die Oenz auf ihrem Weg zur Aare auch das Wasserrad der damals sehr bedeutenden Mühle Oberönz antrieb.
Bei Hochwasser bestand von jeher die Gefahr einer Überschwemmung sowohl in der Mühle selbst, wie auch in der ganzen Umgebung.
Die Oenz, dieses ruhig dahinplätschernde, im Schnitt 5-10 Meter breite Flüsschen entspringt in den nahen Hügeln bei Wynigen und schlängelt sich in unendlich vielen Windungen durch unsere Region bis sie schliesslich bei Graben in die Aare mündet.
Von jeher war dieses Bächlein (Oenz / Önz) eine wichtige Lebensader des Dorfes. Zu früheren Zeiten waren ihre Wasser reich an Forellen so dass bestimmte Fischereiregeln und Vorschriften erlassen wurden.
Wer unbefugt fischte wurde gebüsst. Fische durften nur für kranke und schwangere kostenlos entnommen werden. Auch ein fremder durfte 'im vorübergehen' mit der Rute Fische fangen, vorausgesetzt er blieb am Bach nicht still stehen. (wie das kontrolliert wurde bleibt unbeantwortet)
Das hier gestaute Wasser fliesst Richtung "alte Mühle" in Niederönz.
Ist der Wasserstand zu hoch dann steht das Wasserrad still, ebenso wenn zu wenig Wasser fliesst. Fliessgeschwindigkeit und Wasserstand wurden deshalb mit Schleusen und "Ausweichkanälen" geregelt.
Mit künstlich angelegten Wassergräben und kleinen Stauwehren und Schleusen wurden die Wassermassen auf die umliegenden Feldern geleitet und in den Wässermatten verteilt.
Oberönz - Neue Önz-Schleuse und Schutzdamm 2010
Im Sommer 2010 wurde mit dem Bau eines Schutzdamms begonnen, dessen Masse betragen 80m in der Länge und 30m Breite. Daurch soll erreicht werden dass die Häuser am rechten Önzufer nicht mehr überschwemmt werden.
Der Flusslauf der Önz wurde für die Zeit der Arbeiten leicht umgeleitet.
Im Sept./Okt. 2010 wurde unweit von der alten Mühle Oberönz eine massive Schleuse gebaut mit welcher nach Fertigstellung die Hochwasser der Önz reguliert und teilweise in einem parallel angelegten "Ausweichkanal" umgeleitet werden können.
Nach ca. 400 Metern, abseits jeder Gefahr für Haus und Hof mündet dieser Kanal wieder in die Önz.
Gleiche Ansicht im Mai 2011
Links dem Weg entlang (von hier gesehen) wurde ein spezieller Graben gebaut welcher als Fischaufstieg dient, damit Fische ungehindert die Oenz passieren können. Ein Teil des Wassers fliesst so auf separatem Weg und mündet weiter unten wieder in die Oenz.
Der neu gestaltete Fischaufstieg
Ein Naturbach und Paradies für Fische und viele andere Kleinlebewesen.
Hier fliesst die Oenz an der neuen Schleuse vorbei Richtung "Alte Mühle Oberönz". Bei Hochwasser fliesst das überschüssige Wasser über die Mauer rechts in die Schleuse
und wird (Bild unten) durch einen Hochwasserkanal abgeleitet, der ca. 400m weiter unten wieder - ohne Schaden anzurichten - in die Oenz einmündet.
Dieser Kanal führt bei Hochwasser einen grossen Teil der Wassermenge am Dorf vorbei.
Hier sehen wir den Hochwasserkanal "ausser Funktion".
Treten die Wasser auch hier über die Ufer ist das kein Problem... denn hier verteilt sich das Ganze Nass in der Wässermatte.
So werden künftige Überschwemmungen im Dorf und vollgelaufene Keller etc. (hoffentlich) vermieden.
Bilder Galerie . . . Önz 1
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Bilder Galerie . . . Önz 2
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und das gleichnamige kleine Tal erlauben schöne Wanderungen durch eine liebliche Hügelwelt, der sog. "Buchsi Berge". Wie gesagt, keine Berge aber Hügel die zu Fuss (fast) für jeden zu bewältigen sind. Auch das schöne Mutzbachtal mit dem Mutzbach und seinem Wasserfall welches man bequem von Riedtwil her zu Fuss erreicht. Ein Erlebnis auch für Familien mit Kindern. Alle Bilder können durch anklicken vergrössert werden.
Ins Mutzbachtal gelangen wir ab Riedtwil (an der Hauptstrasse Langenthal-Burgdorf) Autos können im Dorf parkiert werden. Ab da gehts zu Fuss in ca. 30-45 Minuten zum Mutzbachfall, je nachdem wie zügig man unterwegs ist.
Durchs kleine Tal wandern wir dem Bach entlang bis ganz nach hinten. Bei Niedrig-wasser ist er beinahe nur ein Rinnsal. Unser erstes Ziel ist der Wasserfall.
Meist fröhlich dahinplätschernd kommt uns das Wasser entgegen, während wir die rund 30 Minuten zu Fuss zum Wasserfall spazieren.
Vorbei an schön geschwungenen Windungen und kleinen Stufen. An manchen Stellen hören wir ein dumpfes Gurgeln... es hört sich an als würden zwei Frauen in unverständ-lichen Worten miteinander diskutieren.
Jetzt hier bloss noch um die Ecke und schon ist das erste Ziel in Sichtweite.
...das Ziel, der Mutzbachfall, nicht extrem hoch aber immer wieder wunderschön
Wer möchte kann hier weiter den Hügel hinauf über die Holztreppen in die Buchsi Berge wandern.
...bei Herzogenbuchsee - BE/SO
Ob zum Baden, Angeln, Grillieren oder Wandern am Burgäschisee...
es ist immer Erholung pur.
Rund um den 'See' kann man wunderbar wandern, zur Hälfte durch den Kanton Bern, die andere Hälfte gehört zum Kanton Solothurn. Das ganze ist Naturschutzgebiet.
Hier noch eine schöne Flugaufnahme vom Burgäschisee, von Herrn Peter Brotschi.
Restaurant Burgäschi ...mit öffentlichem Freibad
...bei Herzogenbuchsee - BE/SO
3. Januar 2008 der Inkwiler-See ist 1 Woche zugefroren
wenn der Tag erwacht am Inkwiler See
Inkwilersee by Google
Hier wird gearbeitet.... danke für eure Geduld (12.9.2011)
willkommen auf der privaten Webseite - www.occaphot.ch























