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und hier sind alle meine ehemaligen Privatfahrzeuge
Es war einmal... so fangen nicht nur Märchen an...
Oldsmobile Cutlass 1969
einer der...
schönsten Station Wagon...
ein Power Kombi aus Amerika
Wer kennt sie noch die sanfte Limousine RO-80 von NSU mit Wankel-Kreisbolbenmotor ...aus den 1970er Jahren
super leise.. super stark.. super durstig.
Ein wunderschönes Auto das seiner Zeit weit voraus war in Technik, Design, Raumangebot, Laufruhe, Fahrspass, -Komfort, und Windschlüpfrigkeit. - Das einzig negative... der extrem laufruhige und zugkräftige Kreiskolbenmotor war noch eine empfindliche Mimose und viel zu durstig... und das in einer Zeit wo die Autobahnen wegen Erdölkrise zeitweise gesperrt wurden. (wirklich wahr)
oder weisst Du noch wer Simon Templar war ?... der Geheimagent aus der gleichnamige Krimi-Serie der 1960er Jahre ?
der schöne VOLVO 1800 E war sein Dienstwagen. Roger Moore - alias Simon Templar - war (schon vor seinem Internat. Erfolg als James Bond) bereits als Filmagent berühmt und mit diesem schnittigen Sportwagen unterwegs in geheimer Mission.
Eigentlich zeigte man in Schweden mit dem 1800E schon früh, dass ein Volvo auch anders als "klotzig" sein kann.
Citroën ID
Die Göttin aus Frankreich
hier als Cabriolet. 1965 erstmals auf dem Markt, mit der legendären Citroëntypischen Hydropneumatik Federung ausgerüstet fanden die Fahrzeuge rasch eine Menge Liebhaber.
Diese Autos vermitteln ein Fahrgefühl das bis heute unüber-troffen ist. Eigentlich ist es eher ein "schweben, ein dahingleiten" .
Die Fahrzeuge waren einmalig aber auch nicht gerade preiswert bei Reparaturen und Servicearbeiten. Es gab durch diese ganz spezielle 'Konstruktion' vieles das bei Servicearbeiten 'unnötig' ausgebaut werden musste... z.B. mussten bei etlichen Arbeiten die Hydraulikleitungen gekappt werden, auch wenn die Reparatur ganz wo anders vorzunehmen war. Dies alles musste dann auch wieder eingebaut, eingestellt und abgestimmt werden... alles unnötig anfallende Kosten zu Lasten des Besitzers. Beliebt waren sie trotzdem.
Citroën DS 21 Pallas
Nachfolger der ID, als DS-21/23, und es gab auch Kombi's. (Break)
Die extravagante Form war nicht das einzige besondere. Auch die Technik war sehr Citroën spezifisch (sprich kompliziert) und lange Zeit anfällig. (Citroën Freunde mögen mir verzei-hen) So musste z.B. zum austau-schen der Kupplung u.a. der ganze Motor ausgebaut, eine ganze Menge Hydraulikleitungen demontiert und hinterher wieder montiert und das ganze neu eingestellt werden. Dies erzeugte hohe Servicekosten. Dennoch haben diese Autos noch heute eine grosse Fan-Gemeinde... und ich kann sie verstehen, bin selber auch Citroën gefahren. Bist Du schon mal eine DS gefahren... wenn nicht tu es einmal in deinem Leben...
Die Citroën ID + DS Break
so heisst ein Kombi bei Citroën... und so sehen sie aus.
hier noch ein Bild vom Motorraum einer DS 21
schlimmer gehts nimmer... und mit 'schlimmer' meine ich enger. In diesem Motorraum arbeiten war nicht leicht, es gibt kaum eine Ecke wo eine Hand Platz hat. Zum ersetzen/reparieren der Kupplung muss alles raus inkl. Motor... ein riesen Aufwand für Mechaniker und des Kunden Geldbeutel.
1968 kam die sanfte Rakete aus Paris
Citroën SM / Maserati
1968 kam die sanfte Rakete aus Paris wie der SM in allen Zeitungen tituliert wurde auf die Strassen.
Mit seinem futuristischen Design und dem 2.7Lt 6Cyl. Reihenmotor von Maserati, zusammen mit der bereits von den Citroën ID und DS Modellen bekannte, Citroën-legendären Hydropneumatischen Federung war er wirklich für die damalige Zeit einzigartig. Und es ist heute noch faszinierend eine solche Maschine zu fahren.
Der Opel GT ein bei vielen beliebter Soprtwagen mit fliessenden Formen aus den 1980er Jahren.
Ein elegant sportlicher Zweisitzer mit Power
Manche nennen ihn
"Corvette für arme".
Aus England der erste 4WD Serienwagen der Welt
Der JENSEN FF war 1966 der allererste in Serie gebaute PKW der Welt, mit permanent 4-Rad Antrieb von Ferguson.
Das Konzept war jedoch für die damaligen Geldbeutel viel zu teuer.
So war dieses frühe Projekt der englischen Autobauer wirtschaftlich kein Erfolg weshalb auch nur kleine Serien gebaut wurden.
Auch Ford bediente sich des Allradantriebs von Ferguson.
Die damals in England gebauten Ford Modelle
Zodiac & Zephyr Bj.1966
wurden wie der Jensen ebenfalls mit dem permanenten Allradantrieb von Ferguson ausgerüstet.
Etwas später wandte man sich auch bei Ford aus finanziellen Gründen wieder dem bis anhin bekannten Heckantrieb zu.
Quattro for ever ... ab 1980
aber dann...
ab 1980 ging die Post ab mit dem ersten Audi 80 Ur-Quattro
seither ist die Welt voller Quattro's.
Heute benötigt jede Mutti einen Allrad... und möglichst gross, für die Shopping Tour bei H&M und die Fahrt zum Kindergarten.
Renault R8 Gordini
der schnelle 1000ccm
mit Heckmotor
auch er war immer vorne dabei an allen Strassen- und Bergrennen Ende der 1960er und Anfang der 1970er Jahre
Interessant war auch der krasse Gegensatz der Carrosserien. Der runde Käfer einerseits gegen die doch eher kubischen Kisten von NSU und Renault.
Monteverdi ... die schweizer Ferrari's
Monteverdi High Speed 375L
Ein echter Super Sportwagen vom verstorbenen schweizer Hersteller Peter Monteverdi in Binningen BL. Gebaut von 1970-74.
Seine Fahrzeuge waren ebenbürdig mit den damals grossen wie Ferrari, Maserati & Co. Der eingebaute 7.2Lt.V8 von Chrysler leistet 375SAE/PS.
Hier das gleiche Fahrzeug
als 4-türige Version 1970
Modell High Speed 375/4
Monteverdi Hai 450 GT 1973
Auch er ist ein ein Produkt vom schweizer Autobauer
Peter Monteverdi †.
Monteverdi Berlinetta 1972
Peugeot 604 Automatic
2.7/V6 - Bj. 1976
Eine luxuriöse Reiselimousine mit unglaublich weichen Sitzen in denen man buchstäblich versank.
Triebwerk war der damals populäre 2.7 Lt. Euro-6-Zylinder Motor den man auch in Volvo, Renault und einigen anderen Fahrzeugen antraf.
RENAULT - war mit vielen Ideen oft weit voraus
Renault R 16 das Familienmitglied
Er war 1965 weltweit das erste in Serie gebaute Auto mit Schrägheck und Heckklappe und einem 100% aus Aluminium hergestellten Motor.
Der R16 war 1966 Auto des Jahres und wurde zum beliebten Familien-wagen. Es wurden 1.85 Mio. Stk. gebaut. Die Franzosen legten ein Fahrzeug vor, dessen Eigenschaften später bei allen Autos Standard wurden.
Als Anfang der 1970er Jahre die ersten "Hatchback Modelle" aus Asien auf den Markt kamen glaubten viele dies sei eine Erfindung der Japaner... eben nicht !
Jaguar E Type - das Original
Aus England der echte...
Supersportler Jaguar E 1965
viel Power
kaum Platz
wenig Komford
extrem beliebt
Japan 1965/67 - gut geschaut ist halb gebaut
TOYOTA GT 2000
Toyota präsentierte 1965 den ersten Super Sportwagen 2000GT, eine Welt- Sensation.
Von 1967-70 lief die Serienproduktion. (gefertigt bei Yamaha). Er konnte mit Technik aufwarten welche die Autowelt ins staunen versetzte. Sein 2000ccm Reihen 6-Cyl. Motor mit 5-Gang Schalt-getriebe leistet 150PS und beschleunigt den Wagen auf max. 220 Km/h. Einzelrad Aufhängung und die neuen 4-Scheiben Bremsen waren 1965 sensationell und brachten den erwarteten Komfort. Finanziell war der Wagen kein Erfolg. Es wurden bloss 351 Stück gebaut, denn der 2000GT war gegenüber seiner Konkurrenten viel zu teuer.
Der 2000GT schaffte es dann doch noch (als spez. für den Film konstr. Cabrio Einzelmodell) zumindest in den fünften James Bond Film "man lebt nur zwei mal" mit Sean Connery und der schönen Aki von 1967 womit die ewige Erinnerung gesichert war.
Toyota Crown 1968
Der unschuldige Unruhestifter
1968 kamen in der Schweiz die ersten Toyota's auf den Markt.
Mit ihnen der Crown 2600 eine luxuriöse Reisekutsche nach Ami Optik, mit Massen und Komfort nach EU-Standard.
Er brachte die Gemüter auf Trab. Kaum zu glauben... aber viele verweigerten sich damals einem Auto aus Japan. Händler u. Besitzer wurden verbal bedrängt und ange-pöbelt... es war eben etwas fremdes das man nicht kannte (ist ja furchtbar) ... aber erinnern wir uns kurz an frühere Zeiten, wie erging es den Erfindern von Dampfmaschine, Eisenbahn, Telegraph usw. na ja.. eben ( Menschen ändern sich nie oder nur ganz selten).
Jedenfalls ist TOYOTA seit 2008 der weltweit grösste Automobilproduzent, dessen Fahr-zeuge zu den besten der Welt zählen und Ihre technische Entwicklung - Beispiel Hybrid - ist denen anderer Hersteller teilweise bis 10 Jahre voraus. Das sagt doch genug.
Aus einer Zeit als unsere Autos noch schön waren ....und so richtig ungehemmt saufen durften
Verbrauch 20-30 L/100Km - niemand hat's gestört
Es gab einmal eine Zeit, da waren Grösse Gewicht Benzinverbrauch und Preis etc. absolut kein Thema. Man baute einfach alles was in den Sinn kam... immer grösser grossartiger, bombastischer, pompöser, aber manches auch genial und wunderschön.
Hier noch einer... den heute kaum jemand kennt
nicht schön aber selten
Der VW K-70
Eigentlich hätte er als NSU auf den Markt kommen sollen. Die Fusion von NSU & Auto-Union zum Audi-VW-Konzern war jedoch schon vollzogen und so wurde er ein VW.
Der noch bei NSU entwickelte Wagen wurde von 1970-1975 im Werk Salzgitter gebaut. Grundlegend war er ein fortschrittliches Fahrzeug, auch die 1.6 und 1.8 Lt. Motoren.
Leichte Anlehnung an seine Form hatte auch der erste Audi 100 Anfang der 1970er.
Wie jedoch bei vielen Neuentwicklungen war auch der K-70 mit Mängeln behaftet die der Käufer nicht akzeptieren konnte und behoben werden mussten. Zudem war auch noch der Benzinverbrauch viel zu hoch. Das alles kostet Geld und so entschied man sich 1974 zum Produktionsstopp auch deshalb weil es im Konzern intern noch einige andere Projekte zu verfolgen gab. Die letzten wurde 1975 gefertigt. Zeitgleich wurde auch der neue Audi 100 lanciert und da wäre der K70 im eigenen Hause ein Konkurrent gewesen. Also weg damit.
Der schönste Truck der Schweiz steht hier im Oberaargau
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